Fine Food Days Cologne ehren François Geurds als Koch des Jahres

| Gastronomie Gastronomie

Das Food-Festival „Fine Food Days Cologne“ ehrt den niederländischen Zwei-Sterne-Koch François Geurds aus der Kölner Partnerstadt Rotterdam als großen experimentierfreudigen Innovator der europäischen Kochszene. François Geurds wird die Auszeichnung als „Koch des Jahres“ am 8. September in der Domstadt persönlich entgegennehmen. Am gleichen Abend zeichnen die Veranstalter den besten Nachwuchskoch bzw. die beste Nachwuchsköchin mit dem Preis „Azubi des Jahres“ aus.

Am Samstag, den 31. August beginnen die ersten Fine Food Days Cologne. Mit zahlreichen Veranstaltungen präsentiert sich die Gastronomieszene von Köln und macht damit auch überregional deutlich, was sie kulinarisch zu bieten hat. Dabei erhält der niederländische Koch François Geurds im Rahmen der Abschlussveranstaltung „Fine Food Days Closing Night“ am 8. September im „KölnSky“ über den Dächern der Stadt die Auszeichnung als „Koch des Jahres“.

„François Geurds gehört zweifellos zu den spannendsten und außergewöhnlichsten Köchen der europäischen Food-Szene“, betont der Gastro-Journalist und Kulturanthropologe Johannes J. Arens, Koordinator der Fine Food Days Cologne. „Seine beiden Restaurants spiegeln den urbanen und experimentellen Charakter der Stadt, in der sie zu Hause sind. Sie zeugen von der an kulturellen Einflüssen reichen niederländischen Geschichte und repräsentieren doch eine wegweisende Küche der Zukunft.“

François Geurds betreibt in Rotterdam die Restaurants „FG“ (zwei Sterne) und „FG Food Labs“ (ein Stern) und steht mit seiner Küche beispielhaft für die Innovationskraft der niederländischen Spitzengastronomie. Im Nachbarland gehört der junge Meisterkoch mit karibischen Wurzeln längst zu den Stars der Szene und wurde kürzlich erst in die Liste der 100 besten Sterne-Chefs der Welt aufgenommen. Für seine Menüs setzt er auf die überraschende Zusammenstellung von Aromensystemen unterschiedlichster Provenienz.

Asien, Italien, Frankreich, Karibik – der Niederländer überwindet Distanzen und vereint kulinarische Traditionen mit einer Virtuosität und Konsequenz, die vor allem eines im Fokus haben: den Geschmack. Als roter Faden dient dabei sein Qualitätsanspruch inklusive eines unverkrampften Bekenntnisses zum Luxus inklusive Blattgold, Kaviar und Foie gras. Auch wenn François Geurds‘ Küche sich damit definitiv im hochpreisigen Segment befindet, zeichnen sich seine Restaurants, wie seine Küche, durch eine typisch niederländische Zwanglosigkeit aus.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Berliner Gastronomin Marie-Anne Wild hat zum achten Mal den MAW Ladies Lunch im Restaurant Tim Raue ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Sichtbarkeit von Frauen in verschiedenen Berufsfeldern.

Zum zehnjährigen Jubiläum feiern die HeimWerk Restaurants ihr Bestehen mit einer Aktionswoche und plant für den Sommer 2026 die Eröffnung eines weiteren Standorts in Leipzig.

Eine neue Umfrage zeigt, wie viel Gäste für Kaffee in Restaurants und Cafés ausgeben würden. Gleichzeitig verdeutlichen die Ergebnisse, dass steigende Preise das Kaufverhalten vieler Verbraucher zunehmend beeinflussen.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Mit dem Joseph’s eröffnet Anfang Juni ein neues Restaurant im Titlis Tower auf mehr als 3.000 Metern Höhe. Das gastronomische Angebot ist Teil eines Investitionsprojekts der Titlis Bergbahnen, das bis 2029 umgesetzt werden soll.

Pincho Nation eröffnet Mitte Juni einen neuen Standort in Karlsruhe. Es ist der erste Restaurantbetrieb der Marke in Deutschland, der von einem Franchise-Partner geführt wird.

Der Gastronom Giovanni Massimino hat in Hamburg-Uhlenhorst ein neues Lokal eröffnet, das italienische Speisen mit einem Barkonzept verbindet. Entgegen der Namensgebung steht keine heiße Schokolade auf der Karte.

Finland startet die Kampagne Finland’s Official Tasting Table, bei der Interessierte an exklusiven Degustationsmenüs in Lappland sowie an der Küste teilnehmen können. Die Auswahl der 16 Gäste erfolgt über ein Bewerbungsverfahren bis Juni 2026.

Nach vielen Jahren hat die bekannte «Mokka-Milch-Eisbar» wieder geöffnet und Hunderte Gäste angezogen. Warum das Kult-Lokal schon kurz darauf wieder schließt – und wann die Rückkehr geplant ist.

Der Gastronomiekritiker und Journalist Jürgen Dollase hat die Zusammenarbeit mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (FAS) nach eigenen Angaben mit sofortiger Wirkung beendet. Wie Dollase mitteilte, habe er die Zusammenarbeit „fristlos gekündigt“.