Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt hofft auf gutes Ostergeschäft

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Das Gastgewerbe in Sachsen-Anhalt hofft auf ein gutes Ostergeschäft. Normalerweise seien die Feiertage eine Triebfeder für die Hotels und Gaststätten des Landes, sagte Michael Schmidt, Chef des Hotel- und Gaststättenverbands in Sachsen-Anhalt. Es sei an der Zeit, Verluste aus dem ersten Quartal wett zu machen.

Naturgemäß seien die ersten Monate des Jahres nicht die umsatzstärksten. Da in einigen Regionen des Harzes auch noch der Schnee ausblieb, seien mancherorts noch weniger Gäste gekommen als normalerweise, erklärte Schmidt. Auch zu Ostern ist für Schmidt die Wetterlage maßgebend für das Geschäft. Sollte es sonnig sein und die Temperaturen ansteigen, könnte man schon vorsichtig von einem Start der Frühlingssaison sprechen. An das Einläuten der Biergartensaison denkt Gastronom Schmidt aber noch nicht.

Schmidt empfiehlt für die Osterfeiertag bei Bedarf früh zu reservieren. Einige Häuser hätten aufgrund der dünnen Personaldecke im Gastgewerbe ihre Kapazitäten reduziert. Der Gast sei daher ermuntert, seine Buchungen jetzt vorzunehmen, erklärte Schmidt. Viele Betriebe hätten sonst schon früh ihre Bücher voll.

Die Sorgen im Gastgewerbe sind trotz des Wegfalls der meisten Pandemie-Einschränkungen bei vielen Unternehmen groß. Neben Nachwuchsproblemen plagen die Betriebe die enorm gestiegenen Kosten für Lebensmittel und Energie. Aufgrund geringer Verdienstaussichten und unbeliebter Arbeitszeiten kehren außerdem viele Beschäftigte der Branche den Rücken zu. (dpa)


 

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