Ex-Betreiber der «Paris Bar» und Künstler Michel Würthle gestorben

| Gastronomie Gastronomie

Der ehemalige Betreiber der legendären Berliner «Paris Bar» und Künstler Michel Würthle ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 79 Jahren in Berlin, wie sein Freund und Anwalt Robert Unger am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.

Bekannt war Würthle vor allem als Wirt der «Paris Bar» in Berlin-Charlottenburg, in der prominente Stammgäste ein und aus gehen. Udo Walz, Hannelore Elsner und auch Robert De Niro sollen dort schon gewesen sein.

Ende der 50er und Anfang der 60er Jahre studierte Würthle nach Angaben des Steidl-Verlags Kunst in Köln und Wien. Die Leidenschaft für die Kunst behielt er sich bis zum Schluss bei: Erst 2021 erschienen sein Werk «Paris Bar Press Confidential», in dem er mit Collagen, Zeichnungen und kurzen Texten die Pandemie-Zeit der «Paris Bar» dokumentierte.

Laut seinem Verlag erwarb Würthle 1979 die «Paris Bar» gemeinsam mit einem Jugendfreund. In der Beschreibung seines Buches wird sie als das «wichtigste Künstlerlokal Deutschlands» bezeichnet. Gerne ließ Würthle seine prominenten Gäste dort laut Medienberichten auch mal mit Kunstwerken statt mit Geld bezahlen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.