Lufthansa muss Bordverpflegung wegen Personalausfällen einschränken

| Gastronomie Gastronomie

Die Lufthansa muss derzeit die Bordverpflegung auf Kurzstreckenflügen einschränken. Der Grund dafür sind Medienberichten zufolge Personalausfälle bei LSG. Wie eine Sprecherin demnach erklärte, seien in München und Frankfurt überdurchschnittlich viele Mitarbeiter erkrankt. Deshalb würden Verbindungen mit einer Flugzeit von unter drei Stunden nur noch eingeschränkt mit Speisen und Getränken ausgestattet. Dauert der Flug länger als drei Stunden, gibt es keine Veränderungen auf dem Speiseplan. 

Ob die Krankmeldungen mit dem geplanten Verkauf von LSG zusammenhängen, ist unklar. Anfang Juni war bekanntgeworden, dass die Verkaufspläne bei den Beschäftigten gar nicht gut ankamen. „Wir liefern Super-Qualität und tolle Produkte. Daran hängt Herzblut. Lange waren alle stolz, als Caterer für die Deutsche Lufthansa zu arbeiten“, erklärte Christina Weber, Konzernbetriebsratsvorsitzende der Lufthansa Service GmbH laut der Gewerkschaft Ver.di. Unter dem Motto „LSG – not4sale!“ hätten sie schon tausende Unterschriften gegen den Verkauf gesammelt. 

Wie ver.di-Bundesvorstandsmitglied vergangenen Monat mitteilte, beschere die LSG dem Lufthansa-Konzern Stabilität und Millionengewinne. Das Unternehmen zu verkaufen und die Arbeitsplätze zu gefährden, sei wirtschaftlich fragwürdig und sozial verantwortungslos. Die Gewerkschaft forderte den Verbleib der Catering-Tochter in der Lufthansa-Familie und Arbeitsplatzsicherheit.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Bayerische Oberste Landesgericht hat die Vergabe der Festzelte Paulaner und Schottenhamel für das Oktoberfest 2026 bestätigt. Ein Wirt hatte eine europaweite Ausschreibung gefordert.

Vier Gastronomiebetriebe haben das Finale der Uber Eats Awards 2026 erreicht und treten am 26. Oktober 2026 in Berlin gegeneinander an. Eine Jury um Tim Raue entscheidet über die Vergabe von insgesamt 55.000 Euro Preisgeld.

Der Leaders Club Deutschland besteht seit 25 Jahren und zählt inzwischen mehr als 450 Mitglieder aus über 230 Unternehmen. Das Jubiläum wird am 13. November 2026 im Rahmen des Leaders Club Award in Hamburg gefeiert.

Die Althoff Hotels starten mit dem Althoff Eats Club ein kostenfreies Angebot rund um Kulinarik, Wein und Reisen. Grand Chef Joachim Wissler teilt Restaurantempfehlungen und stellt Produzenten sowie kulinarische Entdeckungen vor.

Pizza Pilgrims kündigt sein erstes deutsches Restaurant für den 2. November 2026 in München an. Ein zweiter Standort soll im Januar 2027 folgen; insgesamt strebt die Marke bis zu 50 Standorte in Deutschland an.

Bayerns Gastronomie verzeichnete im August 2026 einen realen Umsatzrückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Beherbergung erzielte dagegen preisbereinigt ein Plus von 2,6 Prozent.

Die Deutsche Kreditbank (DKB) hat gemeinsam mit Sodexo den neuen Campus „Upbeat“ in der Berliner Europacity eröffnet. Sodexo übernimmt die gastronomische Versorgung sowie weitere Bewirtungsleistungen am Standort.

Das Bristol Berlin hat am Kurfürstendamm das Restaurant Flaneur eröffnet. Die Brasserie bietet französisch geprägte Küche und verfügt über 120 Plätze im Innenbereich sowie 86 Terrassenplätze.

Das Hotel der Stern in Bad Hersfeld kündigt die Schließung des L’étable zum 2. Januar 2027 an und nennt fehlende Gäste als Grund. Küchenchef, Restaurantleiter und Mitarbeiter würden im Haus bleiben und an einem neuen gastronomischen Konzept mitarbeiten.

An einer Tankstelle in München kann man sich von einem Kochroboter Käsespätzle, Kaiserschmarrn oder eine asiatische Tom-Kha-Gai-Suppe kochen lassen. In etwa fünf Minuten bereitet der autonome Koch eine warme Mahlzeit zu.