Le big TamTam schließt vorübergehend

| Gastronomie Gastronomie

Der Food-Court Le big TamTam im Hanseviertel hat nach rund einem Jahr Betrieb seine vorübergehende Schließung angekündigt. Das Konzept, das von bekannten Hamburger Gastronomen betrieben wurde, kämpfte seit dem Start mit verschiedenen Herausforderungen. Die Betreiber haben das Konzept überarbeitet und planen eine Wiedereröffnung noch vor dem Weihnachtsgeschäft.

Herausforderndes erstes Jahr

Das Le big TamTam bot eine Kombination aus verschiedenen Hamburger Szenegastronomen. Dazu gehörten MOMO Ramen, ÜberQuell, Miguelez, Underdocks und Yeahboy sowie die gemeinsame Bakery Fünviertel.

Das erste Jahr war von technischen Problemen und operativen Schwierigkeiten geprägt. Mehrere Stände mussten Insolvenz anmelden oder schlossen ganz. Im Oktober 2024 meldete die zentrale Bar Insolvenz an, gefolgt von dem Hähnchenstand Yeahboy. Der Taco-Stand Miguelez musste im Februar 2025 schließen. Auch die Fünviertel-Bakery stellte den Betrieb ein.

Neustart mit neuem Partner geplant

Der Center-Manager des Hanseviertels, Lars Sammann, bestätigte die vorübergehende Schließung des Le big TamTam. Die verbliebenen Foodstände sollen vertraglich entbunden werden. Sammann erklärte, dass die Pause für notwendige Bauarbeiten genutzt wird, bevor das Gastronomie-Konzept in überarbeiteter Form neu an den Start geht. Ein neuer Partner sei bereits gefunden.

Das neue Konzept werde sich weiterhin an der ursprünglichen Idee einer „lebendigen, auch kreativen, internationalen Gastronomie“ orientieren. Die räumliche Anordnung der Stände soll dabei bestehen bleiben. Eine Wiedereröffnung ist rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das weltberühmte Kopenhagener Restaurant Noma gastiert für 16 Wochen in Los Angeles. Für 1.500 US-Dollar bietet das Team um René Redzepi ein exklusives Menü mit regionalen Zutaten an, während die Einnahmen teilweise in soziale Projekte fließen.

Weißwurst im Krapfenmantel? Münchner Wirte wagen das Faschings-Experiment. Was drinsteckt, wie die Erfinder die erste Verkostung erlebten - und welche närrischen Kreationen es noch gab.

Das Amtsgericht Regensburg hat gegen den Gastronomen und Koch der Fußball-Nationalmannschaft, Anton Schmaus, eine Freiheitsstrafe von neun Monaten verhängt, die für drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Betreiber mehrerer Regensburger Lokale Arbeitsentgelt vorenthalten und veruntreut hat.

Provokante Ansage aus Köln: Das Zwei-Sterne-Restaurant Ox & Klee erklärt das klassische Fine Dining für tot. Inhaber Daniel Gottschlich setzt ab sofort auf ein Konzept ohne Dresscode, bei dem Köche zu Kellnern werden und das Erlebnis die Etikette ersetzt.

Vom 19. Februar bis zum 8. März 2026 findet im Rheingau das 29. Rheingau Gourmet & Wein Festival statt. Zahlreiche hochkarätige Veranstaltungen sind bereits stark gebucht, für viele Events stehen nur noch wenige Plätze zur Verfügung. Wer sich einen Platz bei den begehrten Dinners, Lunches, Masterclasses oder den legendären Partys sichern möchte, sollte nicht zu lange warten.

Die US-Marke Texas Chicken kommt nach Deutschland. Mit der Eröffnung des ersten stationären Restaurants im saarländischen St. Wendel sowie der Inbetriebnahme einer Ghost Kitchen in Brandenburg erfolgt der offizielle Markteintritt des Unternehmens.

Die übergroße Mehrheit der Bundesbürger glaubt nicht daran, dass nach der Mehrwertsteuersenkung in der Gastronomie jetzt auch die Preise sinken. Dennoch will fast jeder Vierte künftig häufiger essen gehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Nürnberg Instituts für Marktentscheidungen. 

Der Lieferando Report 2025 analysiert die Bestellgewohnheiten in Berlin und zeigt, wie soziale Medien das Konsumverhalten steuern. Während die koreanische Küche und Smash-Burger Rekordzuwächse feiern, gewinnt der Non-Food-Sektor zunehmend an Bedeutung.

Der Getränkekonzern Diageo hat eine Preiserhöhung für Guinness Draught angekündigt. Branchenexperten und Pub-Betreiber warnen davor, dass es das erste Bier im Standard-Sortiment werden könnte, das in britischen Gastronomiebetrieben die Marke von 10 Pfund pro Pint erreicht.

Plex Coffee ist von München nach Frankfurt expandiert. Parallel setzt das Cafékonzept nach eigenen Angaben auf Künstliche Intelligenz, um interne Abläufe und die Mitarbeiterschulung zu organisieren.