L’Osteria sichert 120 Millionen Euro für internationale Expansion

| Gastronomie Gastronomie

L’Osteria hat eine Refinanzierung in Höhe von 120 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Die Mittel sollen die Grundlage für die weitere europäische Expansion und den Ausbau einer italienischen Markenplattform schaffen. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, bis zum Jahr 2030 ein „European Champion in Casual Dining“ zu werden.

Wachstumskurs und neue Standorte

L’Osteria befindet sich weiterhin auf Expansionskurs. Allein in diesem Jahr wurden nach Angaben des Unternehmens bereits 16 neue Restaurants eröffnet. Darunter befanden sich Standorte in Lyon, im tschechischen Brünn und erstmals auch in Spanien, mit einem Restaurant auf Mallorca.

Ein weiterer wichtiger Schritt im Rahmen der internationalen Wachstumsstrategie war die Investition in die britische Restaurantmarke Pizza Pilgrims. Im August 2025 erwarb L’Osteria Mehrheitsanteile an dem Unternehmen, das aktuell über 25 Standorte im Vereinigten Königreich betreibt. Die internationale Weiterentwicklung beider Marken – L’Osteria und Pizza Pilgrims – steht im Fokus der zukünftigen Wachstumsbemühungen.

Details zur Refinanzierung

Der neue Kreditvertrag wurde im September 2025 mit einem Konsortium aus sechs Banken unterzeichnet. Beraten wurde L’Osteria bei den Verhandlungen von Herter & Co. sowie rechtlich von Baker McKenzie.

Jürgen Wallmann, CFO der FR L’Osteria SE, äußerte sich zu der Finanzierung: „Die ausgeweitete Finanzierung markiert für uns einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zum ‚European Champion in Casual Dining‘. Wir konnten uns attraktive Konditionen sichern, unseren finanziellen Spielraum erweitern und Vertragsinhalte optimieren.“ Er fügte hinzu, dass der bereitgestellte Betrag hauptsächlich in den Aufbau einer italienischen Markenwelt und das organische Wachstum der bestehenden Marken fließen soll.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Studierende können in den Hochschulen vergleichsweise günstig speisen. Nicht alle geben danach Besteck und Geschirr wieder ab - Diebstahl ist ein Thema. Doch es gibt weitere Gründe für den Schwund.

Die Gastronomie ist der Hauptgewinner auch der diesjährigen Karnevalssession. Wie die Rheinische Post unter Berufung auf das IW berichtet, fließen rund 900 Millionen Euro in die Kassen der Gastwirte, während der Gesamtwirtschaftsfaktor bundesweit bei zwei Milliarden Euro liegt.

Das mit einem Stern ausgezeichnete Marburger Esszimmer unter der Leitung von Kathrin und Denis Feix schließt zum 1. März. Trotz exzellenter Kritiken sieht die Vila Vita Marburg SE am Standort keine langfristige wirtschaftliche Basis für das spezialisierte Fine-Dining-Konzept.

Ein leuchtend buntes Plakat wirbt in diesem Jahr für das Münchner Oktoberfest. Was das Siegermotiv besonders macht und warum es bei Jury und Publikum gut ankam.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 Prozent führt in der Gastronomie nicht zu sinkenden Preisen. Eine Auswertung von Meoton zeigt, dass die Branche die Entlastung nutzt, um gestiegene Kosten abzufedern und das Preisniveau stabil zu halten.

Die österreichische Kaffeekette The Coffeeshop Company hat ihren offiziellen Markteintritt in Indien vollzogen. Mit der Eröffnung in Delhi setzt das Wiener Unternehmen den Grundstein für eine großangelegte Expansionsstrategie auf dem Subkontinent.

In Hamburg-St. Pauli eröffnet Olivia Jones im März mit „Olivias Dschungel-Bar“ Deutschlands erste Bar für Reality-TV-Fans. Das Konzept setzt auf Dschungel-Atmosphäre, Original-Exponate bekannter Stars und interaktive Prüfungen direkt am Tresen.

Das Drei-Sterne-Restaurant Aqua im The Ritz-Carlton, Wolfsburg schließt im März 2026 nach über 25 Jahren. Spitzenkoch Sven Elverfeld setzt damit einen bewussten Schlusspunkt unter sein bisheriges Lebenswerk, während das Hotel eine gastronomische Neuausrichtung plant.

Die Maß auf der Wiesn wird jedes Jahr teurer. Das will der Bierbrauerpräsident ändern - und stattdessen Eintritt verlangen. Münchens Oberbürgermeister und der Wiesn-Chef halten dagegen.

Restaurant Brands International (RBI) verfolgt ambitionierte Ziele für den chinesischen Markt. Bis zum Jahr 2035 soll das Netzwerk von Burger King auf mehr als 4.000 Restaurants anwachsen.