Gastronomen in Sachsen-Anhalt auf Deutschland-Spiel vorbereitet

| Gastronomie Gastronomie

Kneipe, Restaurant oder Biergarten: In vielen Gastronomiebetrieben in Sachsen-Anhalt kann man das erste EM-Spiel der deutschen Fußball-Elf gemeinsam gucken, solange die geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Die Gastronomen seien gut auf das gemeinsame Fußball-Schauen vorbereitet, sagte ein Sprecher der City-Gemeinschaft Halle am Montag mit Blick auf das anstehende Auftaktspiel der deutschen Nationalmannschaft. Vor allem die Kneipenmeilen auf der Kleine Ulrichstraße und der Sternstraße in Halle hofften darauf, dass am Dienstag die EM-Stimmung so richtig aufkomme. Anpfiff der Partie gegen Frankreich ist um 21 Uhr.

Auch in der Landeshauptstadt haben viele Gastronomen in den vergangenen Wochen an Konzepten zum gemeinsamen Fußball-Schauen gearbeitet, sagte ein Sprecher der Interessengemeinschaft Innenstadt in Magdeburg. Die ganz großen Veranstaltungen, wie man sie etwa von der vergangenen WM gewohnt sei, würden allerdings wegfallen, so der Sprecher. Viele Betriebe würden aber eine Bildübertragung anbieten. Etwa im «Mückenwirt» am Elbufer oder im «Montego Beachclub» werden bei den Partien der Elf um Kapitän Manuel Neuer zusätzliche Leinwände aufgebaut, damit sich die Gäste besser verteilen können.

Die Außengastronomie kann in Sachsen-Anhalt bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 auch ohne Testung genutzt werden. An einem Tisch dürfen maximal elf Menschen Platz nehmen. Außerdem muss ein Abstand von 1,5 Metern sichergestellt werden. Für den Innenbereich gilt weiterhin eine Testpflicht. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.