Kitchen Impossible: Tim Mälzer kocht gegen Haya Molcho

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In der neuen Folge von Kitchen Impossible tritt Haya Molcho gegen Tim Mälzer an. Die israelische Köchin eröffnete im Jahr 2009 ihr erstes Restaurant unter der Marke NENI, was ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der Namen ihrer vier Söhne Nuriel, Elior, Nadiv und Ilan ist. Mittlerweile führt Molcho Restaurants in Berlin, Hamburg, München, Zürich, auf Mallorca, in Köln, Paris und Amsterdam. Mälzer und Molcho kennen sich bereits. Schon 2020 standen beide für Kitchen Impossible vor der Kamera (Tageskarte berichtete).

Molcho, Jahrgang 1955, wurde in Tel Aviv geboren. Ihre erste Lebenshälfte war geprägt von Wohnortswechseln und vom Reisen. Im Alter von neun Jahren zog sie mit ihren Eltern nach Bremen, wo sie nach dem Abitur Psychologie studierte. 1978 heiratete sie den Pantomimen Samy Molcho und ließ sich mit ihm in Wien nieder. Während der ersten sieben Ehejahre begleitete sie ihn auf all seinen Tourneen und lernte so die Küchen der Welt kennen. Unterbrochen wurden ihre kulinarischen Expeditionen, denen sie oft mit Kochkursen vor Ort den Edelschliff verpasste, durch die Geburten ihrer vier Söhne.
 

Kitchen Impossible: Tim Mälzer kocht gegen Haya Molcho

Neben ihren Restaurants verkauft Haya Molcho unter der Marke "NENI am Tisch" unterschiedliche Produkte wie zum Beispiel Hummus, Baba Ghanoush und Falafel. Zudem kooperiert sie europaweit mit der Hotelkette 25 Hours und schreibt erfolgreich Kochbücher. Für ihre kulinarische Hommage an ihre Walheimat Wien gewann sie 2020 in den Kategorien „internationale Küche“ und „orientalische Küche“ den Deutschen Kochbuchpreis. 

Haya Molcho schickt Tim Mälzer ins Salzkammergut

In der aktuellen Folge von Kitchen Impossible schickt Haya Molcho den Hamburger Promikoch nach Österreich. Im Salzkammergut muss Mälzer  auf Geheiß Hayas Lukas Nagl unter die Arme greifen. Auf dem Plan steht eine geräucherte Seeforelle. Eine Herausforderung, die Mälzer räuchernd und flambierend zu gerne annimmt. Das Problem daran: Es gibt keine Dunstabzugshaube. 

Tim Mälzer im Kurzinterview zu „Kitchen Impossible“

Sieben Jahre und über 50 Folgen „Kitchen Impossible“. Was war für dich die größte Challenge?

Ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht mehr so richtig. Ich besitze wohl die Fähigkeit, schmerzhafte Erinnerungen schnell zu verdrängen.

Gibt es Rezepte aus der Sendung, die es in dein Repertoire (privat oder in deinen Restaurants) geschafft haben?

Auf jeden Fall! Spontan fallen mir Gerichte aus Österreich ein wie die Grammelknödel oder die Salzburger Nockerln. Aus Italien habe ich unter anderem die Rezepte für Knödeltris und für Zitronenhuhn übernommen. Das israelische Nationalgericht Shakshuka mag ich auch unfassbar gerne. Und natürlich: das Wiener Schnitzel – das beste der Welt.

„Diese Sendung macht mich fertig“, sagst du. Warum bist du trotzdem immer wieder dabei?

Man wächst ja bekanntlich an seinen Herausforderungen. Und auch wenn jede Sendung immer wieder eine neue Challenge und der Entstehungsprozess manchmal echt hart ist – man freut sich hinterher dann umso mehr und ist stolz darauf, es mal wieder geschafft zu haben.

Und worin besteht der Reiz für deine Duellanten, viele darunter hochdekorierte Spitzenköche, sich der Herausforderung zu stellen?

Für mich gibt es da vor allem einen Grund: Ich denke, sie alle fühlen sich herausgefordert, mich und meine doch recht ausgeprägte Großschnäuzigkeit zu schlagen.

Was bietet das Buch den Fans von „Kitchen Impossible“ über die Sendung hinaus?

Vor allem werden Emotionen und Eindrücke transportiert. Dieses Buch ist eine Art Koch-Reise-Tagebuch mit vielen tollen Rezepten und Bildern von einzelnen Challenges. Für mich persönlich ist es auch eine Art Flashback auf die vielen Erlebnisse, die ich mit der Sendung verbinde.


 

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