Keine Nazi-Märsche auf der Wiesn

| Gastronomie Gastronomie

Im vergangenen Jahr spielte die Zillertaler-Blaskapelle auf dem Münchner Oktoberfest mit dem „Standschützenmarsch“ ein Lied aus der Nazi-Zeit. Drei Mitglieder des Münchner Stadtrats stellten daraufhin den Antrag, derartige Nazi-Märsche von der Wiesn zu verbannen. Die Grünen forderten gar eine konkrete Liste mit verbotenen Liedern. 

Nun äußerte sich auch der Zweite Bürgermeister Josef Schmid zum Thema. In einem Brief wies er laut der Münchner tz daraufhin, dass das geforderte Verbot bereits durch die Oktoberfest-Verordnung formal ausgesprochen sei. Demnach sei es auch Vereinen und Kapellen nicht erlaubt, rechtsextremistische Parolen zu äußern und zu verbreiten. Und dazu gehöre auch das Spielen von Musik, die zur Verbreitung der Nazi-Ideologie komponiert wurde. 

Damit das Ganze in diesem Jahr auch eingehalten wird, will das Referat für Arbeit und Wirtschaft alle Festwirte erneut anschreiben und zum Befolgen der Regelung auffordern. Darüber hinaus sollen die Wirte auch die Kapellen vertraglich zur Einhaltung verpflichten. 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Umfrage belegt, dass Gastronomen den Druck zur Preissenkung überschätzen. Fast die Hälfte der Gäste zeigt Verständnis für stabile Preise trotz der gesenkten Umsatzsteuer.

Der Lieferdienst-Konzern Delivery Hero verkauft sein Essensliefergeschäft Foodpanda in Taiwan für 600 Millionen US-Dollar. Das Berliner Unternehmen betreibt Lieferdienste in 65 Ländern in Asien, Europa, Südamerika und Afrika.

Die Gastronomiemarke O’Learys plant den Eintritt in den deutschen Markt. Das geht aus Informationen des Beratungsunternehmens Franchise Focus hervor, das nach eigenen Angaben auf Gastronomie-Franchises spezialisiert ist.

Christian Scharrer hat das Restaurant Verbena im Waldhotel by Bürgenstock – Teil des Bürgenstock Resort Lake Lucerne eröffnet. Mit seiner Ehefrau Nathalie Scharrer, die als Restaurant- & In-Room-Dining-Managerin verantwortlich zeichnet, bildet er ein eingespieltes Führungsduo.

Das Restaurant Somssi by Jihun Kim im Hotel Mandarin Oriental Mayfair in London hat den Betrieb eingestellt. Die Schließung erfolgte lediglich fünf Wochen, nachdem das Restaurant mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet worden war.

Mehr als 2.900 Betriebe gingen 2025 pleite – so viele wie seit über einem Jahrzehnt nicht. Steigende Kosten, sinkende Nachfrage und verändertes Konsumverhalten setzen Restaurants und Bars massiv unter Druck. Seit 2020 mussten mehr als 11.000 Betriebe aufgeben.

Die Althoff Collection präsentiert mit der „6 Hands Series“ eine neue Eventreihe, bei der drei Spitzenköche der Gruppe gemeinsam ein Sechs-Gang-Menü an drei Standorten inszenieren.

Der Guide Michelin hat seine nationale Auswahl 2026 für Österreich vorgestellt und bestätigt die Drei-Sterne-Liga in Wien. Mit 101 Sterne-Restaurants und zahlreichen Neuzugängen zeigen die Auszeichnungen die positive Entwicklung in der österreichischen Gastronomieszene.

Das Zwei-Sterne-Restaurant Ammolite im Europa-Park hat unter dem neuen Namen „House of Light“ nach einer Modernisierung wiedereröffnet. Küchenchef Peter Hagen-Wiest setzt weiterhin auf eine klassisch europäische Küche mit regionalem Fokus in einem neu gestalteten Ambiente.

Der neue Michelin Guide Frankreich & Monaco 2026 ist vorgestellt worden. Wie der Veranstalter mitteilt, wurde die Auswahl im Grimaldi Forum in Monaco präsentiert. Insgesamt umfasst die aktuelle Ausgabe 668 Sterne-Restaurants, darunter 31 Häuser mit drei Sternen, 84 mit zwei Sternen und 553 mit einem Stern.