Halbzeit auf dem Stuttgarter Frühlingsfest

| Gastronomie Gastronomie

Das Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen ist zur Halbzeit auf dem besten Weg, die erwarteten Besucherzahlen zu übertreffen.

Nach Angaben der Veranstalter wurden bislang eine Million Besucher gezählt. Damit sei das Niveau des Vorjahres knapp erreicht worden, sagte eine Sprecherin der Veranstaltungsgesellschaft in.stuttgart. Ausgegangen war sie in einer vorsichtigen Schätzung von 1,5 Millionen. 

Im vergangenen Jahr kamen nach offiziellen Angaben 2,2 Millionen Besucher auf den Wasen – das war Rekord.

«Besucher sind super drauf»

«Wir sind wirklich sehr zufrieden», sagte die Sprecherin. Das gute Wetter spiele den Schaustellern und Festwirten in die Karten. «Die Besucher sind super drauf, es macht wirklich Spaß.» Besucherzahlen hingen aber auch stets von vielen Faktoren ab, etwa vom Wetter, von den zeitgleichen Veranstaltungen in der naheliegenden Halle und im Stadion oder von den Ferien. 

Die Polizei sprach von einem normalen Verlauf des Fests. «Das läuft alles wie wir es erwartet haben», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Es gebe aber auch einiges zu tun. «Auf so einem Fest mit so vielen Menschen gibt es stets die ganze Bandbreite von Straftaten.»

Das 86. Frühlingsfest war am 18. April feierlich eröffnet worden, es dauert bis zum 10. Mai. Nach Angaben der Veranstalter ist es das größte Frühlingsfest Europas. Insgesamt kommen auf dem Wasen am Neckar mehr als 200 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute zusammen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das britische Gastronomieunternehmen Loungers expandiert erstmals nach Deutschland und eröffnet im Oktober einen Standort in Essen-Rüttenscheid. Unter dem Markennamen Southville wird das Konzept für den deutschen Markt angepasst.

Frank Buchholz übergibt sein Mainzer Bootshaus zum 1. September an das Gastronomieunternehmen Cuisyn. Küchenchef Lucas Kriesel und Betriebsleiter Slim Ennakhla bleiben im Restaurant und übernehmen Verantwortung für den Betrieb.

Hackbällchen in Tomatensoße im Sternerestaurant: Das Berliner Nobelhart & Schmutzig serviert Polpette nach einem Familienrezept. Das Gericht ist Teil der Reihe „Wir kochen Heimat“.

Die schwedische Gastronomiekette Pincho Nation kündigt für 2027 die Eröffnung eines neuen Standorts in Lübeck an. Das Unternehmen mietet dazu ein denkmalgeschütztes Bürgerhaus in der Innenstadt und setzt seine Expansion in Norddeutschland fort.

Die Berliner Traditionsmarke Rogacki soll zunächst mit einem Kochbuch zurückkehren. Die Crowdfunding-Kampagne stößt auf LinkedIn auf überwiegend positive Reaktionen. Eine Wiedereröffnung des Stammhauses zum Jubiläum 2028 bleibt ein weitergehendes Ziel.

Was im Sommer 2011 mit einem einzigen Restaurant an der Linzer Promenade begann, ist heute ein Netzwerk von 17 Restaurants in ganz Österreich geworden. Anlässlich des Jubiläums lud L'Osteria Österreich nun zu einer Feier an genau jenen Ort, an dem alles begann.

Waschbär mit Rotwein-Preiselbeersoße? In Weimar schafft ein Kochkurs für Jäger neue Geschmackserlebnisse. Was beim Zubereiten und bei der Kontrolle des Fleisches besonders zu beachten ist.

Ein Restaurantbesuch des Gastro-Influencers Kemal Üres bei Timberjacks in Bannewitz bei Dresden hat sich zu einem öffentlichen Schlagabtausch entwickelt. Üres kritisierte das Essen der Restaurantkette in einem Instagram-Video​​​​​​​ massiv. Timberjacks widerspricht seiner Darstellung. Inzwischen hat die Auseinandersetzung auch eine rechtliche Ebene erreicht.

Mitchells & Butlers verlängert den Mietvertrag für das Alex Dortmund um 15 Jahre, schließt den Standort Ende August 2026 jedoch für einen zweijährigen Umbau. Nach der Neugestaltung soll der Betrieb 2028 mit vergrößerter Fläche und neuem Konzept wiedereröffnen.

Die Akzeptanz für digitales Trinkgeld steht und fällt mit dem passenden Setup. Ein Viertel der Restaurantgäste in Deutschland fühlt sich durch die automatischen Vorschläge schlicht unter Druck gesetzt, mehr zu geben als eigentlich geplant.