Jeder fünfte Deutsche reserviert im Restaurant für die WM

| Gastronomie Gastronomie

Jeder fünfte Deutsche reserviert für die Übertragung der WM-Spiele einen Tisch in einem Restaurant. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Online-Reservierungs-Services Bookatable by Michelin unter mehr als 700 Restaurantgästen aus Deutschland.

Lokal-Besuch während der WM: Fußballgucken in Gesellschaft

Laut der Umfrage des Online-Reservierungs-Services Bookatable by Michelin schauen 20 Prozent der Deutschen die WM außerhalb der eigenen vier Wände.

Fragt man Kulinarik-Fans danach, ob sie bereits einen Tisch für die ersten WM-Spiele reserviert haben, geben 14 Prozent an, dass sie dies noch nicht gemacht haben, aber noch vorhaben. 4 Prozent haben schon im Restaurant für die ersten WM-Spiele reserviert. Übrigens gucken sich 17 Prozent der Befragten überhaupt keine Spiele der Fußball-WM an. Ähnlich sieht es auch bei den Umfrageteilnehmern in der Schweiz aus.

Bei den Franzosen und Spaniern schmeckts deutschen Gästen am besten

32 Länder nehmen an der WM in Russland 2018 teil. Aber welche Gegner kochen so, dass es den Deutschen schmeckt? Am beliebtesten bei den deutschen Umfrageteilnehmern ist die Landesküche der Franzosen und der Spanier. Jeweils 75 Prozent haben diese Küchen schon einmal gegessen. Die Hälfte der deutschen Restaurantgäste hat bisher portugiesische, englische oder Schweizer Speisen probiert genauso wie japanische oder Schweizer Gerichte. Knapp ein Drittel der Befragten hat darüber hinaus Typisches aus Russland, Serbien, Polen, Belgien, Kroatien, Schweden, Dänemark oder Brasilien gekostet.

Auch in der Schweiz ist die Landesküche der Franzosen, Spanier und Deutschen beliebt. Zudem spielen sich noch andere Küchen der Teilnehmerländer in den Vordergrund. Schon gut ein Drittel der Umfrageteilnehmer aus der Schweiz waren marokkanisch, ägyptisch und australisch essen. Die mexikanische Küche ist in der Schweiz zudem populärer: Beim Mexikaner waren bereits 75 Prozent der Restaurantgäste essen. Englische Küche wurden ebenfalls weitaus öfter in der Schweiz probiert. Die eigene Küche, also traditionelle heimische Speisen, isst in Deutschland übrigens neben den Spezialitäten anderer Länder die große Mehrheit der Befragten - 91 Prozent. Auch bei 92 Prozent der Schweizer sind eigene, landestypische Gerichte beliebt.

Wie gefragt sind spezielle Speisen-Angebote zur WM?

Einige Restaurants bieten zur Fußball-WM spezielle Menüs mit Kombinationen aus Gerichten, Desserts und Drinks an. So bekommt man zum Spiel beispielsweise Speisen, die zum jeweiligen Gegner des Länderspiels passen oder traditionell deutsches Essen. 9 Prozent der befragten Restaurant-Gäste haben für ein solches Angebot bereits direkt mit reserviert. Dasselbe gilt auch für Schweizer Genießer.

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.

Wer in die Tiefen der Kochkunst eindringen möchte, wird in Dresden unterirdisch fündig. Zwei Stockwerke geht es im Keller der Sächsischen Landesbibliothek - Universitäts- und Staatsbibliothek (SLUB) - abwärts, bevor sich eine kulinarische Welt der besonderen Art öffnet.

Eine Umfrage unter 142 Food-Truck-Betreibern zeigt: Die Mehrheit erzielt weniger als 40.000 Euro Jahresgewinn. Entscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg scheint weniger die Arbeitszeit als vielmehr das gewählte Geschäftsmodell zu sein.