Die vielen Storchennester locken jedes Jahr Touristen ins kleine mittelfränkische Uehlfeld. Als «Storchendorf» ist es in der Region bekannt. Doch in diesem Jahr hat sich ein Storchenpaar ausgerechnet den Schornstein einer kleinen Brauerei ausgesucht, um dort zu nisten.
Christian Zwanzger kann deshalb zurzeit kein Bier brauen. Noch hat er Vorräte, die er in seinem Gasthaus ausschenken und in der Region verkaufen kann. Doch langsam werden diese knapp. Deshalb hat er sich etwas überlegt.
34 Storchennester zählt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) derzeit allein in Uehlfeld, einem 3000 Einwohner-Örtchen im Aischtal (Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim). «Wir profitieren in Uehlfeld schon enorm von den Störchen», sagte Zwanzger. Er hatte bereits ein Nest auf dem Dach seines Gasthauses, was bei Touristen und Besuchern gut ankam. Im Frühjahr begann dann ein Paar auf dem Sudhaus von Zwanzgers Ein-Mann-Brauerei zu bauen, wie Medien berichteten. Entfernen wollte und durfte er das Nest nicht, weil Weißstörche unter Schutz stehen.













