Ikea testet Lieferdienst für Köttbullar & Co.

| Gastronomie Gastronomie

Mit seinen Restaurantpreisen lockt Ikea viele Gäste in die Möbelhäuser. Jetzt testet Ikea Food im niederländischen Groningen, ob sich die Kunden die Gerichte auch nach Hause liefern lassen. Der Test mit der lokalen Takeaway.com-Marke Thuisbezorgd.nl soll 16 Wochen dauern.

Bestellen können die Gäste zwischen 12 und 20 Uhr eine Auswahl an warmen Gerichten, Desserts, Keksen und Getränken aus dem Sortiment. Das Frühstück für einen Euro und Pommes frites sind nicht enthalten, berichtet das Unternehmen. 

„Sollte sich herausstellen, dass es ein Erfolg wird, wird Ikea den Service auf andere Städte in den Niederlanden ausweiten. Dieser Pilotversuch in Groningen dauert sechzehn Wochen. Danach werden wir prüfen, ob ein Interesse an einer Erweiterung des Dienstes besteht. Und wenn ja, welche Gerichte sind beliebt“, sagt Iris Midavaine, Sprecherin von Ikea Niederlande. 
Der Ikea in Groningen liegt in der Nähe des Stadtzentrums und bietet sich daher für die neue Dienstleistung an. „Die ersten Reaktionen sind positiv“, sagt Midavaine. „Wir haben am ersten Tag viele Bestellungen erhalten. Groningen ist natürlich eine Studentenstadt, deshalb erwarten wir, dass vor allem Studenten den Service in Anspruch nehmen.“ 

Für Ikea ist diese Zusammenarbeit mit Thuisbezorgd ein logischer nächster Schritt. Stefan Kroes, Filialleiter bei Ikea Groningen, erklärt in einer Pressemitteilung, dass der neue Service zu den anderen Dienstleistungen von Ikea passe. „Wir sind sehr gespannt auf die Ergebnisse dieses Tests. Auf dieser Grundlage entscheiden wir, ob wir diese weiter ausbauen werden.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Ruff's Burger expandiert weiter und übernimmt einen Standort in Bamberg. Ab Mai wird das ehemalige Burgerheart-Lokal unter neuer Flagge und modernisiertem Konzept fortgeführt.

Es darf gezapft und gefeiert werden auf dem Stuttgarter Frühlingsfest. Was macht die große Sause auf dem Cannstatter Wasen in diesem Jahr besonders? Was kostet das Bier? Und wann lohnt sich ein Besuch?

Drei deutsche Gastronomie-Teams kämpfen Ende April in München um den Einzug in das Weltfinale der Copa Jerez. Der Wettbewerb für Sherry-Pairings findet im Rahmen des Halbfinales von Koch des Jahres statt.

Die Unternehmensberatung McKinsey & Company beschreibt in einer aktuellen Analyse mögliche Entwicklungen für die Gastronomie in den kommenden Jahren. Demnach könnten Automatisierung, Künstliche Intelligenz und neue Betriebsmodelle zentrale Veränderungen vorantreiben.

Hans im Glück hat in Mannheim ihr 100. Restaurant eröffnet. Neben der Expansion in vier europäische Länder setzt das Unternehmen mit einem neuen Standort an einer Schweizer Autobahnraststätte erstmals auf ein geändertes Standortformat.

Die Bar „Harry’s Legacy“ im Sheraton Berlin Grand Hotel Esplanade ist nach Umbau wieder eröffnet. Die Wiedereröffnung steht laut Unternehmen im Zusammenhang mit einer geplanten Modernisierung des Hotels.

Wird die Rechnung etwa im Einzelhandel oder im Restaurant in den Kassensystemen der Unternehmen korrekt erfasst und verbucht? Das prüfen die Finanzämter bei unangemeldeten Kontrollen in Thüringen tausendfach.

Die Compass Group-Tochter Food Affairs entwickelt im neuen Leipziger Quartier Neo eine rund 3.000 Quadratmeter große Markthalle mit internationaler und regionaler Gastronomie. Das Konzept soll als zentraler Treffpunkt in der Innenstadt etabliert werden.

Der Bundesverband der Systemgastronomie hat die Jury für den Branchenpreis 2026 vorgestellt und die Bewerbungsfrist bis zum 4. Mai verlängert. Die unabhängige Runde bewertet Konzepte aus der Branche, die im September in München ausgezeichnet werden.

Das neue Frankfurter Hotel Kennedy 89 hat sein Restaurant Eighty Nine eröffnet, das levantinische Küche mit regionalen Einflüssen kombiniert. Unter der Leitung von Küchenchef Philipp Grosser setzt der Betrieb auf gemeinschaftliche Speisekonzepte und regionale Partnerschaften.