Johann Lafer kocht für Singapore Airlines

| Gastronomie Gastronomie

Von Oktober bis Dezember 2018 können sich Passagiere in den gehobenen Klassen von Singapore Airlines auf die Kochkünste von Johann Lafer freuen. Lafer bringt alpine Küche in die Flieger.

Johann Lafer freut sich, Teil dieser Premiere zu sein. Der gebürtige Österreicher, bekannt für seine heimatverbundene Küche, kombiniert seine herzhaften Speisen mit einzigartiger Finesse und geschmacklicher Extravaganz. Die Mahlzeiten an Bord enthalten typische Zutaten aus der Region der Alpen – das Zuhause von Johann Lafers kulinarischem Ursprung.

So können sich Reisende der First und Business Class und der Suites auf eine außergewöhnliche Auswahl an verschiedenen Speisen freuen. Als Vorspeise serviert der Starkoch beispielsweise frischen Lachs mariniert mit Roter Bete, geschnittenen Chioggia-Rüben, Meerrettichmousse, Limettenöl und Kaffir-Limetten-Pfeffer. Zu den Hauptgerichten zählen verfeinerte Klassiker wie Tafelspitz oder Zanderfilet, die von Johann Lafer auf seine eigene Art interpretiert wurden. Zum Nachtisch gibt es als Highlight Lafers Schokoladenkuss.

Für Lafer ist es nicht die erste Zusammenarbeit mit einer Fluggesellschaft. Daher war dem Koch die Herausforderung, Speisen über den Wolken zu servieren bekannt. „Man muss sich eingehend mit dem Thema auseinandersetzen. Beispielsweise würde eine Speise auf dieselbe Art und Weise gewürzt als versalzen gelten. Jedoch in der Höhe im Flugzeig ist dies nicht so,“ erklärt Lafer und führt aus: „Auch die von mir vorab ausgewählten Weine waren nicht verwertbar, da diese einfach keinen Geschmack hatten.“

Singapore Airlines freut sich sehr über die Zusammenarbeit: „Unser Ziel ist es, unseren Gästen stets die beste Qualität und das beste Reiseerlebnis zu bieten,“ so Sy Yen Chen, General Manager Germany, Switzerland and Austria. „Es ist uns daher eine Freude, dass Johann Lafer als erster deutschsprachiger Sternekoch ab Oktober unsere Gäste mit seinen Gerichten verzaubert.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.

Das Sternerestaurant bi:braud von Alina Meissner-Bebrout zieht im Sommer 2026 aus der Ulmer Büchsengasse in das neue Maison Meissner direkt am Ulmer Münster um. Gemeinsam mit ihrem Mann Steffen Meissner entwickelt die Köchin das historische Gebäude „Bäumle“ zu einem Hotel mit 15 Zimmern sowie Restaurant- und Barkonzept.

Die Zeltvergabe auf dem Oktoberfest ist jetzt auch ein Fall für die Justiz. Gastronom Alexander Egger wehrt sich per Eilantrag gegen die Ablehnung seiner Bewerbung für das Volkssängerzelt «Schützenlisl» auf der Oidn Wiesn.

Die Schützenlisl auf der Oidn Wiesn bekommt zur Wiesn 2026 neue Betreiber. Der Münchner Stadtrat hat dem Wirte-Trio Michael Bietsch, Florian Fendt und Manfred Kneifel den Zuschlag für das Volkssängerzelt erteilt.

Laut dem aktuellen Bericht von Brand Finance erreichen die 25 wertvollsten Restaurantmarken weltweit zusammen einen Markenwert von 190,1 Milliarden US-Dollar. McDonald’s führt das Ranking erneut an, während Chick-fil-A das stärkste Wachstum verzeichnet.