Hugo-Boss-Tochter Eightyards stattet Kölner Restaurant Ox&Klee aus

| Gastronomie Gastronomie

Die Eightyards GmbH und das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Kölner Restaurant Ox&Klee haben eine langfristige Partnerschaft vereinbart. Das in Metzingen ansässige Unternehmen, eine Tochtergesellschaft des Hugo-Boss-Konzerns, übernimmt ab sofort die Ausstattung des gesamten Küchenteams.

Dienstkleidung aus Materialüberhängen

Im Zentrum der Kooperation steht die Ausstattung des Personals mit hochwertigen, co-gebrandeten Kochshirts. Diese werden aus ressourcenschonenden Stoffüberhängen gefertigt. Für den Küchenchef und Inhaber Daniel Gottschlich wurde zudem ein individuelles Outfit entworfen, das aus einer Hose, einem Hemd sowie einer Weste und einem Sakko besteht.

Das Geschäftsmodell der Hugo-Boss-Tochter basiert auf der Verknüpfung von bestehenden Bedarfen mit verfügbaren Überhangmaterialien. Neben dem Wiederverkauf und der Weiterverwertung vermittelt das Unternehmen Möglichkeiten zum Re-, Up- und Downcycling für Kunden in der Modebranche und darüber hinaus. Die für Ox&Klee entwickelten Designs sollen dabei die kulinarische Identität des Restaurants widerspiegeln.

Gemeinsamer Fokus auf Qualität und Nachhaltigkeit

Markéta Miltenberger, Director von Eightyards, kommentiert die Zusammenarbeit wie folgt: „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Ox&Klee und den gemeinsamen Anspruch, über Branchen hinweg neue Impulse zu setzen“. Laut Miltenberger eint die Partner ein „gemeinsames Verständnis von Qualitätsbewusstsein und dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen“.

Die offizielle Präsentation der neuen Kollektion fand am 10. Februar 2026 im Rahmen einer Veranstaltung statt. Das Unternehmen Eightyards hat seine Geschäftstätigkeit offiziell im Januar 2025 aufgenommen. Ziel ist es, sich als zentrale Schnittstelle für die Wieder- und Weiterverwertung von Materialüberhängen über verschiedene Branchen hinweg zu etablieren.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.