Krasse Curry Vurst - Sternekoch Daniel Gottschlich macht Streetfood

| Gastronomie Gastronomie

Daniel Gottschlich, der mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnete Koch im Kölner Spitzenrestaurant Ox&Klee, bringt seine Leidenschaft für Geschmack jetzt auf die Straße. Mit der „Krassen Curry Vurst“ (Vurst = vegane Curry Wurst) präsentiert Gottschlich eine vegane Currywurst. Die neue Marke setzt auf handgemachte Soßen, gesunde Zutaten und punkiges Design.

Bekannt für sein „Experience Taste“-Konzept, bei dem Geschmackserlebnisse auf höchstem Niveau zelebriert werden, macht Daniel Gottschlich mit der „Krassen Curry Vurst“ seine Expertise nun auch für jedermann zugänglich. Inspiriert von einem unvergesslichen Moment mit der kulinarischen Ikone Anthony Bourdain, verfolgt Gottschlich das Ziel, die Welt der Currywurst neu zu definieren – diesmal vegan, gesund und ohne Kompromisse beim Geschmack.

„Das gemeinsame Currywurst-Essen mit Anthony Bourdain nach den Dreharbeiten zu ‚Parts Unknown‘ war für mich ein Schlüsselmoment. Es hat mir gezeigt, wie viel Kultur und Geschichte in einem so einfachen Gericht stecken können,“ sagt Daniel Gottschlich. „Die Idee, eine eigene Marke rund um die Currywurst zu entwickeln, wuchs seitdem in mir. Und da ich in den letzten Jahren immer mehr Wert auf gesunde, bewusste Ernährung gelegt habe, war es für mich klar, dass diese Currywurst vegan sein muss –genauso lecker, aber ohne schlechtes Gewissen.“

Der „Krasse Curry Vurst“-Wagen feiert sein Debüt am kommenden Wochenende auf dem NRW-Tag und wird vor dem Restaurant Ox&Klee im Rheinauhafen positioniert sein. Auch nach dem NRW-Tag wird der Wagen regelmäßig geöffnet sein: mittwochs bis sonntags von 12 bis 16 Uhr.

Das Team behält sich vor bei zusätzlicher spontaner Öffnung, z.B. durch Wetterwechsel etc., über die sozialen Medien zu kommunizieren. Folgt der Vurst!  Zusätzlich ist der Wagen für Events buchbar – sowohl für B2B- als auch für B2C-Veranstaltungen.

Die „Krasse Curry Vurst“ wird von vier handgemachten Soßen begleitet – jede für sich ein einzigartiges Geschmackserlebnis, das von mild bis scharf reicht. Sowohl die Vurst als auch die Soßen wurden in enger Partnerschaft mit dem regionalen Unternehmen Remagen aus Hürth entwickelt, um höchste Qualität und Authentizität zu garantieren. Eine Portion Curry Vurst mit allen vier Soßen, Pommes, veganer Mayo und einem Getränk wird bei etwa 10 Euro liegen.

Hinter der Umsetzung steht nicht nur Gottschlich, sondern auch sein Geschäftspartner und Betriebsleiter Yuriy Apelyushynskyy. Der ehemalige Profifußballer und gelernte Sommelier ist der Kopf hinter dem Projekt. Mit Disziplin, Leidenschaft und einem feinen Gespür für Management sorgt Yuriy dafür, dass die Ideen Gottschlichs Wirklichkeit werden.

Gemeinsam haben Gottschlich und Apelyushynskyy nicht nur das Ox&Klee zu einem der besten Restaurants Deutschlands gemacht, sondern mit der „Krassen Curry Vurst“ auch ein neues Kapitel aufgeschlagen. Ihre Mission: Den Geschmack revolutionieren und dabei zeigen, dass veganes Streetfood nicht nur eine Alternative, sondern ein echtes Erlebnis ist.

Daniel Gottschlich ist Inhaber und Küchenchef zweier erfolgreicher Restaurants (PULS, Ox&Klee), darunter das international renommierte Michelin-Stern-Restaurant Ox&Klee, für das er 2015 den ersten und 2019 den zweiten Michelin-Stern erhielt. Mit "Experience Taste" hat Daniel Gottschlich ein Restaurantkonzept entworfen, das sich um die sechs Geschmacksqualitäten süß, sauer, umami, salzig, bitter und fett und deren Wahrnehmung mit allen fünf Sinnen dreht. Durch seine Erfahrung, Leidenschaft und fachliche Kompetenz kombiniert er alle sechs Qualitäten durch unterschiedliche Zutaten und auf höchstem kulinarischem Niveau in 12 Gängen auf je einem Teller. Auch äußere Einflüsse durch Gerüche und Geräusche spielen bei "Experience Taste" eine Rolle.

Diese Expertise macht Daniel Gottschlich zu Deutschlands bekanntestem Geschmacksexperten, der es schafft, für seine Gäste ein reines Geschmackserlebnis zu schaffen. Als leidenschaftlicher Musiker verbindet er in verschiedenen Projekten seine Kreativität in der Küche mit seiner Musik (siehe oben). Im Jahr 2023 erhielt er als erster Koch ein Kurzzeitstipendium an der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, einer über 120 Jahre alten Kunstakademie, die von der Bundesrepublik Deutschland gefördert wird.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Koch und Gastronom Jörg Müller ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Müller starb am vergangenen Wochenende nach längerer, schwerer Krankheit. Der gebürtige Freiburger führte seit 1988 sein eigenes Restaurant in Westerland auf Sylt.

Das 38. Maschseefest in Hannover verzeichnet rund 2,3 Millionen Besucher und schließt an das Niveau der Vorjahre an. Trotz wetterbedingter Einschränkungen an einzelnen Tagen ziehen Veranstalter, Gastronomie und Sicherheitskräfte eine überwiegend positive Bilanz.

Zocken am Automaten ist einer Untersuchung zufolge praktisch flächendeckend in NRW möglich. Mit Sorgen blickt die Suchtprävention vor allem auf die Geldspielgeräte in Gaststätten.

Der DEHOGA Sachsen erweitert gemeinsam mit dem Freistaat den Nutzungsumfang der Sächsischen Ehrenamtskarte auf das Gastgewerbe. Erste Gastronomiebetriebe gewähren ab sofort Preisnachlässe für Inhaber der Karte.

Gemütlicher und regionaler – die Straubinger sind überzeugt davon, dass ihr Gäubodenvolksfest den Vergleich mit dem Oktoberfest nicht zu scheuen braucht. Nun hat das Spektakel begonnen.

Wie Lokale auf dem Land um ihre Zukunft kämpfen. Was sich seit den goldenen Kegelzeiten verändert hat. Und warum ein Gesundheitstrend den Wirten gar nicht schmeckt.

Burger King hat im zweiten Quartal 2026 die vergleichbaren Umsätze im Burger-King-Segment um 8,6 Prozent gesteigert. In den USA betrug das Plus 8,5 Prozent, während RBI für Burger King im internationalen Segment ein Wachstum von 5,4 Prozent ausweist.

McDonald’s hat im zweiten Quartal 2026 weltweit steigende vergleichbare Umsätze gemeldet. In den International Operated Markets gehörte Deutschland neben Australien und Großbritannien zu den Märkten, die das Wachstum anführten.

Das weltberühmte Noma öffnet wieder: In Kopenhagen erfindet es sich ab sofort neu. Obwohl, nicht ganz. Ex-Starkoch Redzepi ist in neuer Rolle mit dabei - trotz massiver Vorwürfe früherer Mitarbeiter.

Tongseng Kambing statt Frietjes - in der Regierungshauptstadt bieten über 60 Restaurants Gerichte, deren kulinarischen Wurzeln in die Kolonialzeit zurückreichen. Oft günstig, immer lecker.