„Forst Class“: Essen aus dem Wald

| Gastronomie Gastronomie

Ob gebratene Zapfen oder frittierte Flechten: Viele Köche holen sich ihre Inspirationen derzeit aus dem Wald, ist die Süddeutsche überzeugt. So auch Barbara Untermarzoner aus dem Hotel Tann in Südtirol. Für ihre „Waldküche“, wie sie ihre Art zu kochen laut SZ nennt, verwendet sie vor allem Zutaten aus der Umgebung. Damit ist Untermarzoner in guter Gesellschaft: Auch René Redzepi hat im Noma schließlich schon mit Birkensaft und Flechten gezaubert. Und auch Sternekoch Stefan Wiesner aus dem Gasthof Rössli in Luzern bringt den Wald auf den Teller. Die Redaktion der Welt beschrieb ihn nicht ohne Grund als Archäologen, der sich durch die Landschaft grabe, säge und sammele (Tagerskarte berichtete). 

Neu erfunden haben die Köche den Trend natürlich nicht. Davon ist auch die SZ überzeugt. So sei die Waldküche vermutlich die erste und natürlichste Ernährungsform der Menschen. Schließlich hätten unsere Vorfahren vor allem Beeren, Nüsse und Kräuter gesammelt. Der Wald sei eben eine riesige Vorratskammer, die von immer mehr Köchen entdeckt werde.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Salzburger Hotel und Restaurant Cool Mama sorgt eine strikte Bekleidungsvorschrift für öffentliche Diskussionen. Einer Frau wurde bei der Reservierungsanfrage für das Sky-Restaurant eine Absage erteilt, da sie ein Kopftuch trägt. Das Gastronomieunternehmen beruft sich auf die Hausordnung, während die Betroffene den Vorwurf der Diskriminierung erhebt.

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?

Die Gewerkschaft NGG fordert nach Bekanntwerden neuer Zahlen zu Mindestlohnverstößen im Gastgewerbe eine personelle Verstärkung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit und eine verpflichtende digitale Zeiterfassung.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz ordnet seine Küchenstruktur neu. Nach zwölf Jahren hat der bisherige Küchenchef Dennis Quetsch den Betrieb in Berlin-Mitte zum Jahreswechsel auf eigenen Wunsch verlassen. Die Nachfolge treten zwei Talente aus den eigenen Reihen an, die künftig unter der Leitung von Küchendirektor Marco Müller eine Doppelspitze bilden.

In eine Gaststätte selbst Wein mitzubringen ist in Thüringen eine Seltenheit – verbreiteter sind andere Formen des «Korkengeldes». Was das heißt, was Gäste beachten sollten und was Wirte davon haben.

Das Kölner Zwei-Sterne-Restaurant Ox&Klee und die Hugo-Boss-Tochter Eightyards gehen eine langfristige Kooperation ein. Das Küchenteam wird künftig mit Arbeitskleidung ausgestattet, die aus ressourcenschonenden Stoffüberhängen gefertigt ist.

Am 23. Juni 2026 trifft sich die deutsche Küchenelite in Frankfurt am Main. Im Gesellschaftshaus Palmengarten werden die neuen Michelin-Sterne sowie Sonderpreise für herausragende Leistungen im Service und Nachwuchsbereich vergeben.

McDonald’s setzt weltweit erfolgreich auf Erschwinglichkeit: Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz um zehn Prozent. Während in den USA günstige Menü-Bundles die Wende brachten, gehörte Deutschland zu den wichtigsten Wachstumstreibern im internationalen Geschäft.