Guide Michelin vergibt Sterne in Dubai

| Gastronomie Gastronomie

Der Michelin hat die dritte Ausgabe seines jährlichen Michelin Guide Dubai im kürzlich eröffneten One&Only Za’abeel vorgestellt. Zu den Höhepunkten gehörte die Auszeichnung des „Row on 45“ als viertes Restaurant der Stadt mit zwei Sternen.

Die diesjährige Ausgabe umfasst insgesamt 106 Restaurants, ein Anstieg von 53,6 Prozent im Vergleich zur Erstausgabe im Jahr 2022 mit damals insgesamt 69 Restaurants. Die von den Inspektoren getroffene Auswahl bestätigt das wachsende und zunehmend vielfältige Gastronomieangebot Dubais, das auch im Vergleich zu den 90 Restaurants im Jahr 2023 weiter zugenommen hat.

Die Ausgabe 2024 zeichnet vier 2-Sterne-Restaurants und 15 1-Sterne-Restaurants aus, von denen vier neu ausgezeichnet wurden. Zudem beheimatet Dubai jetzt auch 18 Bib Gourmand-Restaurants und drei Restaurants mit grünem Stern, der Konzepte auszeichnet, die Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit sind und einen umweltfreundlichen Ansatz verfolgen. Insgesamt sind 35 verschiedene Küchen in den 106 Restaurants vertreten.

Issam Kazim, CEO des Dubai Department of Economy and Tourism, sagt: „Wir feiern stolz die dritte Ausgabe des Michelin Guide Dubai und blicken auf unseren Weg von der Erstausgabe im Jahr 2022 bis hin zur umfangreichen Liste der diesjährigen Auswahl zurück. – ein Meilenstein für die Entwicklung der Gastronomieszene der Stadt. Wir gratulieren allen in diesem Jahr ausgezeichneten Restaurants sowie den Gastronomen, Köchen und anderen Talenten zu ihren Erfolgen.“

Er betont ferner: „Die kulinarische Szene Dubais bleibt ein wichtiger Bestandteil des umfassenden Angebots, das die Stadt zu einem der besten Orte macht, um dort zu leben, zu arbeiten oder sie zu besuchen. Hier finden Besucher und Bewohner gleichermaßen vielfältige gastronomische Angebote für jeden Geschmack und jedes Budget.“

Gwendal Poullennec, Internationaler Direktor der Michelin Guides, fügt hinzu: „Dubai wird einmal mehr als internationales gastronomisches Ziel anerkannt und seine beeindruckende Entwicklung setzt sich Jahr für Jahr fort. Seine Anziehungskraft beschränkt sich nicht nur auf internationale Reisende oder lokale Feinschmecker; talentierte Köche und Gastronomen aus aller Welt werden von der lebhaften Gastronomieszene angezogen und kommen in die Stadt, um ihre eigene Marke hier zu etablieren. Mit so vielen verschiedenen Restaurantstilen und Küchenarten ist wirklich für jeden etwas dabei.“

Dubai beherbergt über 13.000 Restaurants und Gastronomiebetriebe, die von Street Food über Geheimtipps bis hin zu Fine Dining reichen und die fast 200 Nationalitäten der Stadt bedienen. Der neueste Dubai Gastronomy Industry Report platziert Dubai auf Platz zwei weltweit in Bezug auf die Restaurantdichte und zählt die Stadt zu den Top 10 Reisezielen für Feinschmecker.

Michelin Guide Dubai 2024 Auswahl

Zwei Sterne

  • Il Ristorante-Niko Romito
  • Row on 45 (neu)
  • STAY by Yannick Alléno
  • Trèsind Studio

Ein Stern

  • 11 Woodfire
  • Al Muntaha
  • Armani Ristorante
  • avatāra
  • Dinner by Heston Blumenthal
  • Hakkasan
  • Hōseki
  • La Dame de Pic Dubai (neu)
  • moonrise
  • Orfali Bros (neu)
  • Ossiano
  • Sagetsu by Tetsuya (neu)
  • Smoked Room (neu)
  • Tasca by José Avillez
  • Torno Subito

Grüner Stern

  • Boca
  • LOWE
  • Teible

Bib Gourmand

  • 21 Grams
  • 3Fils
  • Aamara
  • Al Khayma Heritage Restaurant
  • Bait Maryam
  • Berenjak (neu)
  • DUO Gastrobar (neu)
  • Goldfish
  • Hoe Lee Kow (neu)
  • Ibn Albahr
  • Indya by Vineet
  • Kinoya
  • Konjiki Hototogisu (neu)
  • REIF Japanese Kushiyaki - Dar Wasl
  • REIF Japanese Kushiyaki - Dubai Hills (neu)
  • Revelry (neu) 
  • Shabestan
  • Teible

Special Awards 2024

  • Young Chef Award: Jesus Lobato Suarez, Head Chef at Smoked Room
  • Sommelier Award: Michael Mpofu, Celebrities by Mauro Colagreco
  • Service Award: DuangDy by BO.LAN
  • Neueröffnung des Jahres: The Guild

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.

Restaurants und Cafés in Kroatien müssen ab dem 1. Oktober neben aktuellen Preisen auch Referenzpreise ausweisen. Der Zagreber Gastronomieverband befürchtet Verwirrung bei Gästen.

Die traditionsreiche Berliner Feinkost-Institution Rogacki kehrt mit einem Pop-up-Standort in die Markthalle Neun zurück und bereitet die Rückkehr nach Charlottenburg vor.

Ab Oktober müssen kroatische Restaurants und Cafés neben dem aktuellen Preis auch einen historischen Referenzpreis ausweisen. Arbeitgeber kritisieren den bürokratischen Mehraufwand.

Die Jeunes Restaurateurs Deutschland haben in der Villa Marburg in Heigenbrücken den diesjährigen Team Day ausgerichtet. Im Mittelpunkt des Treffens standen neun unterschiedliche Masterclasses sowie der sogenannte Markt der Genüsse.

Das Hamburger Sterne-Restaurant Haebel beendet am 31. Dezember 2026 seinen regulären Betrieb. Fabio Haebel nennt Grenzen der vorhandenen Infrastruktur als Grund und kündigt weitere Veranstaltungen in den bisherigen Räumen an.