Halbzeit auf dem Stuttgarter Frühlingsfest

| Gastronomie Gastronomie

Das Stuttgarter Frühlingsfest auf dem Cannstatter Wasen ist zur Halbzeit auf dem besten Weg, die erwarteten Besucherzahlen zu übertreffen.

Nach Angaben der Veranstalter wurden bislang eine Million Besucher gezählt. Damit sei das Niveau des Vorjahres knapp erreicht worden, sagte eine Sprecherin der Veranstaltungsgesellschaft in.stuttgart. Ausgegangen war sie in einer vorsichtigen Schätzung von 1,5 Millionen. 

Im vergangenen Jahr kamen nach offiziellen Angaben 2,2 Millionen Besucher auf den Wasen – das war Rekord.

«Besucher sind super drauf»

«Wir sind wirklich sehr zufrieden», sagte die Sprecherin. Das gute Wetter spiele den Schaustellern und Festwirten in die Karten. «Die Besucher sind super drauf, es macht wirklich Spaß.» Besucherzahlen hingen aber auch stets von vielen Faktoren ab, etwa vom Wetter, von den zeitgleichen Veranstaltungen in der naheliegenden Halle und im Stadion oder von den Ferien. 

Die Polizei sprach von einem normalen Verlauf des Fests. «Das läuft alles wie wir es erwartet haben», sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums. Es gebe aber auch einiges zu tun. «Auf so einem Fest mit so vielen Menschen gibt es stets die ganze Bandbreite von Straftaten.»

Das 86. Frühlingsfest war am 18. April feierlich eröffnet worden, es dauert bis zum 10. Mai. Nach Angaben der Veranstalter ist es das größte Frühlingsfest Europas. Insgesamt kommen auf dem Wasen am Neckar mehr als 200 Schausteller, Wirte und Marktkaufleute zusammen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.