Franchisenehmer August Huber übernimmt insolvente San Francisco Coffee Company

| Gastronomie Gastronomie

Die insolvente Kaffeehauskette San Francisco Coffee Company (SFCC) wird vom Betreiber eines ihrer letzten Standorte übernommen. Der Franchisenehmer August Huber kaufte Marke und Franchisekonzept, wie er und Insolvenzverwalter Max Liebig am Montag mitteilten. Huber will das Unternehmen nun wieder auf Expansionskurs bringen, zunächst in Bayern, später auch bundesweit. Dazu sei unter anderem eine größere Bandbreite an Ladengrößen geplant - beispielsweise auch kleine Standorte in Bäckereien oder Tankstellen.

Die 1999 gegründete Kette hatte dem Insolvenzverwalter zufolge in besseren Zeiten 17 Standorte. Derzeit sind laut Huber noch fünf Franchisestandorte geöffnet - sein eigener im niederbayerischen Pocking, drei weitere in München und einer in Regensburg. Mit allen wolle er weiter zusammenarbeiten, ob dies gelinge, sei aber noch nicht klar, sagte er. Mitarbeiter sind von dem Verkauf laut Insolvenzverwalter nicht direkt betroffen: Das Personal in den Läden ist nicht bei SFCC, sondern bei den Franchisenehmern angestellt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Tamworth Tap aus Staffordshire ist bei den Great British Pub Awards 2026 zum Pub des Jahres gekürt worden. Insgesamt wurden 17 Kategorien ausgezeichnet, darunter erstmals die Kategorie „Best Inn“.

Die sechs Finalisten des Wettbewerbs „Koch des Jahres 2026“ haben am Flughafen Frankfurt erstmals gemeinsam gekocht. In der FRALounge präsentierten sie ein Sechs-Gänge-Menü mit persönlichen Bezügen und unterschiedlichen kulinarischen Ansätzen.

Die Besucher am ersten Wiesn-Wochenende waren weniger aber internationaler als vor einem Jahr. Am Eröffnungssamstag machten ausländische Gäste rund 33 Prozent aus, am Sonntag gut 29 Prozent, wie eine Untersuchung von Handydaten ergab.

Von der Dorfwirtschaft bis zur Vorstadtkneipe: Lisa Lindhuber und Franzi Püschel erkunden für BR Puls die bayerische Wirtshauskultur. Im zweiten Instagram-Format „Die Foodlerin“ geht Marie Schwesinger kulinarischen Fragen aus Bayern nach.

Im Frankfurter Hochhauskomplex Four öffnet die neue Tagesbar The Graevenitz ihre Türen. Hinter dem Konzept stehen der Gastronom Maximilian Graf von Saurma und seine Geschäftspartnerin Sarah Korb.

Taco Bell hat die für den 24. September angekündigte Eröffnung seines Restaurants in Köln verschoben. Der Standort soll das erste öffentlich zugängliche Taco-Bell-Restaurant in Deutschland werden.

Die Mack-Gruppe plant mit Karls Erlebnis-Dorf in Elstal eine Fahrt durch fünf Erlebniswelten mit einem Drei-Gänge-Menü. Die Eröffnung ist für Sommer 2027 vorgesehen.

Anton Schmaus beendet den täglichen à-la-carte-Betrieb im Regensburger Restaurant Sticky Fingers. Künftig setzt das Konzept auf Events, geschlossene Feiern und Winzerabende. Zum Abschluss gibt es noch eine letzte große Party.

Bars und Clubs für schwule Männer gibt es zuhauf - und mit dem «Gay Sunday» auch ein eigenes Wiesn-Event. Nun wollen sich auch lesbische Frauen ihren Platz auf dem Oktoberfest erobern.

Das Cannstatter Volksfest lockt mit Achterbahnen und Karussellen – doch wie viel müssen Besucher für den Bierkrug wirklich zahlen? Es gibt deutliche Unterschiede zwischen den Zelten.