Das 31. Forum Systemgastronomie des Initiativkreises Gastgewerbe war auch in diesem Jahr wieder ein Highlight der Messe. Angesichts gewaltiger gesellschaftlichen wie wirtschaftlichen Veränderungen und großen aktuellen Herausforderungen diskutierten am Dienstag 250 Food-Profis aus Individualgastronomie, Gemeinschaftsgastronomie, Catering und Systemgastronomie, worauf es heute ankommt. Im Fokus der Vorträge und des Branchentalks mit hochkarätigen Referenten und Experten standen Fragen und Antworten zu den wirtschaftlichen Perspektiven Deutschlands, zu den Erfolgsfaktoren der Branche sowie zu den Megathemen Nachhaltigkeit und Ernährung.
In seinem „Bericht aus Berlin“ brachte Stephan von Bülow, Vorsitzender der Geschäftsführung der Block Gruppe und stellvertretender DEHOGA-Präsident sowie Vorsitzender der DEHOGA-Fachabteilung Systemgastronomie, die Erwartungen der Branche an die Politik auf den Punkt. „Statt Verunsicherung, Steuer- und Abgabenerhöhungen benötigen wir jetzt Entlastung, Planungssicherheit und eine Politik, die Orientierung und Perspektiven schafft“, sagte von Bülow und forderte einen klaren wirtschaftspolitischen Kurs der Politik. Hier geht’s zur Rede von Stephan von Bülow
Fotos: DEHOGA/Thomas Fedra
Unter dem Titel „Deutschland – der kranke Mann Europas oder der großeTransformator?“ stellte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Prof. Dr. Michael Hüther eine „sehr schwierige Gesamtlage“ fest und bilanzierte große Herausforderungen insbesondere auf dem Arbeitsmarkt. „Wir müssen die Angebotssituation und die Nachfrage besser gestalten“, so Hüther. Für eine Revitalisierung der Wirtschaft erwartet er grundlegende Strukturreformen. Mit Blick auf die hohen Strompreise forderte der Top-Ökonom: „Der Staat muss seiner Verantwortung nachkommen.“
Fotos: DEHOGA/Thomas Fedra
In guter Tradition standen auch beim diesjährigen Forum wieder engagierte Gastro-Macher auf der DEHOGA-Bühne. Über seine Philosophie, Visionen und Zukunftspläne sprach Karl Schillinger, Founder von SWING KITCHEN – Schillinger Vegan Holding GmbH. In seinem Vortrag „Vegan Entrepreneurship: Wie eine Herzensangelegenheit zu einer echten unternehmerischen Erfolgsgeschichte wurde“, führte der Unternehmer aus, warum „veganes, leckeres und umweltfreundliches Essen für alle“ ihm ein Herzensanliegen ist.
Fotos: DEHOGA/Thomas Fedra
Patrick Junge, Inhaber und Geschäftsführer von Peter Pane – Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH, erläuterte unter dem Titel „Die USPs von Peter Pane: Eine erfolgreiche Reise mit Qualität und Menschen im Fokus“ seine Erfolgsfaktoren. Junge erklärte, dass in seinen Betrieben vegane und vegetarische Burger eine sehr hohe Relevanz für die Gäste haben und eine immer größere Nachfrage registriert wird. Er zeigte auf, wie wichtig ihm eine nachhaltige Unternehmensführung ist auch im Interesse der Mitarbeiter.
Fotos: DEHOGA/Thomas Fedra
Neueste Zahlen zum Außer-Haus-Markt, Szenarien und Trends im Gepäck hatte Marktforscher Jochen Pinsker, Industry Advisor Foodservice Europe von Circana. Jede Menge Denkanstöße und innovative Lösungsansätze gab es auch beim Branchentalk „Lernstoff aus drei Jahren Krise: Worauf es jetzt ankommt. Was heute für nachhaltigen Erfolg wirklich zählt.“
Fotos: DEHOGA/Thomas Fedra
Unter der Moderation von DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges, die auch durch das Forumsprogramm führte, diskutierten die Referenten Stephan von Bülow, Patrick Junge und Karl Schillinger zusammen mit der Internistin Dr. Marisa Hübner, Alliance Builder vom ProjectTogether gGmbH, Konzepte und Ideen zu gesunder und nachhaltiger Ernährung und mahnten gleichzeitig die Verbesserung der politischen Rahmenbedingungen an.
„Das 31. Forum Systemgastronomie erwies sich erneut als wichtige Branchenplattform für Information und Inspiration“, sagte abschließend DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Ausdrücklich dankte sie Gerald Böse, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der Koelnmesse GmbH, für die wieder so erfolgreiche Zusammenarbeit zur Anuga. Ein großes Dankeschön ging darüber hinaus an Peter Hack, den Vorstandsvorsitzenden der Hack AG und designierten Vorsitzenden des DEHOGA-Initiativkreises, für sein persönliches Engagement sowie die wertvolle Unterstützung des Initiativkreises.
ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.
Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.
Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.
Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.
Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.
Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.
Schließsysteme müssen nicht nur schützen – sie können auch begeistern! Die Lösungen von Salto vereinen elegantes Design mit innovativer Technologie und passen sich perfekt an jedes Hotelambiente an. Hochwertige Materialien, präzise Verarbeitung und zuverlässige Sicherheit sorgen für einen professionellen Auftritt und höchsten Gästekomfort.
Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.
Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.
Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.
Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.