K.-O.-Tropfen im Drink: Britische Regierung geht gegen Spiking vor

| Gastronomie Gastronomie

Großbritannien will stärker gegen die Gefahr von K.-O.-Tropfen in Bars und Clubs vorgehen. Täter geben beim sogenannten Spiking Drogen in die Getränke ihrer Opfer, um sie zum Beispiel später zu vergewaltigen. Tausende Mitarbeiter in der britischen Gastronomie sollen geschult werden, um die Gefahr besser zu erkennen und zu bekämpfen, wie die Regierung in London mitteilte.

Im Dezember ist der Start eines Pilotprojekts geplant, das später auf bis zu 10.000 Beschäftigte in Bars ausgeweitet werden soll. Sie sollen lernen zu erkennen, was vor sich gehe und bei einem solchen Fall zu tun sei, sagte Premierminister Keir Starmer.

Auch in Deutschland kommen solche Taten immer wieder vor. Ein besonderer Fall ist das Needle Spiking - das heimliche Spritzen von Drogen mit einer Nadel. 

Starmer traf sich in seinem Regierungssitz in der Downing Street mit Vertretern von Polizei, Verkehrsbetrieben und Gastronomie, um über die Sicherheit von Mädchen und Frauen zu beraten.

Die britische Regierung will «Spiking» auch zu einem eigenen Straftatbestand machen. Zwar könne es bereits jetzt strafrechtlich verfolgt werden, meldete die britische Nachrichtenagentur PA. Mit einem eigenen Straftatbestand könnten die Fälle aber besser erfasst und Opfer ermutigt werden, sich zu melden. Nach Angaben der Regierung bekommt man bisher nur schwer einen Überblick über das Ausmaß. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant-Hotel Obauer in Werfen wird Ende Oktober 2026 schließen. Karl, Rudi und Angelika Obauer beenden den Familienbetrieb nach mehr als 47 Jahren und treten in den Ruhestand.

Die Berliner Kaffeekette LAP Coffee hat nach eigenen Angaben ihren ersten Standort in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Der neue Store befindet sich in Köln. Das Konzept von LAP Coffee sorgt in der Branche für Diskussionen.

Laut einer Forsa-Umfrage schränken viele Menschen in Deutschland wegen steigender Preise ihren Alltag ein. Besonders häufig wird bei Restaurantbesuchen, Kraftstoff und Freizeitaktivitäten gespart.

Die Bayerischen Jugendmeister 2026 im Gastgewerbe wurden in der Münchener Allianz Arena gekürt. Neben Einzelsiegern in vier Kategorien wurde auch die beste Mannschaftswertung unter den bayerischen Berufsschulen ermittelt.

Im Zusammenhang mit Ermittlungen wegen schweren Bandendiebstahls hat die Münchner Polizei Wohnungen und Spinde von Mitarbeitern des Spatenhauses an der Oper durchsucht. Die Ermittlungen richten sich gegen 50 Tatverdächtige auch aus der Belegschaft des Restaurants.

McDonald’s hat im ersten Quartal 2026 Umsatz und vergleichbare Verkäufe gesteigert. Das Unternehmen meldet Wachstum in allen Geschäftssegmenten sowie höhere Systemumsätze weltweit.

Schnittverletzungen führen in der Gastronomie zu durchschnittlichen Ausfallzeiten von über einer Woche pro Vorfall. Die BGN informiert über die korrekte Auswahl, Pflege und Lagerung von Handmessern zur Vermeidung von Arbeitsunfällen.

Der Michelin Guide Belgien und Luxemburg 2026 ist in Antwerpen vorgestellt worden. Zwei Restaurants erhielten neu zwei Michelin-Sterne, zehn weitere wurden erstmals mit einem Stern ausgezeichnet.

Gordon Ramsay hat die Servicegebühr in seinem Londoner Restaurant Lucky Cat für saisonale Menüs auf 20 Prozent erhöht. Medienberichte und Stimmen aus der Branche verweisen auf eine breitere Debatte über Trinkgeld, Löhne und Preisgestaltung in der Gastronomie.

Ein Dönerfirma-Chef sah sich in einem David-gegen-Goliath-Streit schon als Sieger, doch nun kommt es doch zum Schulterschluss mit dem Fast-Food-Riesen KFC. Ein bekannter Schauspieler wirkte daran mit.