"Mälzers Meisterklasse" - Tim Mälzer bekommt neue Show

| Gastronomie Gastronomie

Tim Mälzer («Kitchen Impossible») bekommt eine neue Show: «Mälzers Meisterklasse». Darin treten zwölf Kochtalente gegeneinander an, die während der Sendung von Mälzer als Mentor und Coach begleitet werden, wie die Mediengruppe RTL Deutschland mitteilt.

«Kochen ist für mich nicht nur ein Handwerk, das man einfach nur erlernt. Es geht darum, Haltung zu zeigen, einen eigenen Geschmack zu entwickeln und mutig zu sein», sagte Mälzer (54) bei der Vorstellung der Show in Hamburg. 

Das neue Koch-Format, bei dem Sternekoch Jan Hartwig als Juror auftritt, kann ab 28. Oktober bei RTL+ gestreamt werden, die lineare Ausstrahlung ist ab 4. November wöchentlich beim TV-Sender Vox geplant. Zunächst sind sechs Folgen geplant.

Koch oder Köchin mit einzigartiger Handschrift gesucht

In «Mälzers Meisterklasse» müssen sich zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diversen Kochrunden kulinarisch präsentieren. «Ich will Mut sehen, ich will Kreativität sehen», gibt Mälzer dabei das Motto vor. «Wir suchen den Koch, die Köchin, mit der einzigartigen Handschrift auf dem Teller.» 

Sternekoch Jan Hartwig ergänzte: «Die größte Herausforderung für mich ist, bei aller Emotionalität stets die Balance zu halten und ein objektives Urteil zu fällen.»

Neben Mälzer werden auch noch andere Spitzenköche als Gast-Coaches auftreten. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winken 50.000 Euro und ein Duell mit Tim Mälzer in seiner Vox-Show «Kitchen Impossible». (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der aktuelle Gastronomie Trendbericht 2026/27 von Pierre Nierhaus analysiert die Branche als sozialen Klebstoff. Die Untersuchung zeigt, wie Digitalisierung und eine neue Gastgeberkultur das Gastgewerbe zwischen Effizienz und persönlicher Nähe neu definieren.

Der Guide Michelin veröffentlicht am 18. März 2026 seine neue Restaurant-Selektion für Österreich. Nach der letztjährigen Vergabe von 82 Sternen stehen diesmal neben der regionalen Qualität und Saisonalität auch wieder spezielle Auszeichnungen für Service und Nachwuchskräfte im Fokus der Bewertung.

Mit Beginn des Jahres 2026 rückt die Spitze der deutschen Gastronomieszene enger zusammen: Ein neues Trio führt das Ranking der Restaurant-Ranglisten an. Durch den Wegfall des Gault&Millau aus der Wertung und zahlreiche Aufsteiger in der Spitzengruppe, ergibt sich ein umfassend neues Bild der besten kulinarischen Adressen Deutschlands.

Die britische Schuhmarke Dr. Martens hat in der Londoner Brewer Street im Stadtteil Soho einen neuen Beacon-Store eröffnet. Im Zentrum der rund 316 Quadratmeter großen Fläche steht nicht nur der Verkauf von Schuhen, sondern ein erweitertes Konzept aus Gastronomie, Handwerk und Gemeinschaft.

Fünf Schließungen statt zehn: Die Hygienebilanz der Gastronomie in Sachsens großen Städten fällt besser aus als im Vorjahr. Doch Mängel fanden die Kontrolleure weiterhin häufig.

Kaum ist die Trauerfeier für die 40 Todesopfer des Infernos von Crans-Montana vorbei, rücken die Ermittlungen gegen den Barbetreiber in den Mittelpunkt. Die Staatsanwaltschaft sieht Fluchtgefahr.

Die Bremer Innenstadt erhält einen neuen gastronomischen Zuwachs. Am 9. Januar 2026 eröffnet in der Martinistraße 58 ein Standort der schwedischen Kette Pincho Nation. Die Ansiedlung des Unternehmens wird durch die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH im Rahmen des Programms City UpTrade finanziell unterstützt.

Im Januar essen viele Menschen weniger Fleisch oder trinken weniger Alkohol. Manche verzichten gleich ganz und setzen auf Trends wie Veganuary oder Dry January. Was sagt die Gastro zu der Entwicklung?

In den USA sieht sich McDonald’s mit rechtlichen Konsequenzen konfrontiert. Kunden werfen dem Unternehmen vor, Verbraucher durch die Vermarktung des „McRib“-Burgers über die tatsächliche Beschaffenheit des verwendeten Fleisches zu täuschen.

Die Gastronomie steht vor einer große Transformation. Anpassung an den Klimawandel, Fachkräfteknappheit, Digitalisierung und Automatisierung sorgen dafür, dass neue Technologien in die Küchen einziehen, Ressourcen geschont und weniger Menschen benötigt werden. Fünf Planer des FCSI sprechen über ihre Visionen und Erwartungen für die Küche der Zukunft.