Five Guys sichert sich Expansion mit 185 Millionen Pfund Refinanzierung

| Gastronomie Gastronomie

Die Burgerkette Five Guys hat eine Refinanzierung in Höhe von 185 Millionen Pfund abgeschlossen, um ihre ehrgeizigen Expansionspläne in Europa voranzutreiben. Die Kette, an der unter anderem Sir Charles Dunstone, Mitbegründer von Carphone Warehouse und TalkTalk, beteiligt ist, sichert sich damit finanzielle Spielräume bis 2030, wie Sky News berichtet.

Der neue Fünf-Jahres-Kredit wurde von namhaften britischen Großbanken bereitgestellt. Mit dieser Finanzspritze plant Five Guys, seine Präsenz in Europa weiter auszubauen, insbesondere durch die Eröffnung einer größeren Anzahl von Drive-Thru-Restaurants in Großbritannien und auf dem Kontinent.

John Eckbert, CEO von Five Guys Europe, äußerte sich zu der Transaktion: "Die Beschaffung von zusätzlichem Fremdkapital zu einem günstigeren Zinssatz im heutigen Markt ist eine beachtliche Leistung. Diese Refinanzierungstransaktion über 185 Millionen Pfund ist ein Beweis für die Stärke der Marke Five Guys und unsere erfolgreiche operative Leistung."

Er betonte, dass diese Kapitalzufuhr "entscheidend für die Beschleunigung unserer Expansionsstrategie" sei.

Five Guys betreibt derzeit fast 180 Filialen in Großbritannien und beschäftigt dort rund 5.500 Mitarbeiter. Die europäischen Geschäfte, die auch Frankreich, Deutschland und Spanien umfassen, beschäftigen insgesamt etwa 9.000 Menschen. Die europäische Sparte ist ein Joint Venture zwischen Freston Ventures, dem Investment-Vehikel von Sir Charles Dunstone, und der Gründerfamilie Murrell aus den USA.

Die Refinanzierung erfolgt in einer Zeit, die für viele Gastronomiebetriebe als herausfordernd gilt, da sie mit steigenden Kosten und Steuern konfrontiert sind.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Civey-Umfrage offenbart eine geteilte Meinung zur Finanzierung des Oktoberfests: Während bundesweit 46 Prozent der Bürger einen Eintrittspreis befürworten, regt sich in Bayern und bei der Münchner Stadtspitze deutlicher Widerstand gegen den Vorstoß der Brauer.

Studierende können in den Hochschulen vergleichsweise günstig speisen. Nicht alle geben danach Besteck und Geschirr wieder ab - Diebstahl ist ein Thema. Doch es gibt weitere Gründe für den Schwund.

Die Gastronomie ist der Hauptgewinner auch der diesjährigen Karnevalssession. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf das IW berichtet, fließen rund 900 Millionen Euro in die Kassen der Gastwirte, während der Gesamtwirtschaftsfaktor bundesweit bei zwei Milliarden Euro liegt.

Das mit einem Stern ausgezeichnete Marburger Esszimmer unter der Leitung von Kathrin und Denis Feix schließt zum 1. März. Trotz exzellenter Kritiken sieht die Vila Vita Marburg SE am Standort keine langfristige wirtschaftliche Basis für das spezialisierte Fine-Dining-Konzept.

Ein leuchtend buntes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Was das Siegermotiv besonders macht und warum es bei Jury und Publikum gut ankam.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent führt in der Gastronomie nicht zu sinkenden Preisen. Eine Auswertung von Meoton zeigt, dass die Branche die Entlastung nutzt, um gestiegene Kosten abzufedern und das Preisniveau stabil zu halten.

Die österreichische Kaffeekette The Coffeeshop Company hat ihren offiziellen Markteintritt in Indien vollzogen. Mit der Eröffnung in Delhi setzt das Wiener Unternehmen den Grundstein für eine großangelegte Expansionsstrategie auf dem Subkontinent.

In Hamburg-St. Pauli eröffnet Olivia Jones im März mit „Olivias Dschungel-Bar“ Deutschlands erste Bar für Reality-TV-Fans. Das Konzept setzt auf Dschungel-Atmosphäre, Original-Exponate bekannter Stars und interaktive Prüfungen direkt am Tresen.

Das Drei-Sterne-Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg schließt im März 2026 nach über 25 Jahren. Spitzenkoch Sven Elverfeld setzt damit einen bewussten Schlusspunkt unter sein bisheriges Lebenswerk, während das Hotel eine gastronomische Neuausrichtung plant.

Die Maß auf der Wiesn wird jedes Jahr teurer. Das will der Bierbrauerpräsident ändern - und stattdessen Eintritt verlangen. Münchens Oberbürgermeister und der Wiesn-Chef halten dagegen.