Gedion Beckmann ist der Next Chef 2025

| Gastronomie Gastronomie

Der Next Chef Award bringt die Internorga zum Kochen. Nach zwei mitreißenden Wettbewerbstagen konnte sich Gedion Beckmann gegen 17 weitere aufstrebende Talente durchsetzen und den Titel Next Chef 2025 sichern. Der Preis: Die Veröffentlichung eines eigenen Kochbuchs im Gräfe und Unzer Verlag. 

Die sechs besten Nachwuchsköche lieferten sich am Montagnachmittag ein packendes Finale: Vorher konnten sie die Jury bereits in den Vorrunden-Challenges beeindrucken und sich die Teilnahme an der Endrunde sichern. Dabei galt es nicht nur mit handwerklichem Geschick, sondern auch mit Kreativität und Fingerspitzengefühl zu glänzen. Johann Lafer und die Jury, unter anderen mit Nelson Müller, Cornelia Poletto und Marco Müller, waren sichtlich beeindruckt: „Hier standen absolute Ausnahmetalente am Herd. So viel Leidenschaft und Perfektion – das macht Hoffnung für die Zukunft der Gastronomie. Es begeistert mich zu sehen, mit wie viel Hingabe und Ehrgeiz die junge Generation ans Werk geht. Ich bin wirklich stolz, Teil von etwas zu sein, dass nur das Beste aus dem Kochnachwuchs herausholt“, verrät Jurorin Cornelia Poletto.

Mehr als eine Prise Talent

Die finale Aufageb des Awards verlangte den jungen Talenten noch einmal alles ab: Unter den kritischen Augen der Jury wurde ein Gericht von Johann Lafer nachgekocht. Der besondere Clou: ohne Rezept, dafür mit viel Gespür für Geschmack, Geschick und Kreativität. In diesem Jahr galt es, Kalbsfilet gefüllt mit Jakobsmuscheln, Estragon-Pfefferrahm und gefüllten Kartoffeln zu meistern – keine leichte Aufgabe. Schlussendlich konnte sich Gedion Beckmann, von Der Player in Hamburg, mit seiner Interpretation des Gerichts gegen die starke Konkurrenz durchsetzen.

„Es ist eine unglaubliche Ehre, den Next Chef Award zu gewinnen! Dieser Wettbewerb hat mir nicht nur die Möglichkeit gegeben, meine Leidenschaft für das Kochen zu zeigen, und das vor absoluten Branchengrößen, sondern auch tolle Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen. Ich freue mich darauf, meine eigene Kochbuchreise zu beginnen und meine kreativen Ideen mit anderen zu teilen. Ein großes Dankeschön an die Jury und alle, die mich unterstützt haben!“

Den zweiten Platz erkochte sich Yves Knittlmayer von „Die Alte Brauerei" in Sankt Ingbert. Er darf sich über ein Profi-Küchengerät von Pacojet freuen. Den dritten Platz erreichte Markus Suntinger von „Bonvivant Cocktail Bistro" in Berlin und sichert sich damit ein Messerset von KAI.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die bekannte Food-Creatorin Saliha „Sally“ Özcan eröffnet im März 2026 ihr erstes Café im Europa-Park. Im isländischen Themenbereich erwartet die Besucher ein Angebot aus süßen und herzhaften Spezialitäten sowie rund 90 Sitzplätze im Innen- und Außenbereich.

In der Küche muss es absolut hygienisch zugehen, sonst wird das Gesundheitsamt aufmerksam. Die Oberflächenreinigung der Küche und des Gastraums reicht aber nicht, um Ihren Gästen ein wirklich sympathisches Erlebnis zu bieten. Es gibt noch mehr Punkte und Ecken in jeder Gastronomie, die auf Ordnung und Hygiene angewiesen sind.

Das historische Traditionsgasthaus Schaumburger Hof in Bonn-Plittersdorf ist zahlungsunfähig. Nach über 270 Jahren Geschichte wurde der Betrieb im Januar 2026 eingestellt. Während die Löhne der Mitarbeiter vorerst gesichert sind, bleibt die Zukunft des geschichtsträchtigen Standortes am Rhein ungewiss.

Das Wiener Restaurant Spelunke sorgt mit dem 395 Euro teuren Schnitzel „Kaiser Franz“ für Gesprächsstoff. Die Kreation aus Wagyu-Filet, Blattgold und Kaviar richtet sich an ein internationales Luxuspublikum und lotet die Grenzen der traditionellen österreichischen Küche neu aus.

Mehr Freiheit für Berlins Gastronomen? Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey plant, die starre 22-Uhr-Regel für den Außenbereich zu kippen. Nach dem Vorbild Brandenburgs sollen Gäste künftig bis Mitternacht draußen bewirtet werden dürfen.

In der Hamburger Speicherstadt konkretisieren sich die Pläne für eine prominente Neueröffnung. Das aus Südafrika stammende Gastronomiekonzept Chefs Warehouse wird am 26. Februar 2026 seinen ersten Standort in Deutschland eröffnen. Hinter dem Hamburger-Projekt stehen bekannte Namen aus der Gastro-Szene der Hansestadt.

Die Jury des Deutschen Gastro-Gründerpreises hat die zehn Halbfinalisten für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Die ausgewählten Konzepte treten im Februar in Hamburg gegeneinander an, um sich einen Platz für das Finale auf der Internorga zu sichern.

Das Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz feiert sein 25-jähriges Bestehen. Unter dem Motto „Remastered“ interpretiert Küchenchef Marco Müller prägende Gerichte der vergangenen Jahrzehnte neu und startet damit in ein Jubiläumsjahr voller internationaler Gastauftritte.

Evakuierungspläne fehlten, ein Feuerlöscher war nicht markiert: Jahre vor der Silvesterparty-Katastrophe wurden Mängel moniert. Was hat die Gemeinde versäumt?

In Berlin-Kreuzberg verbindet das neue Restaurant Fukagawa das kulinarische Erbe japanischer Ramen-Kultur mit französischer Kochkunst. Unter der Leitung von Leonardo Donati und Felix Thoms entstand ein Fine-Dining-Konzept, das traditionelle Brühen und hochwertige Produkte neu interpretiert.