Europa-Park legt Grundstein für neues Mitarbeiter-Restaurant mit Zentralküche

| Gastronomie Gastronomie

Im Europa-Park wurde der Grundstein für ein neues Mitarbeiter-Restaurant mit integrierter Zentralküche gelegt. Das Bauvorhaben erstreckt sich über vier Stockwerke mit insgesamt 4.500 Quadratmetern Fläche und soll im August 2026 fertiggestellt werden. Die Investition zielt darauf ab, die kulinarische Versorgung, die Aufenthaltsqualität sowie die Arbeitsbedingungen für die stetig wachsende Belegschaft zu verbessern.

Zentralküche wird logistisches Rückgrat

Im Erdgeschoss des Neubaus entsteht eine moderne Produktionsküche, die künftig als Zentralküche für den gesamten Europa-Park fungieren wird. Dort sollen täglich rund 1.800 Essen zubereitet und ausgegeben werden können.

Charles Botta, Direktor MACK Solutions, betonte die zentrale Bedeutung des Projekts für den täglichen Betrieb: „Mit diesem markanten Neubau schaffen wir nicht nur einen besonderen Ort für die tägliche Verpflegung, sondern auch einen Raum, der gemeinsames Arbeiten, Begegnungen und Wohlbefinden stärkt. Was auf den ersten Blick 'nur' als Kantine, Produktionsküche und Umkleideräume erscheinen mag, ist in Tat und Wahrheit viel mehr. Dieses Gebäude wird das Rückgrat unseres täglichen Wirkens sein.“

Erweiterte Verpflegung und neue Sozialräume

Das neue Mitarbeiter-Restaurant wird 560 Sitzplätze umfassen und ist als Ort der Vernetzung und des Austauschs konzipiert. Das gastronomische Angebot für die Mitarbeitenden wird ergänzt durch eine „FeelGood-Theke“, die in Zusammenarbeit mit dem von Miriam Mack gegründeten FeelGood Gesundheitszentrum entwickelt wurde. An dieser Theke werden frische und besonders gesunde Speisen angeboten.

Investition in die Zukunft der Mitarbeiter

Das Unternehmen reagiert mit dem Neubau auf die steigende Zahl an Mitarbeitenden und deren Internationalität. Ann-Kathrin Mack, geschäftsführende Gesellschafterin, unterstrich die Notwendigkeit einer verlässlichen Infrastruktur: „Wir sind ein Unternehmen, in dem heute Menschen aus über 100 Nationen zusammenarbeiten. Damit sich alle wohlfühlen, ist eine verlässliche Infrastruktur entscheidend. Projekte wie dieses stehen für etwas, das tief in den Werten für uns als Familienunternehmer verankert ist. Wir investieren mit voller Überzeugung in die Zukunft unserer Mitarbeiter, weil sie ein wesentlicher Baustein unseres Erfolgs sind.“

Markus Huber, Geschäftsführer Rendler Bau, hob die Bedeutung des Europa-Parks für die regionale Wirtschaft hervor und verwies auf die bis zu 1.000 Handwerker, die an Projekten im Park beteiligt sind.

Fokus auf Nachhaltigkeit und Energieeffizienz

Bei der Umsetzung des Bauvorhabens werden auch nachhaltige Lösungen berücksichtigt. Die Raumtemperierung erfolgt mittels einer modernen Luft-Wasser-Wärmepumpe. Diese wird ergänzt durch eine hocheffiziente Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, womit der Europa-Park einen weiteren Schritt zur Steigerung der Energieeffizienz und Klimaneutralität vollzieht.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Strukturkrise im britischen Gastgewerbe hat sich im vergangenen Jahr weiter verschärft. Neue Daten belegen eine kontinuierliche Verringerung der Betriebszahlen, während die Branche vor einer massiven Erhöhung der steuerlichen Belastung steht.

Ein Blick in die Küche zeigt manchmal, was Gäste nie sehen sollen: Mäusekot auf Fensterbänken, Keime in Blumenerde und Gastronomen in der Bredouille. Ein Stuttgarter Lebensmittelkontrolleur erzählt.

Feuerwalze, Wunderkerzen, offene Fragen: Was hat die Tragödie von Crans-Montana ausgelöst? Hinweise darauf geben Berichte von Überlebenden. Verzweifelte Familien suchen nach Antworten.

In der Silvesternacht ist im Schweizer Wintersportort Crans-Montana ein verheerendes Feuer in einer Bar ausgebrochen. Nach offiziellen Angaben der Kantonspolizei Wallis kamen bei dem Unglück rund 40 Menschen ums Leben. Weitere 115 Personen wurden verletzt, ein Großteil von ihnen schwer.

Ab Januar 2026 gilt in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Speisen. Die Umstellung erfordert von Betrieben eine präzise Anpassung der Kassensysteme und eine klare Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen. Wir fassen die wichtigsten Regeln für die Praxis zusammen.

Mit Beginn des Jahres 2026 tritt die dauerhafte Senkung der Mehrwertsteuer auf Speisen auf sieben Prozent in Kraft. Gastronomische Betriebe müssen ihre Abrechnungssysteme rechtzeitig umstellen und spezifische Vorgaben bei der Trennung von Speisen- und Getränkeumsätzen sowie bei Pauschalangeboten umsetzen. Was Gastgeber jetzt umsetzen müssen.

Ab dem 1. Januar 2026 gilt für Speisen in der Gastronomie dauerhaft der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Bundestag und Bundesrat haben die entsprechende Änderung des Umsatzsteuergesetzes im Dezember 2025 beschlossen. Für gastronomische Betriebe ergibt sich daraus ein unmittelbarer Handlungsbedarf. Was Gastronomen jetzt beachten müssen.

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Berlin will die Gründung von Gaststätten erleichtern. Der Senat setzt dabei auf Digitalisierung und neue Regeln für Außengastronomie.

Für Zwei-Sterne-Köchin Rosina Ostler ist ein perfekt inszenierter Teller die «Erweiterung der Stimme des Kochs». Der Küchenchefin vom «Alois» in München ist die Gestaltung genauso wichtig wie der Geschmack. Die wichtigsten Regeln für den perfekten Teller.

Mild und leicht süßlich schmeckt das Fleisch der Nager laut Kennern. Rasant breiten sich die invasiven Tiere vielerorts in Schleswig-Holstein aus. Ein Caterer im Norden serviert jetzt Nutria-Braten.