Jamie Oliver Restaurants sucht Franchisepartner für Expansion

| Gastronomie Gastronomie

Jamie Oliver Restaurants sucht neue Franchisepartner für Standorte in Polen, Spanien, der Schweiz und Österreich. Oliver verfügt über mehr als 80 Restaurants in 23 Ländern in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, im Nahen Osten und in Südamerika, die in sieben Franchise-Formaten betrieben werden, darunter Jamie's Italian, Jamie's Deli und die Jamie Oliver Cookery School.

Seine jüngste internationale Eröffnung, Jamie Oliver Kitchen in Berlin, wurde diesen Monat eröffnet. Das Restaurant wird im Franchise von der deutschen BMB Gruppe betrieben und ist der erste von mehreren geplanten Standorten im Land. Es verfügt über eine offene Küche und Bar, einen Cafébereich und eine Außenterrasse.

Ed Loftus, Global Director der Jamie Oliver Restaurants: „Jamie hat in Deutschland eine große Fangemeinde, die er durch seine Bestseller-Kochbücher, preisgekrönten TV-Serien und seine Kampagnenarbeit aufgebaut hat. Nachdem wir mit der BMB Group den richtigen Partner gefunden hatten, schien Jamie Oliver Kitchen das richtige Restaurantkonzept für die Eröffnung in Berlin zu sein."

„Wir befinden uns mit Jamie Oliver Restaurants in einer spannenden Expansionsphase. Wir haben vor Kurzem ein Jamie’s Italian in Belgrad eröffnet und planen weitere Restaurants in Deutschland sowie die Eröffnung zusätzlicher Franchise-Unternehmen in Indien, Montenegro und dem Nahen Osten.“

Jamie Oliver Restaurants besitzt und betreibt eigene Standorte in Großbritannien, darunter die Jamie Oliver Cookery School und das Jamie Oliver Restaurant Catherine St in London.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.