Fußball-Weltmeisterschaft treibt Umsätze in Bars und Clubs

| Gastronomie Gastronomie

Das Finanztechnologie-Unternehmen SumUp verzeichnet durch die Fußball-Weltmeisterschaft erhebliche Umsatzsprünge im stationären Handel. Am Sonntag, dem 14. Juni 2026, stiegen die bargeldlosen Einnahmen in Kneipen und Diskotheken während der Spiel- und Nachspielzeit der deutschen Nationalmannschaft gegen Curaçao im Vergleich zum Sonntag der Vorwoche um mehr als 200 Prozent. Das Unternehmen ermittelte diese Daten im Rahmen einer aktuellen Analyse für die erste Turnierwoche.

Bars verzeichnen signifikanten Zuwachs

Die bargeldlosen Einnahmen in gastronomischen Betrieben stiegen laut der Auswertung am Sonntag zwischen 18:00 und 20:00 Uhr im Vergleich zum Sonntag der Vorwoche um 146,96 Prozent. Die Anzahl der Transaktionen nahm in diesem Zeitraum um 147,53 Prozent zu. Den höchsten Zuwachs registrierte das Unternehmen in den Stunden nach dem Abpfiff der Partie.

Zwischen 20:00 und 22:00 Uhr verzeichneten die Betriebe ein Plus bei den bargeldlosen Zahlungen von 213,74 Prozent. Die Anzahl der Transaktionen erhöhte sich in diesem Zeitraum um 155,62 Prozent. Zudem verweist der Finanzdienstleister auf einen Anstieg des durchschnittlichen Bonwerts um knapp zwei Euro im Vergleich zum Sonntag der Vorwoche.

Restaurants verpassen den Umsatztrend 

Klassische Restaurants und Cafés entwickelten sich während der Spielzeit im Vergleich zu einem gewöhnlichen Sonntag deutlich zurückhaltender. Die bargeldlosen Umsätze in diesen Betrieben gingen während der zwei Spielstunden um 13,78 Prozent zurück, während die Zahlungen um 20,77 Prozent sanken. Dieser Trend deutet darauf hin, dass viele Fußballbegeisterte die Begegnung gezielt in Bars, Kneipen und Lokalitäten mit Gemeinschaftsfernsehen verfolgten.

Über den gesamten Sonntag betrachtet verzeichneten Kneipen und Diskotheken ein Umsatzwachstum von 33,16 Prozent gegenüber der Vorwoche sowie 25,49 Prozent mehr Transaktionen. Selbst in den späten Nachtstunden zwischen 23:00 Uhr und Mitternacht zeigte sich ein anhaltender Effekt. In diesem Zeitraum wiesen die Daten ein Einnahmenplus von 37,29 Prozent und ein Transaktionsplus von 39,57 Prozent für Kneipen und Clubs aus.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.