Guide Michelin Deutschland 2025 - 15 neue Bib-Gourmand-Restaurants

| Gastronomie Gastronomie

Zwei Wochen vor der Sterneverleihung am 17. Juni im Gesellschaftshaus Palmengarten in Frankfurt am Mainpräsentiert der Guide Michelin Deutschland die neue Auswahl an Bib-Gourmand-Restaurants. Die diesjährige Selektion zählt 15 neue Adressen mit der beliebten Auszeichnung, insgesamt sind es 156.

Die Restaurants sind in den großen Metropolen ebenso zu finden wie auf dem Land. Die Küchenstile reichen von klassisch bis modern, von regional über mediterran, bis hin zu asiatischen Einflüssen.

Auch pflanzenbasierte Konzepte sind vertreten sowie Restaurants mit Fokus auf lokale, saisonale Produkte und eine umweltfreundliche Gastronomie. Alle haben eines gemeinsam: Geschmack und Qualität zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der 1997 im Guide Michelin erstmals vergebene Bib Gourmand ist eine bei Gästen und Gastronomen gleichermaßen begehrte Auszeichnung. Es geht um eine Auswahl an Restaurants mit hochwertigem und preiswert kalkuliertem Angebot.

Unter den 15 neu mit dem Bib Gourmand ausgezeichneten Restaurants ist beispielsweise das angenehm unkomplizierte Ai Pero in der Andernacher Altstadt, dessen authentische italienische Küche richtig Spaß macht: leckere hausgemachte Pasta inklusive.

Ebenso gut kommt das trendig designte Berliner Restaurant Remi bei den Gästen an, in dem frische saisonale Speisen klar und schnörkellos eingesetzt werden. In Bernried bieten Katharina und Erich Schwingshackl mit ihrer Schwingshackl Haimatküche eine sehr gute regionale Alternative zum Gourmetrestaurant.

Auch das Yaldi im Bahnhofsviertel in Frankfurt am Main zieht mit seinem interessanten modernen „Sharing“-Konzept in cooler, entspannter Atmosphäre zahlreiche Gäste an. Ebenso beliebt ist das Restaurant Wilde Klosterküche im brandenburgischen Neuzelle, unweit der polnischen Grenze. Hier gibt es in charmant-schickem Ambiente eine regional-saisonal orientierte Küche.

Die neuen Bib-Gourmand-Restaurants des Guide Michelin Deutschland 2025:

Ai Pero – Andernach

MASTAN – Berlin

Remi – Berlin

Schwingshackl HEIMATKÜCHE – Bernried

Gasthaus zur Kanne – Deidesheim

Ehemalige Sparkasse – Dinkelsbühl

Die Pfarrwirtschaft – Endingen am Kaiserstuhl

YALDY – Frankfurt am Main

Pinus im Seegut – Friedrichshafen

Landgasthof zum Kaffelstein – Kreuzwertheim

Stube ZWEI.NULL – Langenau

Esszimmer – Mittelbiberach

Wilde Klosterküche – Neuzelle

WEBERSTUBE – Schirgiswalde-Kirschau

Ziegler – Weinheim

Die neuen Bib-Gourmand-Restaurants des Guide MICHELIN Deutschland 2025 in der Bewertung der Inspektorinnen und Inspektoren.

Ai Pero – Andernach

„Einen solchen Italiener wünscht man sich in der Nachbarschaft: handwerklich gut gekochte, frische Gerichte voller Kraft, und das in großen Portionen zu fairen Preisen – Herz, was willst du mehr?“

Besonders geschmeckt hat uns: Ravioli al Pecorini et Fichi - Ravioli mit Pecorino-Feigen-Füllung.

 

MASTAN – Berlin

„Hier wird eine ganz klassische französische Bistro-Küche geboten – da spiegeln sich die Wurzeln des Patrons wider. Sehr angenehm die recht puristische und unkomplizierte Zubereitung.“

Besonders geschmeckt hat uns: Kalbszunge Sauce Charcutière, Grenaille-Kartoffeln in Butter.

 

Remi – Berlin

„Hier kommt auf den Teller, was die Karte verspricht – eine ehrliche saisonale Küche. Man kann übrigens auch richtig gut und preisgünstig zu Mittag essen – da verwundern die vielen Gäste nicht!“

Besonders geschmeckt hat uns: Rote Bete mit Joghurt, Haselnüsse, geräucherte Forelle.

 

Schwingshackl HEIMATKÜCHE – Bernried

„Dass sich Erich Schwingshackl auf klassische Gourmet-Küche versteht, beweist er im ESSKULTUR, und hier in der HEIMATKÜCHE bringt er ebenso aromareich die Region auf den Teller!“

Besonders geschmeckt hat uns: Schnitzel Wiener Art mit Kartoffel-Gurken-Salat und Preiselbeeren.

 

Gasthaus zur Kanne – Deidesheim

„In diesem historischen Gasthaus hat man ein Händchen dafür, Pfälzer Klassikern einen modernen Twist zu verpassen - immer wieder gerne!“

Besonders geschmeckt hat uns: Rostige Ritter, Vanillesoße, Beeren, Feigengel.

 

Ehemalige Sparkasse – Dinkelsbühl

„Von mittags bis abends kann man hier durchgehend richtig gut à la carte speisen – frische Produkte und regionaler Bezug überzeugen.“

Besonders geschmeckt hat uns: Zwiebelrostbraten vom fränkischen Weiderind, Schupfnudeln, gemischter Salat.

 

Die Pfarrwirtschaft – Endingen am Kaiserstuhl

„Kein Wunder, dass man gut gebucht ist. Die Gerichte haben reichlich Aroma, die Produkte sind von ausgesuchter Qualität, die Zubereitung ist gekonnt und sorgfältig.“

Besonders geschmeckt hat uns: Geschmortes Bäckle vom Schuttertäler Rind mit Butterspätzle und Gemüse.

 

YALDY – Frankfurt am Main

„Ein cooles Konzept, das auf „Sharing“ ausgelegt ist - mit zwei oder drei Gerichten liegt man genau richtig. Die Karte wechselt je nach Marktangebot“.

Besonders geschmeckt hat uns: Wachtel, Demi-Glace, Flatbread.

 

Pinus im Seegut - Friedrichshafen

„Tolle zwanglose Gastronomie. Man kann sich die überwiegend vegetarischen Gerichte nach Herzenslust zusammenstellen, auch „Sharing“ ist möglich.“

Besonders geschmeckt hat uns: Pikante Churros - Heggelbacher Felsenbrockenkäse, Spitzpaprika, Belper Knolle.

 

Landgasthof zum Kaffelstein – Kreuzwertheim

„Schön, wie man sich mit dem kleinen Speisenangebot ganz auf Frische und saisonalen Bezug konzentriert.“

Besonders geschmeckt hat uns: Blumenkohlcremesuppe mit frischen Kräutern.

 

Stube ZWEI.NULL – Langenau

„Hier wird man mit leckeren regionalen Klassikern ganz der Tradition des Familienbetriebs gerecht.“

Besonders geschmeckt hat uns: Rumpsteak vom bayrischen Rind, Kartoffelrösti, Kräuterbutter.

 

Esszimmer – Mittelbiberach

„Am besten kommt man zu mehreren, dann kann man sich wunderbar quer durch die auf „Sharing“ ausgerichteten kleinen Gerichte im Tapas-Format probieren.“

Besonders geschmeckt hat uns: Samosa mit Reh aus heimischer Jagd mit Mais und Minz-Lassi.

 

Wilde Klosterküche – Neuzelle

„Eine aromatische und auf den Punkt gebrachte Küche mit sehr nachhaltiger, regional-saisonaler Ausrichtung.“

Besonders geschmeckt hat uns: Rote Beete + Ziegenkäse, verschiedene Strukturen, Kresse.

 

WEBERSTUBE – Schirgiswalde-Kirschau

„Hier werden sehr gute, frische Produkte mit großer Sorgfalt und der richtigen Portion Feinheit zubereitet.“

Besonders geschmeckt hat uns: Schweinefilet im Speckmantel mit gebratenen Kräuterseitlingen, Bärlauch-Kartoffelpüree und Wildkräutern.

 

Ziegler – Weinheim

„Zur guten Qualität der Küche kommt hier noch die wirklich schöne Auswahl auf der Karte, von Klassikern bis hin zu international beeinflussten Gerichten.“

Besonders geschmeckt hat uns: Kashmir-Currysuppe, glasige Riesengarnele im Knuspermantel.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wolfgang Puck übergibt nach 44 Jahren die Leitung seiner Fine-Dining-Sparte an seinen Sohn Byron Lazaroff-Puck. Der offizielle Generationswechsel wird Anfang März 2026 mit einer internationalen Dinner-Tour in Washington, D.C. eingeleitet.

Giesinger Bräu strebt auf das Oktoberfest. Mit einem offiziellen Bürgerbegehren will die Brauerei die geltenden Zulassungsregeln für die Wiesn ändern. Zum Start des Starkbierfestes wurden bereits die ersten Unterschriften gesammelt.

Wechsel in der Duisburger schauinsland-reisen-arena: Ab der Saison 2026/27 übernimmt Supreme Sports Hospitality das gesamte Catering. Der neue Partner setzt auf eine Mischung aus Investitionen in die Infrastruktur, bewährten Stadion-Klassikern und innovativen Food-Konzepten.

Mit „OMA – Opportunity for More Authenticity“ gewinnt ein Team der FHWien der WKW den europäischen Hospitality-Wettbewerb in Amsterdam. Die Idee nutzt das kulinarische Wissen lokaler Großmütter, um Gästen authentische Food-Erlebnisse zu bieten.

Seit Ewigkeiten galt auf der Wiesn: Sechs Münchner Biere gibt es dort - und kein einziges mehr. Doch die Bier-Frage wird nun endgültig zum Politikum. Denn eine Brauerei plant die Revolution.

In Mainz-Gonsenheim setzt das Weingut St. Antony auf ein Gastronomiekonzept, das die Tradition der klassischen Eckkneipe aufgreift. Unter dem Namen Heiliger Anton wurde ein Pop-up-Restaurant eröffnet, das den Fokus auf soziale Interaktion und eine unkomplizierte Bewirtung legt.

Im Salzburger Hotel und Restaurant Cool Mama sorgt eine strikte Bekleidungsvorschrift für öffentliche Diskussionen. Einer Frau wurde bei der Reservierungsanfrage für das Sky-Restaurant eine Absage erteilt, da sie ein Kopftuch trägt. Das Gastronomieunternehmen beruft sich auf die Hausordnung, während die Betroffene den Vorwurf der Diskriminierung erhebt.

Pizza Hut steht vor einem bedeutenden Umbruch auf dem US-Markt. Die Muttergesellschaft Yum! Brands hat die Schließung von 250 leistungsschwachen Standorten angekündigt und prüft derzeit strategische Optionen für die Zukunft der Marke.

Die Hamburger Systemgastronomie-Kette Schweinske gibt die Mehrwertsteuersenkung ab März 2026 über gezielte Preisnachlässe an ihre Gäste weiter. Damit wählt das Unternehmen einen anderen Weg als weite Teile der Branche.

Vom 19. Februar bis zum 1. März lädt das Feinschmeckerfestival «eat! Berlin» zu besonderen kulinarischen Angeboten ein. Braucht man Anzug und Kleid? Und muss man wissen, wo welches Besteck liegt?