Leichte Sommerkost? Deutsche setzen auf deftige Küche auch bei hohen Temperaturen

| Gastronomie Gastronomie

Der Sommer ist da und beschert zahlreiche Sonnenstunden mit Temperaturen über 30 Grad. Mit steigenden Temperaturen sollen sich bekanntlich auch die Essgewohnheiten verändern und das Verlangen nach leichterer Kost wie Salat, erfrischendem Obst und Gemüse steigen.

Doch was kommt bei hohen Temperaturen in Deutschland tatsächlich auf den Tisch? Dies hat der Lieferdienst Deliveroo untersucht und herausgefunden, dass die leichte Sommerküche hierzulande ein Irrglauben ist: Sowohl im Winter wie auch an heißen Sommertagen setzen Deutsche auf deftiges Essen. Unangefochtene Nummer Eins der beliebtesten Gerichte ist dabei der Burger.

Kulinarische Vorlieben der fünf größten Städte Deutschlands

Unterschiede bei kulinarischen Vorlieben zeichnen sich dabei eher regional ab. In Berlin stehen nach dem Burger thailändische Gerichte wie rotes Curry und Pad Thai oder auch Hummus, der Klassiker der levantinischen Küche, oben auf der Speisekarte.

In Hamburg folgen auf den Burger vietnamesische Gerichte wie Sommerrollen, Reisnudelsalat und Pho. Bei den Münchner kommt hingegen neben Burger gerne Pizza oder auch Kalbsschnitzel auf den Tisch. Wie die Münchner mögen es auch die Rheinländer deftig: In Köln sind Gyros mit Pommes oder auch frittierte Frühlingsrollen am beliebtesten.

In Frankfurt ist asiatische Küche ähnlich hoch im Kurs wie in Berlin und Hamburg. Neben Burgern zählen Pad Thai, rotes Curry, vietnamesischer Reisnudelsalat oder Frühlingsrollen in der Mainmetropole zu den am meisten bestellten Gerichten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

ALEX will im Sommer 2028 ein neues Restaurant im Westfield Ruhr Park in Bochum eröffnen. Für den Standort in den geplanten „Wald Terrassen“ sind rund 330 Sitzplätze sowie eine Investition von etwa zwei Millionen Euro vorgesehen.

Am Leipziger Hauptbahnhof eröffnet mit Robyn’s das erste deutsche Robotik-Restaurant. Zwei Roboter bereiten Speisen und Getränke zu, ein Mitarbeiter bestückt die Zutatenmagazine und unterstützt die Gäste.

Im Mai 2027 feiert Starbucks 25 Jahre auf dem deutschen Markt. Zum Internationalen Tag des Kaffees am 1. Oktober blickt das Unternehmen bereits jetzt auf die Entwicklung seiner Kaffeehäuser und die Anpassung an deutsche Vorlieben zurück.

Der Steigenberger Icon Frankfurter Hof eröffnet das neue Gastronomie-Ensemble „Français Jour · Soir“. Tagsüber setzt das Konzept auf französische Bistro-Kultur, abends stehen private Veranstaltungen und Dinner im Mittelpunkt.

Mit Smashed Croissants, Abnehmspritzen und Snacks auf die Hand verändert sich unser Essverhalten. Was hinter dem Snacking-Boom steckt, erklärt die Food-Spezialistin und Trendforscherin Karin Tischer.

Wer über Lieferplattformen bestellt, zahlt nicht nur fürs Essen: Je nach Modell kassieren Lieferdienste 13 bis 30 Prozent Provision. Gleichzeitig behalten sie den direkten Zugang zu den Kundendaten. Für viele Gastronomen wird das zum teuren Geschäft – DEHOGA warnt: Bei solchen Margen können sich nur wenige Restaurants die Zusammenarbeit leisten.

Der erste Restaurant Impact Report von OpenTable untersucht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung von Restaurants in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen Ausgaben rund um Restaurantbesuche, Beschäftigung, Gemeinschaft und das Verhältnis zwischen Gästen und Betrieben.

Zwei-Sterne-Koch Paul Stradner plant im ersten Quartal 2027 sein erstes eigenes Restaurant im 1839 Malerhaus in Achern. Julian Schmid soll die Küche vor Ort gemeinsam mit ihm verantworten; seine Tätigkeit in der Villa René Lalique setzt Stradner fort.

Cornelia Poletto hat auf dem Euref-Campus Düsseldorf ihre neue Kochschule und Eventfläche im Rahmen des Food-Festivals Chefs in Town mit einer italienischen Küchenparty eröffnet. Unterstützung gab es dabei von Nelson Müller und Ludwig Maurer.

Teaser: McDonald’s plant bis 2036 rund 8,5 Milliarden Dollar Unterstützung für Franchisenehmer. Der Konzern prüft proteinreichere Gerichte und will Küchen, Technik und Restaurantgestaltung verändern.