Lieferdienste Pottsalat und Make Food fusionieren

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Die auf Bowls und Salate spezialisierten Lieferdienste Pottsalat und Make Food fusionieren. Mit dem Zusammenschluss der beiden Unternehmen aus Essen und Monheim übernimmt die Pottsalat GmbH mit nunmehr elf Standorten die Marktführerschaft für gesunde und nachhaltige Gerichte in Deutschland.

Mit dem Asset Deal zwischen den beiden Lieferdiensten vom 20. Dezember 2023 ist die Fusion unternehmensrechtlich zum 1. Januar 2024 vollzogen, während die Integration des operativen Geschäfts bis Ende des ersten Halbjahres 2024 abgeschlossen sein soll. Hauptsitz der Pottsalat GmbH bleibt Essen. Zur neuen Doppelspitze in der Geschäftsführung beruft das Unternehmen Ben Küstner von Pottsalat und Tobias Drabiniok von Make Food.

„Weil wir gemeinsame Werte, Ansichten und Strategien teilen, ist die Fusion für uns alle eine Traumhochzeit“, sagt Pottsalat-Mitgründer Ben Küstner. „Im Segment für individuell zubereitetes und nachhaltig geliefertes Healthy Food war eine Marktkonsolidierung aufgrund der Wettbewerbssituation und der wirtschaftlichen Gesamtlage in Deutschland seit Längerem absehbar“, ergänzt Make-Food-Mitgründer Tobias Drabiniok. „Mit der Fusion stellen wir die Weichen für die weitere deutschlandweite Expansion des Unternehmens“, so Drabiniok weiter.

Der Zusammenschluss ist Teil der langfristigen Wachstumsstrategie, mit der das Unternehmen auch die operativen Kosten senken will.

Tausch von Standorten, Marke und Konzept über Asset Deal

Unternehmensrechtlich hat die Pottsalat GmbH mit der Make Food GmbH über einen sogenannten Asset Deal fusioniert. Bei dieser Form des Zusammenschlusses werden die werthaltigen Unternehmensteile von einer Gesellschaft auf die andere übertragen, während beide Unternehmen als GmbH jeweils fortgeführt werden. Im Fall von Pottsalat bedeutet dies, dass die operativen Betriebe, die Marke und das Unternehmenskonzept der Make Food GmbH an die Pottsalat GmbH übergehen. Die Make Food GmbH wird im Zuge des Zusammenschlusses wiederum Gesellschafterin der Pottsalat GmbH.

„Seitdem wir im letzten Sommer mit den ersten Sondierungsgesprächen begonnen haben, war es uns Gründerinnen und Gründern sowie auch allen Investoren von Beginn an wichtig, dass wir einen gemeinsamen Weg beschreiten“, sagt der neue Pottsalat-Geschäftsführer Tobias Drabiniok. „Wir haben dann sehr schnell gemerkt, dass uns dieselben Werte wie Passion, Qualität und Loyalität verbinden und wir auch menschlich gut zusammenpassen“, führt Ben Küstner weiter aus.

Wechsel in der Geschäftsführung

Mit der Fusion stellt sich die Pottsalat GmbH auch in der Geschäftsführung neu auf. Fortan lenken der Pottsalat-Mitgründer Ben Küstner und der Make-Mitgründer Tobias Drabiniok die operativen Geschäfte der Gesellschaft als Doppelspitze. Beide waren jeweils bereits vor der Fusion Teil der Geschäftsführung von Pottsalat und Make.

Die beiden Pottsalat-Mitgründerinnen Pia Gerigk und Alexandra Künne sowie die beiden Make-Mitgründer Peter Falk und Kai Groß konzentrieren sich auf eigenen Wunsch fortan in leitenden Führungspositionen innerhalb des Unternehmens auf den Ausbau der Geschäftstätigkeit. Peter Falk und Alexandra Künne sind zudem weiterhin als Prokuristen berufen.

„Jeder von uns Gründerinnen und Gründern setzt sich genau da für die operative Exzellenz unseres Unternehmens ein, wo die eigenen Stärken und Fähigkeiten am besten ausgespielt werden können“, sagt Pottsalat-Mitgründerin und Prokuristin Alexandra Künne, die auch künftig für den Ausbau der deutschlandweiten Standorte verantwortlich ist.

Elf Standorte und vier in Planung für das Jahr 2024

Zum ersten April hat die Pottsalat GmbH nunmehr elf Standorte. In Eigenregie betreibt das Unternehmen sechs davon unter der Marke Pottsalat in Essen, Dortmund, Bochum, Duisburg, Münster und Düsseldorf sowie drei weitere unter der Marke „MaKE.“ in Köln, Düsseldorf und Bonn. Die beiden Standorte in Frankfurt am Main und Mainz betreiben Franchise-Partner unter der Marke „Pottsalat“.

Im laufenden Geschäftsjahr will der nachhaltige Lieferdienst zudem noch vier weitere Standorte im süddeutschen Raum eröffnen. In Mannheim werden drei Unternehmer als Franchise-Partner die Türen zum zwölften Unternehmensstandort aufschließen. „Das Franchise-Team befindet sich derzeit bereits in den Schulungen bei uns und kann es kaum erwarten, in ‚Monnem‘ durchzustarten“, verrät Alexandra Künne. Die genaue Adresse steht auch bereits fest: Standort Nummer zwölf wird in E2 4-5 in den Quadraten eröffnet.


 

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