In Hamburg bringt der Roboter Sushi & Co.

| Gastronomie Gastronomie

Er fährt selbstständig über die Gehwege von Hamburg-Eimsbüttel und wird von den Passanten bestaunt: Der kleine sechsrädrige Lieferroboter der Firma Starship bringt Lebensmittel von Händlern oder Gastronomen zu Kunden. Gerade in Corona-Zeiten eine sinnvolle Alternative, finden die Macher. «Wenn man gerade zu Hause im Homeoffice arbeiten muss, ist es eine gute Sache», sagte Kundin Leonie Gehrckens. Seit dieser Woche sind die Roboter im Einsatz.
 

Die dreiachsigen Vehikel können zehn Kilo befördern und sind maximal sechs Kilometer pro Stunde schnell. Passanten werden von dem Gefährt nicht angerempelt. «Unsere Roboter sind mit Sensoren und Kameras ausgerüstet, haben GPS und Radar an Bord», sagte Einsatzkoordinator Jan Werum. Der kleine Roboter war in Hamburg schon vor einigen Jahren zu sehen, aber damals immer begleitet von einem Aufpasser.
 

«Wir fahren alles aus: Obst, Gemüse, Pizza, Sushi - was gewünscht wird», erzählte Werum. Bestellt wird über eine App auf Handy oder Tablet. Langfinger haben übrigens kaum Chancen. Die gelieferten Waren sind verschlossen im Bauch des Roboters. Kameras erfassen den Dieb, eine Alarmanlage ertönt, die Zentrale wird benachrichtigt. Dort kann die Steuerung des Roboters übernommen werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.