Fleischbällchen aus dem Drucker

| Gastronomie Gastronomie

Mitten in Kopenhagens früherem Fleischereiviertel befindet sich zwischen den Lokalen der Hipster das Design-Start-up-Unternehmen Space10. Hier will Ikea das Fast Food der Zukunft kreieren. Mit Space10 hat das Einrichtungshaus ein Labor auf die Beine gestellt, das es sich zum Ziel setzt, eine „bessere und nachhaltigere Lebensweise“ zu entwickeln.

Fragen wie „Was wäre, wenn wir schmackhaftes, nahrhaftes Essen produzieren und es für jeden erschwinglich machen könnten?“,  „Was wäre, wenn wir Nahrung lokal anbauen könnten, die einen positiven Einfluss auf Menschen und den Planeten hat?“ oder "Wie können wir die nächste Generation auf spielerische Weise von nachhaltigem Essen überzeugen?“, werden hier gestellt.

Das Projekt „Das Fleischbällchen von morgen“ untersuchte einige der Trends, die die Lebensmittelproduktion revolutionieren könnten, wie z. B. Fleisch aus dem Labor, die Algenernte und 3-D-gedruckte Lebensmittel. Aus alternativen Zutaten wie Proteinen aus Algen, Rübenblättern oder Insekten können hierbei Nährstoffe nach Wunsch zusammengestellt und nach Bedarf „ausgedruckt“ werden.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.