Gaza-Konflikt: Hassbotschaften bei Lieferando

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Ein Unbekannter hat in Gelsenkirchen online über Lieferando Essen bestellt und dem Filialleiter einer Donut-Kette dabei eine rassistische Hassbotschaft zukommen lassen. Mittelwelle ist klar, dass es sich dabei um keinen Einzelfall handelt. In ganz Deutschland sollen Hass-Kommentare über Lieferando verschickt worden sein.

Wie „Der Westen“ berichtet, enthielt die Online-Bestellung die klare Botschaft: „Nieder mit Palästina, ethnische Säuberung jetzt!“ Ein Schock für den „Freshnuts“-Filialleiter Ayoub Lagmouchi, der den Vorfall umgehend bei Lieferando meldete. Dort teilte man ihm mit, dass die Hass-Botschaft von dem betreffenden Account gleich an mehrere Läden gesendet worden war, woraufhin der Nutzer gesperrt wurde. Mittlerweile melden sich immer mehr Gastronomen, die Opfer solcher Hassbotschaften geworden sind. Laut „Weser Kurier“ soll es alleine in Bremen eine zweistellige Fallzahl geben.

Die Masche: Die rassistischen und diskriminierenden Hassbotschaften landen über das ein Anmerkungsfeld, das eigentlich für Allergie-Hinweise oder Ähnliches vorgesehen ist, bei den Gastronomiebetreibern. Medienberichten zufolge soll bereits der Staatsschutz ermitteln.


 

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