Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway macht mehr Umsatz

| Gastronomie Gastronomie

Trotz Wiedereröffnungen von Restaurants hat die Lieferando-Mutter Just Eat Takeaway mehr umgesetzt. Konzernweit ging die Zahl der Bestellungen im dritten Quartal um ein Viertel auf 266 Millionen nach oben, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Bei konstanten Wechselkursen konnte das Unternehmen den Bruttowarenwert um gut ein Fünftel auf 6,8 Milliarden Euro steigern. Allerdings tut sich der Konzern mit seinem Geschäft in den USA schwer, wo Bestellungen und Bruttowarenwert kaum stiegen.

An seinen Jahreszielen hält der Konzern fest. So sollen die Bestellungen ohne jene der US-Tochter Grubhub um mehr als 45 Prozent zulegen. Der Bruttotransaktionswert inklusive Grubhub soll hingegen bei 28 Milliarden bis 30 Milliarden Euro liegen.

"Da der größte Teil der Welt zum Leben vor der Pandemie zurückkehrt, ist unser Wachstum im dritten Quartal 2021 stark geblieben. Just Eat Takeaway.com ist für Herbst und Winter, unsere traditionelle Wachstumssaison, gut positioniert", so CEO Jitse Groen.

(Mit Material der dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Noma in Kopenhagen gilt als eines der besten Restaurants der Welt. Doch Ex-Mitarbeiter werfen Chefkoch Redzepi laut «New York Times» Gewalt und Demütigungen vor. Jetzt zieht der Däne Konsequenzen.

Eine Woche vor der offiziellen Vorstellung der vollständigen Restaurantselektion 2026, hat der Guide Michelin die diesjährigen Preisträger des Bib Gourmand für Österreich bekannt gegeben. Wie die Organisation mitteilt, erhalten in diesem Jahr 26 Restaurants die Auszeichnung neu.

Kurz vor der Veröffentlichung des Guide Michelin Frankreich 2026 sorgen prominente Abwertungen für Aufsehen: Das Pariser Traditionsrestaurant L’Ambroisie verliert nach Jahrzehnten seinen dritten Stern, während auch renommierte Häuser in der Provinz Federn lassen müssen.

Sternekoch Heston Blumenthal kündigt die Schließung seines Zwei-Sterne-Restaurants Dinner by Heston für Januar 2027 an. Neben auslaufenden Pachtverträgen führt der Gastronom steigende Warenkosten und gesundheitliche Gründe für diesen Schritt an.

Feinkost Käfer übernimmt nach einer europaweiten Ausschreibung das Catering in den Lounges des BER und festigt damit seine Präsenz am Berliner Markt sowie im Segment der gehobenen Flughafengastronomie.

Billy Wagner analysiert die strukturelle Ausbeutung in der Sternegastronomie und fordert nach den Noma-Enthüllungen eine ehrliche Debatte über Preise und Arbeitsbedingungen. Der Inhaber des Berliner Sternerestaurants Nobelhart & Schmutzig thematisiert damit ein tief verwurzeltes Systemproblem der gesamten Branche.

Mit 20 Mikrowellen statt einer Kochbrigade: Das Startup Juit eröffnet in Berlin-Mitte einen Pop-up-Store für tiefgekühlte Fertiggerichte. Kunden können ihre Mahlzeit in acht Minuten vor Ort selbst erwärmen oder für den späteren Verzehr mit nach Hause nehmen.

Gastronom Josef Laggner rettet das insolvente „Kuchel Eck“ in Berlin-Wilmersdorf. Die traditionsreiche Eckkneipe am Ludwigkirchplatz bleibt unter ihrem Namen bestehen und wird Teil der Laggner Gruppe.

Die US-Gastronomie steht vor einer Bereinigungswelle. Laut aktuellen Branchenberichten droht fast jedem zehnten Bedienrestaurant das Aus, da massive Kostensteigerungen und Umsatzrückgänge die Rentabilität behindern.

Das dänische Restaurant Noma und dessen Inhaber René Redzepi stehen im Zentrum massiver Kritik durch ehemalige Angestellte. Die New York Times berichtet über eine Arbeitskultur der Angst und Gewalt. Inszwischen hat sich Inhaber René Redzepi zu den Vorwürfen geäußert.