Energiekrise: Block House spart Strom und dreht Heizung runter

| Gastronomie Gastronomie

Bei Block House wird es diesen Herbst kühler. Wegen der Energiekrise senkt das Unternehmen die Temperatur in den Restaurants um bis zu zwei Grad. Darüber hinaus werde die Heizungsanlage eine Stunde später gestartet, wie Block-House-Chef Stephan von Bülow dem "Hamburger Abendblatt" verriet. Umgesetzt werden sollen die Maßnahmen in allen Steakhäusern der Gruppe in Deutschland, in den ausländischen Franchise-Restaurants sowie in den Filialen der Burgerkette Jim Block.

Doch auch der Stromverbrauch soll gesenkt werden. Gelingen soll das unter anderem mit einer kürzeren Beleuchtungszeit der Außenwerbung und einem Wechsel zu energiesparenden LED-Leuchten. Zudem sollen die Mitarbeiter in den Küchen die Zu- und Abluftanlagen später einschalten und sie auf niedriger Stufe laufen lassen. Kürzere Laufzeiten der Kühlgeräte möchte das Unternehmen durch veränderte Arbeitsabläufe sicherstellen.

Durch die Maßnahmen plant die Gruppe, bis zu 20 Prozent Energie einzusparen. In den Waschräumen werde es aber weiterhin warmes Wasser geben. Sie möchten das Wohlbefinden ihrer Gäste und Mitarbeiter so lange wie möglich bewahren, so von Bülow.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die britische Restaurantkette Loungers erwägt den Schritt auf den deutschen Markt. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben für die zweite Jahreshälfte 2026 die Suche nach einem ersten Standort.

Die Wirtschaftskammer Wien hat die Preisträger der diesjährigen Branchenpreise Goldener Schani und Goldene Jetti bekannt gegeben. Mit diesen Auszeichnungen werden Betriebe gewürdigt, die durch ihre Außenbereiche oder Freizeitkonzepte zur Attraktivität der Stadt beitragen.

Nach einem juristischen Krimi läuft nun der Oktoberfest-Aufbau. Wie auf Münchens größter Baustelle die Wiesn-Mini-Stadt wird – und was München-Besucher wissen müssen.

Internationale WM-Gäste sorgen in nordamerikanischen Restaurants für Debatten über Trinkgeldregeln. Viele Betriebe reagieren mit automatischen Servicegebühren auf ausbleibende Zahlungen.

Die Gastronomie-Marke Kneipe 80 plant eine Tournee durch Deutschland und Österreich. Dabei ergänzen neue Standorte und diverse Gastspiele bei Großveranstaltungen das bisherige Portfolio des Konzeptgebers Marc Uebelherr.

Zwei-Sterne-Koch Daniel Gottschlich plant für 2028 die Eröffnung eines zweiten Restaurantkonzepts. Das neue Projekt soll unabhängig vom Ox & Klee betrieben werden und nach Unternehmensangaben Kulinarik, Technologie und Inszenierung zu einem immersiven Gastronomieerlebnis verbinden.

Casualfood nimmt am Flughafen Düsseldorf den ersten Slim Chickens Standort an einem deutschen Airport in Betrieb. Das Konzept ergänzt das gastronomische Portfolio des Flughafens um ein weiteres internationales Angebot.

Superschmarrn erweitert sein Filialnetz und will im Juli 2026 einen fünften Standort am Friedensplatz in Bonn eröffnen. Hinter dem Gastronomiekonzept stehen die Gastronomen Gunilla und Thomas Hirschberger, die unter anderem als Gründer der Marken Sausalitos und Hans im Glück bekannt sind.

Mit deutlichen Worten kritisiert Jürgen Dollase die Präsentation der Michelin-Sterne 2026. Sein Kommentar richtet sich sowohl gegen den Ablauf der Veranstaltung als auch gegen die Ausrichtung des Guide Michelin.

Die Sommelier-Union Deutschland blickt auf ihr fünfzigjähriges Bestehen zurück und bestätigt im Rahmen des Sommelier-Campus die Vereinsführung um Präsidentin Yvonne Heistermann.