Gourmettour durchs Taubertal

| Gastronomie Gastronomie

Eine neue Initiative unter dem Titel „30 Stunden TauberZauber“ soll die kulinarische Vielfalt des Taubertals in den Fokus rücken. Drei Gastronomen und Hoteliers – Christian Mittermeier, Lars Zwick und Christian Stahl – haben sich zusammengetan, um ein gemeinsames Angebot für Genießer zu schaffen. Ihr Ziel ist es, die Region nicht nur für ihre malerischen Landschaften und historischen Stätten bekannt zu machen, sondern auch für ihre Sterneküche und stilvollen Unterkünfte.

Vielfalt und regionale Verbundenheit

Die beteiligten Köche möchten die oft noch unterschätzte Region Franken als Ziel für Slow Food und nachhaltiges Reisen etablieren. Das Konzept von "30 Stunden TauberZauber" sieht vor, dass Gäste rund anderthalb Tage im Taubertal verbringen und dabei drei unterschiedliche Genussorte erkunden. Jedes Haus behält dabei seine individuelle Note, doch alle verbindet ein starkes Bekenntnis zur regionalen Qualität. "Wir wollten zeigen, wie vielfältig unsere Region ist. Deshalb haben wir für das Projekt auch eine eigene Website ins Leben gerufen", so Christian Stahl vom Winzerhof Stahl. "Wir glauben an die Qualität vor unserer Haustür."

Einblicke in die Gourmettour

Die Tour könnte beispielsweise mit einer Wanderung durch das "Tauberzeller Hasennestle" beginnen, einem Weinberg in Steillage mit weiten Ausblicken. Anschließend erwartet die Gäste ein Gourmetmenü mit Weinbegleitung in der Villa Mittermeier oder ein Sterne-Dinner mit Weintasting im Winzerhof Stahl. Nach einer Übernachtung in stilvollem Ambiente setzt sich der kulinarische Kurzurlaub fort. Ein Spaziergang entlang der historischen Stadtmauer Rothenburgs bietet weitere Panoramablicke. Den Abschluss bildet der Genuss einer hausgemachten Bratwurst im Landhaus zum Falken, das 2025 mit einem Grünen Michelin-Stern und einem BIB Gourmand ausgezeichnet wurde.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.