Gérard Depardieu versteigert Inventar seines Pariser Restaurants La Fontaine Gaillon

| Gastronomie Gastronomie

Der Schauspieler Gérard Depardieu hat bereits 2015 angekündigt, aus steuerlichen Gründen seinen Besitz in Frankreich aufzulösen. Sein Pariser Edelrestaurant "La Fontaine Gaillon" wurde bereits im Juni 2019 verkauft. Medienberichten zufolge soll laut Angaben des Auktionshauses Ader nun das Inventar des Restaurants, zu dem auch ein Weinkeller gehört, am 11. Juli 2019 versteigert werden. 

Zum Inventar gehören unter anderem Geschirr, Tische, Stühle, Deckenleuchter und die komplette Küchenausrüstung, die der Spitzenkoch Pascal Lognon-Duval nutzte. Der Wert der Weine wird pro Flasche auf rund 6000 Euro geschätzt. Zu Depardieus Besitz in Frankreich gehören außerdem mehrere Weingüter und Feinkostläden, die ebenfalls in naher Zukunft verkauft werden sollen.

Gérard Depardieu hatte bereits 2013 die russische Staatsbürgerschaft angenommen, die er von Präsident Wladimir Putin persönlich angeboten bekommen hat. Er ist damit in seiner Heimat Frankreich nicht mehr steuerpflichtig. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.