Flexitarier sind zufriedener

| Gastronomie Gastronomie

Immer mehr Menschen in Deutschland bezeichnen sich als Flexitarier. Sie entscheiden sich bewusst, weniger oft Fleisch zu essen und greifen gerne einmal zu pflanzlichen Produkten. Der Ernährungsreport 2023 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft zeigt, dass sich bereits fast die Hälfte der Deutschen flexitarisch ernährt - Tendenz steigend.

Doch wie wirkt sich eine flexitarische Ernährung auf das Leben aus? Sind Flexitarier die zufriedeneren Menschen? Anlässlich des Iss-Flexitarisch-Tag am 10. Juni zeigt Burger King Deutschland die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage innerhalb der deutschen Bevölkerung.

Die Ernährungsweise scheint etwas über die Zufriedenheit im Leben auszusagen: So sind Menschen, die sich flexitarisch ernähren, mit Abstand (61 Prozent) am zufriedensten mit ihrem Leben. Bei Personen, die alles essen (50 Prozent), aber auch bei Veganer (25 Prozent) sind die Zufriedenheitswerte deutlich geringer.
 

Flexi ist sexy

Auch im Liebesleben scheint es Unterschiede zwischen Menschen mit verschiedenen Ernährungsformen zu geben. So sagen 58 Prozent der Flexitarier, zufrieden mit ihrem Liebesleben zu sein. Bei Allesessern (49 Prozent) und Veganern (42 Prozent) sind es nicht einmal die Hälfte der Befragten. 

Flexitarier führen laut Umfrage zudem ein aktives Sozialleben: 85 Prozent der befragten Flexitarierinnen und Flexitarier leben mit mindestens einer weiteren Person zusammen. Mehr als drei Viertel (77 Prozent) sind in einer Partnerschaft. Außerdem geben sie am häufigsten an, ein gutes Sozialleben zu haben (63 Prozent vs. 53 Prozent bei den Allesessern und 41 Prozent bei den Veganern). 

"Die Abwechslung macht's. Das gilt für viele Lebensbereiche und ganz besonders beim Essen. Dass laut Umfrage Flexis zufriedener sind, überrascht mich daher nicht", so Anna Mennel, Head of Brand bei Burger King Deutschland. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.