Kitchen Impossible: Tim Mälzer vs. Alexander Wulf am 28. Februar

| Gastronomie Gastronomie

In der neuen Staffel treten Tim Mälzer und seine Herausforderer als Zeichen der Solidarität mit der hiesigen Gastronomieszene und zum Schutz der Gesundheit aller am Dreh beteiligten Personen ausschließlich in Deutschland und Österreich zum Kampf um die Kochehre an. Die deutschsprachige Gastronomieszene hat die Köche schließlich bereits in vergangenen „Kitchen Impossible“-Staffeln immer wieder vor große kulinarische Herausforderungen gestellt. Und die haben es auch in den neuen Folgen in sich. 

In der neuen Folge "Kitchen Impossible" bekommt es Mälzer mit Sternekoch Alexander Wulf aus der "Burgstubenresidenz" in Heinsberg zu tun. Seine Wurzeln zeigt der Koch gleich zu Beginn und schickt Tim Mälzer in den Familienkreis nach Erkelenz - zur Ehefrau seines Cousins. Dort wird Mälzer nicht nur mit dem kasachischen Nationalgericht, sondern auch mit Wulfs Familie konfrontiert.

In der zweiten Herausforderng wird Mälzer nach Düsseldorf geschickt. Im Düsseldorfer Grillrestaurant "Ham Ham by Josef" muss sich der Hamburger bei einem deutschen Nationalgericht beweisen und gesteht: Haxe könne er nicht, das wisse aber keiner. 

Alexander Wulf muss hingegen in Mälzers Heimatstadt Hamburg an den Herd. Dort überreicht ihm Mälzer die Kochbox persönlich. Als Herausforderung warten Tortellini des Zwei-Sternekochs Matteo Ferrantino. Die nächste Aufgabe gibt es im hohen Norden in Rantum auf Sylt. Im "Söl'ring Hof" wartet mit Jan-Philipp Berner bereits ein guter Freund von Wulf. 

Geboren wurde Wulf im russischen Sibirien als zweitjüngstes von vier Geschwister. Aufgewachsen ist der spätere Sternekoch jedoch in Kasachstan. Im Jahr 1992 flüchtete die Familie dann ohne den Vater nach Erkelenz im Landkreis Heinsberg. Durch seine Mutter entwickelte Wulf bereits früh seine Koch-Leidenschaft, auch sein Fußballtrainer ermunterte ihn, statt Profifußballer lieber Koch zu werden. 

Seine ersten Schritte in der Gastronomie ging Wulf bereits im Alter von 13 Jahren während eines Aushilfsjobs als Spülhilfe. Nach einem Praktikum startete er dann seine Kochlehre im Haus Wilms in Wassenberg-Effeld. Während dieser Zeit gewann er als erstes deutsches Team mit seiner Mannschaft die Culinar Europameisterschaft in Maastricht.

2003 geht es mit der Stelle als Sous Chef im Gasthaus Krönele in Lustenau weiter nach oben auf der gastronomischen Karriereleiter. Im Gourmetrestaurant St. Jacques in Heinsberg-Randerath arbeitete er unter der Leitung von Rainer Hensen.

Seinen ersten Michelin-Stern erkoch sich Wulf 2008. Durch weitere Praktika bei den Großen der Branche wie Dieter Müller im Schloss Lerbach und Joachim Wissler im Vendôme verfeinerte er anschließend weiter seine Kochkünste.

2018 übernahm er mit einem Geschäftspartner das Gourmetrestaurant St. Jacques und setzte auf die feine und filigrane Seite der russischen Haute Cuisine. 2019 und 2020 bestätigte der Guide Michelin seine Kochkunst mit jeweils einem Stern. 

Die Duelle und Reiseziele der sechsten Staffel "Kitchen Impossible":

28.02.: Tim Mälzer vs. Alexander Wulf

Mälzer: Wulfs Familie in Erkelenz, "Ham Ham bei Josef" in Düsseldorf

Wulf: "bianc" in Hamburg, "Der Söl'ring Hof" auf Sylt

07.03.: Tim Mälzer vs. Sepp Schellhorn

Mälzer: "Mühltalhof" in Neufelden, "Gasthof Schloss Aigen" in Salzburg (beides Österreich)

Schellhorn: "Domkes Fischpavillon" auf Usedom, "Restaurant Horváth" in Berlin

14.03.: Tim Mälzer vs. Sven Elverfeld

Mälzer: "Restaurant Überfahrt" in Rottach-Egern, "Restaurant Francais" in Frankfurt am Main

Elverfeld: Privatküche in Schorndorf, "Zum gescheiten Beck" in Feldberg-Bärental

15.03.: Best Friends Edition mit Tim Mälzer, Tim Raue und Alexander Herrmann

Mälzer vs Raue: "Fränkischer Landgasthof Weichlein" in Wachenroth

Raue vs. Herrmann: "Shiraz" in Darmstadt

Mälzer vs. Herrmann: "893 Ryotei" in Berlin


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Finalisten für den Deutschen Gastro-Gründerpreis 2026 wurden in Hamburg nominiert. Fünf innovative Konzepte aus Deutschland treten im März auf der Internorga gegeneinander an, um die Auszeichnung und Förderpakete zu gewinnen.

Der Guide Michelin hat die neuen Sterne-Auszeichnungen für Großbritannien und Irland bekanntgegeben. Während die Spitze der Drei-Sterne-Gastronomie stabil bleibt, verzeichnete die Auswahl signifikante Zuwächse bei den Zwei- und Ein-Sterne-Häusern.

Wer den Valentinstag im Restaurant oder Café verbringt, muss tiefer in die Tasche greifen: Die Preise in der Gastronomie stiegen 2025 um 3,6 Prozent und liegen damit weiterhin deutlich über der allgemeinen Inflationsrate. Erhebliche Preissteigerungen zeigen sich im Fünf-Jahres-Vergleich.

Bei den ahgz Sterne Awards 2026 teilen sich das Münchner Restaurant Jan und die Schwarzwaldstube aus Baiersbronn den ersten Platz. Das Ranking basiert auf einer kombinierten Auswertung führender Restaurantführer und einer Branchenbefragung unter 200 Spitzenköchen.

Eine aktuelle Civey-Umfrage offenbart eine geteilte Meinung zur Finanzierung des Oktoberfests: Während bundesweit 46 Prozent der Bürger einen Eintrittspreis befürworten, regt sich in Bayern und bei der Münchner Stadtspitze deutlicher Widerstand gegen den Vorstoß der Brauer.

Studierende können in den Hochschulen vergleichsweise günstig speisen. Nicht alle geben danach Besteck und Geschirr wieder ab - Diebstahl ist ein Thema. Doch es gibt weitere Gründe für den Schwund.

Die Gastronomie ist der Hauptgewinner auch der diesjährigen Karnevalssession. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf das IW berichtet, fließen rund 900 Millionen Euro in die Kassen der Gastwirte, während der Gesamtwirtschaftsfaktor bundesweit bei zwei Milliarden Euro liegt.

Das mit einem Stern ausgezeichnete Marburger Esszimmer unter der Leitung von Kathrin und Denis Feix schließt zum 1. März. Trotz exzellenter Kritiken sieht die Vila Vita Marburg SE am Standort keine langfristige wirtschaftliche Basis für das spezialisierte Fine-Dining-Konzept.

Ein leuchtend buntes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Was das Siegermotiv besonders macht und warum es bei Jury und Publikum gut ankam.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent führt in der Gastronomie nicht zu sinkenden Preisen. Eine Auswertung von Meoton zeigt, dass die Branche die Entlastung nutzt, um gestiegene Kosten abzufedern und das Preisniveau stabil zu halten.