„Forst Class“: Essen aus dem Wald

| Gastronomie Gastronomie

Ob gebratene Zapfen oder frittierte Flechten: Viele Köche holen sich ihre Inspirationen derzeit aus dem Wald, ist die Süddeutsche überzeugt. So auch Barbara Untermarzoner aus dem Hotel Tann in Südtirol. Für ihre „Waldküche“, wie sie ihre Art zu kochen laut SZ nennt, verwendet sie vor allem Zutaten aus der Umgebung. Damit ist Untermarzoner in guter Gesellschaft: Auch René Redzepi hat im Noma schließlich schon mit Birkensaft und Flechten gezaubert. Und auch Sternekoch Stefan Wiesner aus dem Gasthof Rössli in Luzern bringt den Wald auf den Teller. Die Redaktion der Welt beschrieb ihn nicht ohne Grund als Archäologen, der sich durch die Landschaft grabe, säge und sammele (Tagerskarte berichtete). 

Neu erfunden haben die Köche den Trend natürlich nicht. Davon ist auch die SZ überzeugt. So sei die Waldküche vermutlich die erste und natürlichste Ernährungsform der Menschen. Schließlich hätten unsere Vorfahren vor allem Beeren, Nüsse und Kräuter gesammelt. Der Wald sei eben eine riesige Vorratskammer, die von immer mehr Köchen entdeckt werde.  


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell bereitet den Markteintritt in Polen vor. Die Eröffnung des ersten Standortes ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Für die Umsetzung der Expansionspläne kooperiert die Marke mit dem Unternehmen AmRest

Warum professionelle Lebensmittelsicherheit gerade in der Bio-Gastronomie eine zentrale Rolle spielt, erklärt Dennis Gasper. Er ist zertifizierter Experte für Bio-Gourmet-Ernährung und Gesundheitsprävention und leitet seit 2024 die Küche im „Kesslers Walsereck“.

Eine Umfrage im Auftrag von OpenTable zeigt eine hohe Nachfrage nach Außengastronomie im Sommer 2026. Besonders Biergärten, Public Viewing und hundefreundliche Angebote beeinflussen laut den Daten die Restaurantwahl.

Sollen die Wiesn-Zelte wirklich europaweit ausgeschrieben werden? Mit einem entsprechenden Vorstoß sorgt ein Münchner Wirt für Wirbel. Im ersten Anlauf ist er gescheitert. Doch der Streit ist keineswegs beendet. 

Svea Marie Kropp aus dem Hamburger Hotel The Fontenay hat den Rudolf Achenbach Preis 2026 gewonnen. Das Finale des Nachwuchswettbewerbs fand in der Frankfurter Naxoshalle statt.

Die internationale Themenwoche „Türkische Küche“ ist mit einem Auftaktdinner für rund 120 Gäste in Berlin gestartet. Die Veranstalter nutzen die Initiative, um die kulinarische Tradition der Türkei und deren historische Entwicklung vorzustellen.

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs Deutschland feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Das Netzwerk setzt neben dem internen Wissensaustausch verstärkt auf politische Präsenz im Deutschen Bundestag und die Förderung von Jugendprojekten.

Zum Mittagessen eine Currywurst mit Pommes und Mayo? Die einen finden das lecker, die anderen ungesund. Einer Statistik zufolge sank Jahr für Jahr das Interesse an diesem Klassiker-Gericht. Bis jetzt.

Ob Fischstäbchen, Rinderroulade oder Linsensuppe: In Zeiten des demografischen Wandels sieht sich der deutsche Tiefkühlkost-Caterer Apetito langfristig auf Wachstumskurs. Der Fachkräftemangel ist Rückenwind für das Tiefkühlgeschäft.

Im Frankfurter Zoo haben die Bauarbeiten für ein neues, barrierefreies Zoorestaurant begonnen, das Ende 2027 eröffnen soll. Das zweigeschossige Gebäude entsteht zentral am Spielplatz und wird auch für externe Veranstaltungen nutzbar sein.