Jamie Oliver steht auf deutsche Küche

| Gastronomie Gastronomie

Der britische Promikoch Jamie Oliver hat offenbar eine Vorliebe für die deutsche Küche. Vor allem die Rezepte aus Niederbayern und aus dem Schwarzwald haben es ihm angetan, wie er nun laut General-Anzeiger der Deutschen Presse-Agentur verriet: Knödel, Hackbällchen, Wildpilze und Bier – das sei heftig, aber wundervoll, so der Koch. Doch auch der Nachtisch scheint ihm zu schmecken. Die heimischen Nachspeisen gehören seiner Meinung nach zu den besten Desserts der Welt. 

Wie Oliver erklärte, würden deutsche Köche in britischen Küchen schon immer einen guten Ruf genießen. Doch leider mangele es in seiner Heimat an Restaurants mit deutscher Speisekarte. Und genau das würde er in den nächsten fünf Jahren gerne ändern. Sie hätten spanische Restaurants, französische und italienische. Deutsche Restaurants seien seiner Meinung nach eine große Marktlücke. Ob Jamie Oliver diese Lücke selbst schließen möchte, verriet er aber leider nicht. 

Und eine Vorliebe für deutsche Food-Accounts bei Instagram hat er ebenfalls: 
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Michelin Guide hat elf verbreitete Irrtümer rund um Sterne, Inspektoren und Bewertungsverfahren aufgegriffen. Die Organisation erläutert dabei ihre Kriterien für die Auszeichnung von Restaurants und die Arbeitsweise ihrer Prüfer.

Das Berliner Zwei-Sterne-Restaurant Facil startet zum 25-jährigen Jubiläum eine sechsteilige Podcastreihe mit Reiner Veit. Das Audioformat beleuchtet ab dem 24. Juni 2026 die Geschichte und die personelle Kontinuität des Gastronomiebetriebs.

Bei den Frankfurter Gastro Talent Awards 2026 wurden Liv Geller als Kochtalent und Mihail Zaiat als Bartalent ausgezeichnet. Die Veranstaltung kehrte nach einer dreijährigen Pause als Teil des Rahmenprogramms der Michelin-Gala zurück.

Am Dienstag gibt der Guide Michelin in Frankfurt am Main die neuen Sterne für Deutschland bekannt. Bereits eine Woche zuvor hatte der Restaurantführer zehn neue Bib-Gourmand-Auszeichnungen veröffentlicht.

Starbucks Korea hat nach einem Werbe-Skandal sämtliche der über 2.000 Filialen in Südkorea vorzeitig geschlossen. Die Cafés wurden am Nachmittag dichtgemacht, damit Mitarbeiter an einer verpflichtenden Geschichtsschulung teilnehmen können.

Der Dresdner Historiker Andreas Rutz sieht Restaurants, Kneipen und gemeinsames Essen als wichtige Bestandteile des gesellschaftlichen Lebens. Zugleich beobachtet er einen Wandel der Esskultur durch Fast Food, To-go-Angebote und veränderte Lebensgewohnheiten.

Der Wirt Alexander Egger bleibt bei einer Klage gegen die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest erneut erfolglos. Das Verwaltungsgericht wies seinen Eilantrag ab. Das letzte Wort ist aber nicht gesprochen.

Lidl hat in Dundonald bei Belfast seinen ersten Pub eröffnet. Hintergrund sind besondere Regelungen des nordirischen Alkoholrechts, die dem Discounter den Verkauf alkoholischer Getränke in einer Gaststätte ermöglichen.

Die Zelte für das Münchner Oktoberfest können trotz eines Gerichtsstreits aufgebaut werden. Das Bayerische Oberste Landesgericht lehnte den Eilantrag eines Wirtes ab, wonach die Betreiber zweier Festzelte zunächst nicht zur Wiesn zugelassen werden sollten.

Partner für Berlin hat zum 30-jährigen Jubiläum der Berliner Meisterköche die Nominierungen für das Jahr 2026 verkündet. Eine Jury wählte aus rund 150 Vorschlägen die Finalisten in sechs Kategorien aus, deren Gewinner im November gekürt werden.