Fast-Food-Kette aus Israel bietet veganen Burger aus dem 3D-Drucker an

| Gastronomie Gastronomie

Die israelische Fast-Food-Kette Burgus Burger Bar (BBB) arbeitet aktuell an einem 3D-Drucker, der künftig vegane Burger produzieren soll. Der „Digital-Chef“ soll die Burger-Welt revolutionieren und mithilfe von Zutatenkartuschen sogar personalisierte Burger zubereiten. 

Damit die Idee schon bald umgesetzt werden kann, arbeitet die Systemgastronomie-Kette mit dem Unternehmen SavorEat zusammen. Wie vegconomist.de berichtet, soll der 3D-Drucker zunächst in einer Beta-Pilotphase in einigen Filialen der Kette getestet werden. „Die Spezialität von BBB sind Burger und sie wissen sehr genau, wie ein richtiger Burger aussehen und schmecken sollte”, erklärte Racheli Vizman, Mitgründer und CEO von SavorEat dem Bericht zufolge. „BBB wird uns bei jedem Aspekt der Formulierung des Produkts helfen”, heißt es dort weiter.

Der „Digital-Chef“ soll dann Burger drucken, die lagerstabile, mikrokristalline Zellulose als Grundzutat enthalten. Dies ist ein kalorienfreies Pflanzenfaserderivat, das als Bindemittel anstelle von Stärke, Eiweiß, Gluten oder Gelatine genutzt werden kann. Damit jeder Gast auf seine Kosten kommt, wird der Burger schließlich mit personalisierten „Zutatenkartuschen“ gedruckt.

SavorEat erhofft sich von der Partnerschaft mit BBB, dass sie die täglichen Abläufe einer Restaurantkette zu verstehen und so sicherstellen können, dass das 3D-Drucksystem leicht in diese Umgebung integriert werden kann. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.