Gasthof ohne Alkohol: Die „Sägemühle“ verzichtet auf Bier und Wein

| Gastronomie Gastronomie

Der Gasthof „Sägemühle“ in Großenohe in Franken, hat sich für eine ungewöhnliche Veränderung entschieden: Die Wirte verzichten vollständig auf alkoholische Getränke. Die Entscheidung hat auch persönliche Gründe, da Inhaber Vladimir Kloz seit Anfang des Jahres trockener Alkoholiker ist.

Kloz, der das Restaurant gemeinsam mit Kerstin Gößl leitet, begab sich zu Beginn des Jahres in eine Entzugsklinik. Anstatt den Gasthof für drei Monate zu schließen, entschieden sich die Besitzer, nur noch alkoholfreie Getränke an die Gäste zu servieren. Gößl betont gegenüber „nordbayern.de“, dass die Gäste durchweg positiv auf die Veränderung reagiert hätten. „Viele sehen es als Bereicherung, auch gibt es keine Diskussionen mehr, wer heimfahren muss“, wird die Wirtin dort zitiert. Sogar von anderen trockenen Alkoholikern erhielt die „Sägemühle“ viel Zuspruch.

Mit unkonventionellen Angeboten kennt sich der Gasthof bereits gut aus, denn auf der Speisekarte finden die Gäste mittlerweile nur noch gluten- und laktosefreie Gerichte. Kerstin Göße ist selbst von Zöliakie betroffen und achtet unter anderem darauf, dass ihre Gerichte frei von Mehl sind. Offenbar mit großem Erfolg, denn die „Sägemühle“ verschickt die glutenfreien Speisen per Post an Kunden in ganz Deutschland. „Wir sind anders und spüren, dass sich das Bewusstsein der Leute nach und nach verändert“, wird Kerstin Gößl von „nordbayern.de“ zitiert.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Taco Bell bereitet den Markteintritt in Polen vor. Die Eröffnung des ersten Standortes ist für das vierte Quartal 2026 geplant. Für die Umsetzung der Expansionspläne kooperiert die Marke mit dem Unternehmen AmRest

Warum professionelle Lebensmittelsicherheit gerade in der Bio-Gastronomie eine zentrale Rolle spielt, erklärt Dennis Gasper. Er ist zertifizierter Experte für Bio-Gourmet-Ernährung und Gesundheitsprävention und leitet seit 2024 die Küche im „Kesslers Walsereck“.

Eine Umfrage im Auftrag von OpenTable zeigt eine hohe Nachfrage nach Außengastronomie im Sommer 2026. Besonders Biergärten, Public Viewing und hundefreundliche Angebote beeinflussen laut den Daten die Restaurantwahl.

Sollen die Wiesn-Zelte wirklich europaweit ausgeschrieben werden? Mit einem entsprechenden Vorstoß sorgt ein Münchner Wirt für Wirbel. Im ersten Anlauf ist er gescheitert. Doch der Streit ist keineswegs beendet. 

Svea Marie Kropp aus dem Hamburger Hotel The Fontenay hat den Rudolf Achenbach Preis 2026 gewonnen. Das Finale des Nachwuchswettbewerbs fand in der Frankfurter Naxoshalle statt.

Die internationale Themenwoche „Türkische Küche“ ist mit einem Auftaktdinner für rund 120 Gäste in Berlin gestartet. Die Veranstalter nutzen die Initiative, um die kulinarische Tradition der Türkei und deren historische Entwicklung vorzustellen.

Die Vereinigung Jeunes Restaurateurs Deutschland feiert ihr 35-jähriges Bestehen. Das Netzwerk setzt neben dem internen Wissensaustausch verstärkt auf politische Präsenz im Deutschen Bundestag und die Förderung von Jugendprojekten.

Zum Mittagessen eine Currywurst mit Pommes und Mayo? Die einen finden das lecker, die anderen ungesund. Einer Statistik zufolge sank Jahr für Jahr das Interesse an diesem Klassiker-Gericht. Bis jetzt.

Ob Fischstäbchen, Rinderroulade oder Linsensuppe: In Zeiten des demografischen Wandels sieht sich der deutsche Tiefkühlkost-Caterer Apetito langfristig auf Wachstumskurs. Der Fachkräftemangel ist Rückenwind für das Tiefkühlgeschäft.

Im Frankfurter Zoo haben die Bauarbeiten für ein neues, barrierefreies Zoorestaurant begonnen, das Ende 2027 eröffnen soll. Das zweigeschossige Gebäude entsteht zentral am Spielplatz und wird auch für externe Veranstaltungen nutzbar sein.