Heritage eröffnet in Frankfurt

| Gastronomie Gastronomie

Berlin, Hamburg, Basel und jetzt Frankfurt am Main: Die Restaurantmarke Heritage eröffnete in der Innenstadt am Thurn-und-Taxis-Platz eine Dependance als Pop-up-Restaurant, das bis Juni 2024 geöffnet sein wird. Das Konzept setzt auf lässig-verbindlichen Service, entspanntes Ambiente und die kreative Neuinterpretation bekannter „Lieblingsgerichte“. Ein Fokus liegt auf dem Sharing-Gedanken: Gäste bestellen mehrere Gerichte zum Teilen, um dadurch die Vielfalt des Angebots kennenzulernen und unterschiedliche Gerichte probieren zu können. Neben dem regulären Betrieb sind zahlreiche Events und Themenabende im Heritage geplant.

„Kern des Heritage-Gedankens ist es, Gerichte und Drinks anzubieten, bei denen wir Bekanntes überraschend anders zusammensetzen“, erklärt Florian Glauert, Group Chef der Heritage Restaurants. „Diese Rekombination etablierter Produkte und Methoden führt zu neuen Gerichten, die auf dem aufbauen, was bekannt und beliebt ist. Bei uns machen ein Schnitzel und ein Tartar wieder neugierig – nicht zuletzt wegen ihrer vegetarischen und veganen Alternativen.“ Verarbeitet werden regionale Produkte, die modern, aber nicht abgehoben präsentiert werden. Großen Raum im Heritage-Konzept nimmt die Idee des Teilens ein: „Wir glauben an das gemeinsame Erleben und ermutigen unsere Gäste, Gerichte zu teilen, um gemeinsam eine Geschmacksreise zu unternehmen“, erläutert Glauert.
 

Auf der Speisekarte steht beispielsweise ein Rinderfilet-Tartar mit Kapern, Onsen-Ei, Sardelle, Parmesan, Schnittlauch und Croutons, die vegane Variante kommt mit Rote Beete, Jack-Frucht, Kapern und fermentierter Senfsaat auf den Teller. Zu den veganen Gerichten gehört auch „Farm and Forest“ mit Portobello, Kürbisragout, süß-saurer Birne, knusprigem Grünkohl und veganem Jus. Wer unterschiedliche Gerichte der Karte kennenlernen will, bestellt das Heritage Family Style Floating Menü, das ab zwei Personen serviert wird.

Küchenchef im Frankfurter Pop-up ist Bartol Stegić. Der 30-Jährige war unter anderem als Executive Chef in der Villa Kennedy in Frankfurt tätig, weitere Stationen in Frankfurt waren das Oscar’s im Steigenberger Icon Frankfurter Hof sowie das Sterne-Restaurant im Tigerpalast.

Auch Restaurantleiter und Gastgeber Javier Villacampa ist in der Frankfurter Gastronomie-Szene kein Unbekannter, war er doch zuletzt Restaurantleiter im The Legacy Bar & Grill am Wiesenhüttenplatz. Als Restaurantmanager und Sommelier war er davor in verschiedenen Stationen tätig, darunter im Zwei-Sterne-Restaurant Lafleur am Frankfurter Palmengarten, im Roomers im Frankfurter Bahnhofsviertel und in Erno’s Bistro im Frankfurter Westend. „Mir ist wichtig, dass unsere Gäste sich bei uns wohl fühlen und Lust bekommen, unser Pop-up nicht nur einmal, sondern mehrmals erleben zu wollen“, erzählt Javier Villacampa.


Zurück

Vielleicht auch interessant

ATLANTIC Hotels hat Details zur 20 High Skyline Bar im neuen Atlantic Hotel Frankfurt vorgestellt. Die Bar soll mit der Hoteleröffnung im September 2026 den Betrieb aufnehmen und wird von Mo Kaba geleitet.

Tim Raue eröffnet gemeinsam mit der Heidelberger Bliss-Group ein zeitlich begrenztes Restaurant im ehemaligen Commissary des Patrick-Henry-Village. Das Konzept mit dem Titel Taste of the Dragon umfasst ein Fünf-Gänge-Menü.

Der Aufbau des Oktoberfests läuft auf Hochtouren, der berühmte Paulaner-Turm steht - aber die Kellnerinnen-Parade des Künstlers Emil Kneiß ist kopflos geworden: Eine schwarze Folie verhüllt die Gesichter. Über den Hintergrund herrscht Rätselraten.

Burger King will die in den vergangenen Jahren wegen Pandemie und Inflation aufgeschobene Expansion in Deutschland nun nachholen. «Alle Zeichen stehen auf Wachstum», sagte Deutschland-Chef Andreas Bork zum 50. Jahrestag der Eröffnung des ersten deutschen Burger-King-Restaurants.

Die Landeshauptstadt Hannover zieht nach dem Abschluss des 497. Schützenfestes eine positive Bilanz der zehntägigen Veranstaltung. Nach Angaben der Stadtverwaltung kamen rund 900.000 Besucher auf den Schützenplatz.

Die peruanische Hauptstadt Lima richtet am 4. November erstmals die Verleihung der The World’s 50 Best Restaurants aus. Wie der Veranstalter mitteilt, finde die Preisverleihung damit zum ersten Mal in Südamerika statt.

Für die insolvente Hamburger Gastronomie TamTam hat der vorläufige Insolvenzverwalter die Investorensuche gestartet. Ob und wann der Betrieb wieder aufgenommen wird, hängt nach seinen Angaben von einer erfolgreichen Übernahme ab.

Der frühere Profifußballer Lukas Podolski betreibt schon eine ganze Dönerkette. Auch Schauspieler Frederick Lau plant nun in Berlin einen Dönerladen. Allerdings ganz ohne Fleisch.

Der Betreiber des TamTam im Hamburger Hanseviertel hat Insolvenz beantragt. Der aktuelle Betrieb war erst im Oktober 2025 gestartet. Zuvor hatte das frühere Le Big TamTam im September 2025 geschlossen.

Der Koch Markus Stöckle will im Herbst 2026 ein neues Restaurant in der Zürcher Altstadt eröffnen. Das Lokal entsteht an der Glockengasse 7 im Kreis 1, wo früher das Restaurant Kaiser’s Reblaube ansässig war. Stöckle gehe das Projekt gemeinsam mit seiner Partnerin Elif Oskan an, berichtet der Gastroführer GaultMillau.