Feier-Saison auf Mallorca beginnt – Party-Lokale legen los

| Gastronomie Gastronomie

Die Party-Saison auf Mallorca beginnt wieder. Ab Freitag legen die Kultlokale so richtig los. Für viele Party-Urlauber ist es die erste große Fete nach dem Winter, und das wird entsprechend exzessiv gefeiert. Vor einem Jahr war es besonders heftig.

«Es war schlimmer als je zuvor», erinnert sich Beatrice Ciccardini, Wirtin der Kneipe «Zur Krone», an den Auftakt im vergangenen Jahr. Betrunkene übergaben sich auf den Straßen, lieferten sich Prügeleien und ließen allgemein gute Manieren mehr als vermissen. «Dann reisen Gott und die Welt an die Playa de Palma. Es ist das pure Ballermann-Publikum», sagt sie. Auch der «Bierkönig» feiert ab Freitag seinen dreitägigen Auftakt der Saison, in der Woche darauf zieht der «Megapark» nach.

Dabei sind die Opening-Partys gar nicht die wirkliche Eröffnung der Lokale. Der «Bierkönig» ist rund um das Jahr geöffnet, der «Megapark» hat bereits Ende März seine Türen wieder aufgemacht. Es wird einfach mit einem großen Knall die Saison eingeläutet.

Die Diskotheken bemühen sich jedoch, die Partys nicht völlig aus dem Ruder laufen zu lassen. Sauftourismus ist auf Mallorca schon lange nicht mehr erwünscht. Im vergangenen Jahr haben die Nachtclubs einen Verhaltenskodex aufgestellt, wonach Betrunkene nicht mehr eingelassen werden und ein Mindestmaß an Bekleidung vorgeschrieben ist. «Man merkt, dass besser aufgepasst wird», sagt Ciccardini. Nach dem Knall zum Auftakt, der wegen der langen Corona-Pause besonders heftig war, hatte sich die Lage im Laufe des vergangenen Sommers dann etwas beruhigt.

Zumal der «Megapark», der größte Tanztempel am Ballermann, neue Weg beschreitet. Lieder über Sex, Alkohol und Drogen sollen keine Bühne mehr bekommen. Es wurde groß in eine Lasershow investiert, die an glamouröse Partys auf der Nachbarinsel Ibiza erinnern soll. Dazu wird es auch eine Reihe neuer Künstler geben. Jürgen Drews hat seine Karriere als «König von Mallorca» beendet (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.