L’Osteria übernimmt Mehrheitsanteile an Pizza Pilgrims in England

| Gastronomie Gastronomie

Die FR L’Osteria SE hat Mehrheitsanteile an der britischen Restaurantmarke Pizza Pilgrims erworben. Mit der Beteiligung an dem in London gegründeten Unternehmen setzt L’Osteria einen wichtigen Schritt in Richtung einer internationalen Plattformstrategie und verfolgt weiter das Ziel, ein „European Champion im Casual Dining“ zu werden. Über die finanziellen Details der Transaktion vereinbarten beide Unternehmen Stillschweigen.

Weiterentwicklung beider Marken

L’Osteria und Pizza Pilgrims werden auch künftig als eigenständige Marken geführt und parallel im In- und Ausland weiterentwickelt. Ziel ist es, Synergien zu nutzen und gleichzeitig die jeweilige Markenidentität zu wahren.

„Pizza Pilgrims ist eine starke, erfolgreiche Marke mit einem klaren italienischen Profil und einem exzellenten Team. Unsere beiden Marken verbindet der hohe Qualitätsanspruch und die Leidenschaft für die italienische Küche und Lebensfreude. Das Investment markiert für uns einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum ‚European Champion im Casual Dining‘“, erklärte Jacek Trybuchowski, CEO der FR L’Osteria SE.

Gründer sehen kulturelle Nähe

Die Gründer Thom und James Elliot zeigen sich optimistisch: „Wir freuen uns sehr über unsere Partnerschaft mit L’Osteria und die sich daraus ergebenden Chancen für unsere geliebte Marke sowie unsere wunderbaren Teams. […] Es besteht zweifellos eine starke kulturelle Übereinstimmung zwischen unseren beiden Marken. Umso mehr freuen wir uns auf die Zukunft, denn für uns ist es eine echte Win-Win-Partnerschaft.“

Im Zuge der Neuausrichtung übernehmen Gavin und Sophie als CEO und CFO neue Führungsrollen bei Pizza Pilgrims. Der Abschluss der Transaktion wird vorbehaltlich regulatorischer Genehmigungen im vierten Quartal 2025 erwartet.

Pizza Pilgrims wurde 2012 von den Brüdern James und Thom Elliot gegründet. Aus einem Piaggio-Van entwickelte sich ein Unternehmen mit über 20 Standorten, vor allem in London und Südengland. Die Marke ist auf authentische neapolitanische Pizza spezialisiert und bekannt für handwerkliche Qualität, kreative Gastronomieansätze und enge Community-Bindung.

L’Osteria eröffnete 1999 in Nürnberg ihr erstes Restaurant und ist heute in zehn europäischen Ländern mit über 200 Standorten vertreten. Das Konzept beruht auf italienischer Küche, Serviceorientierung und einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Döner ist in den vergangenen Jahren überall deutlich teurer geworden. Die Kunden hat das nicht abgeschreckt. Und insbesondere in Berlin zeichnet sich mancherorts bei den Preisen eine Trendwende ab.

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf sieben Prozent führt zu stabilen Preisen in der Gastronomie. Aktuelle Daten zeigen, dass Betriebe die Entlastung vor allem nutzen, um gestiegene Kosten abzufedern. Knapp Dreiviertel der untersuchten Gastronomiebetriebe haben, laut einer Studie, ihre Preise, nach der Steueränderung, unverändert gelassen.

In einer Branche, die sich aktuell zwischen regulatorischen „Knüppeln in den Speichen“ und einer schleichenden „Dienstleistungs-Apathie“ aufreibt, ist eine klare Stimme seltener denn je. Wer den Newsletter der Frankfurter Mook Group abonniert, bekommt jedoch genau das: Eine regelmäßige Dosis intellektuelles Gastro-Adrenalin, serviert auf einem Bett aus radikaler Transparenz und kompromissloser Ästhetik.

In den Räumen des ehemaligen Restaurants Schwanen eröffnet am 7. März 2026 eine neue Wilma Wunder Filiale. Mit 180 Sitzplätzen und Fokus auf regionale Partner erweitert die Marke ihre Präsenz im Schwarzwald auf nunmehr 14 Standorte.

Wer Gast in einem Restaurant oder einer Gaststätte ist, muss dort auch kostenfrei die Toilette nutzen können. Etwas anderes gilt nur für Menschen, die ausschließlich zum Erleichtern eintreten.

Anzeige

Die moderne Gastronomie ist ein hochkompetitiver Markt, in dem Effizienz und ein herausragendes Gästeerlebnis über Erfolg oder Misserfolg entscheiden. Digitale Werkzeuge haben sich von einer optionalen Ergänzung zu einem unverzichtbaren Fundament für den reibungslosen Ablauf und nachhaltiges Wachstum entwickelt.

Die Globus Markthallen kooperieren mit dem südkoreanischen Marktführer TheBorn und eröffnen in Eschborn eine authentische Korean Kitchen. Damit erweitert das Unternehmen sein gastronomisches Profil um internationale Spezialitäten und setzt auf die hohe Nachfrage im Rhein-Main-Gebiet.

Mit der Eröffnung in der Düsseldorfer Kämmerei setzt La Maison du Pain sein neues Designkonzept um. Trotz hoher Nachfrage zum Start fokussiert sich das Unternehmen bereits auf die nächste Expansion in Hamburg.

Die Partnerschaft zwischen der Alten Oper Frankfurt und Kuffler bleibt langfristig bestehen: Nach einer Ausschreibung wurde der Gastronomie-Vertrag vorzeitig bis zum Jahr 2037 verlängert.

In Sachsen-Anhalts Kleinstädten hat mehr als jede dritte Kneipe seit 2010 dicht gemacht. Das das soziale Leben vor Ort leide darunter, kritisiert die Linken-Fraktion im Landtag.