Max Stiegl ist Gault&Millau "Koch des Jahres 2021" in Österreich

| Gastronomie Gastronomie

Der „Koch des Jahres“ von Gault&Millau ist auch in Österreich eine begehrte Auszeichnung in der Gastronomiebranche. Der Preis wurde in diesem Jahr zum 38. Mal verliehen. Ausgezeichnet wurde Max Stiegl aus dem Gut Purbach. „Ich freue mich wahnsinnig über die Auszeichnung Koch des Jahres, die Romy der Kulinarik. Und ganz besonders freut es mich, dass ich Koch des Jahres 2021 sein darf", so der frischgekürte Preisträger. 

"Das vergangene Jahr hat uns gezeigt, wie sich eine Welt anfühlt, in der plötzlich alle Lokale geschlossen haben. Das hat uns vor Augen geführt, welch wichtigen Stellenwert die Gastronomie in unserer Gesellschaft hat und wie privilegiert wir Köche sind, von Beruf Menschen zusammenbringen zu dürfen. Nach einem solchen Jahr als Koch des Jahres geehrt zu werden, ist ganz besonders schön. Außerdem ist es heuer genau ein Vierteljahrhundert her, dass der größte burgenländische Koch aller Zeiten, Walter Eselböck, diese Auszeichnung bekommen hat. Es ist toll, nun in seine großen Fußstapfen zu treten", erklärte Stiegl.

"Ich verdanke diesen Preis nicht nur dem Gault&Millau, sondern noch mehr meinem tollen Team und natürlich meiner Frau, die mir es erst ermöglicht, überhaupt Koch zu sein und trotzdem drei Kinder zu haben. Danke! Zuletzt noch ein Wunsch: Ich hoffe sehr, als Koch des Jahres 2021 wieder deutlich mehr in der Küche stehen zu dürfen als 2020, und für alle Gault&Millau Leser zu kochen. Martina und Karl, wir freuen uns auf euch!“

Karl Hohenlohe, Herausgeber des Guide Gault&Millau, über das Ausnahmetalent aus dem Burgenland: „Max Stiegl ist ein Querdenker, will nicht gefällig sein und es allen Recht machen, ist scheinbar stets bereit, ein Risiko einzugehen und, ebenso von Vorteil, er beweist Humor. Und – das ist für uns vom Gault&Millau von ganz besonderer Bedeutung – Max Stiegl ist ein herausragender Koch.“
 

Auch Martina Hohenlohe, Chefredakteurin des Guide Gault&Millau, ist mit der diesjährigen Wahl des „Koch des Jahres“ höchst zufrieden: „Seine schnörkellosen, nunmehr Vier-Hauben-gekrönten Gerichte spiegeln seine geradlinige Persönlichkeit. Wir gratulieren Max Stiegl, diesem kochgewordenen Gesamtkunstwerk und seiner Brigade zum Titel „Koch des Jahres“.“

Lohberger Heiz & Küchengeräte Technologie GmbH gratuliert Max Stiegl ebenfalls sehr herzlich zur Auszeichnung „Koch des Jahres 2021“:  „Mit Max Stiegl wird ein Mann zum "Koch des Jahres" ausgezeichnet, der seit vielen Jahren konsequent seinen Weg geht. Ich schätze besonders sein professionelles Auftreten, seine ausgeprägte soziale Kompetenz und den äußerst vorbildhaften Umgang und Respekt mit Lebensmitteln. Damit hat er es auch zum nationalen und internationalen Botschafter seiner Zunft geschafft. Herzliche Gratulation lieber Max zu dieser tollen Performance."

DER AUSGEZEICHNETE KOCH – Daten und Fakten

Max Stiegl wurde 1980 In Koper, Slowenien geboren. Als er sechs Jahre alt war, zog Stiegl (eigentlich Željko Rašković) mit seiner Familie nach Salzburg, wo er später im Gasthof Abfalter seine Ausbildung zum Koch begann. Als Koch des Restaurants Inamera in Rust erhielt er im Alter von nur 21 Jahren seinen ersten Michelin-Stern und ging damit als jüngster Sternekoch in die Geschichte ein. Max Stiegl ist Vater von drei Söhnen.

  • 1998 Küchenchef im Restaurant Inamera, Rust
  • 2000 Jüngster Sternekoch der Welt
  • 2007 Übernahme des Lesehofs Gut Purbach, Purbach
  • 2017 Erstmals drei Gault&Millau-Hauben mit 17 Punkten

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ruff’s Burger expandiert in das Rhein-Main-Gebiet und eröffnet am 3. April einen neuen Standort in der Wiesbadener Altstadt. Das Konzept setzt auf eine Kombination aus klassischen Burger-Varianten und einer Kooperation mit einem regionalen Weingut.

Das Gastronomieunternehmen cuisyn hat eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und übernimmt mehrere Betriebe im Rhein-Main-Gebiet. Mit dem Kapital plant das Unternehmen eine weitere Expansion.

Potsdam führt zum 1. Juli 2026 eine Verpackungssteuer auf Einwegverpackungen ein. Während die Stadt auf mehr Sauberkeit und weniger Müll abzielt, äußern Branchenverbände Kritik an zusätzlichen Belastungen für Betriebe und Verbraucher.

Eine YouGov-Auswertung zeigt: Weniger Gäste besuchen Restaurants, und pro Besuch wird weniger bestellt. Die Mehrwertsteuersenkung verändert das Verhalten der Konsumenten bislang nur begrenzt.

Die Betreiber des Restaurants Maerz beenden ihren Betrieb in Bietigheim-Bissingen zum 31. Dezember 2026. Als Gründe für die Standortaufgabe nennt das Unternehmen begrenzte Entwicklungsmöglichkeiten und das Ende der Zusammenarbeit unter den aktuellen Pachtbedingungen.

Klüh Catering übernimmt die Mitarbeitergastronomie im neuen Condor-Hauptsitz am Frankfurter Flughafen. Das Konzept umfasst die Versorgung von täglich 300 Gästen sowie den Betrieb öffentlicher Gastronomieflächen im Quartier Gateway Gardens.

Drei Sterne für deutsche Hausmannskost in den Tropen? Labskaus, Spätzle und Omas Rezepte haben das «Sühring» zum kulinarischen Hotspot in Thailand gemacht. Jetzt feiert es zehnjähriges Bestehen.

Die Jeunes Restaurateurs und United Waterways kooperieren künftig bei der Gestaltung der Bordverpflegung und der Ausbildung von Nachwuchsköchen. Die Partnerschaft umfasst über 120 Schiffe und integriert regionale Gastronomiekonzepte sowie Landempfehlungen in das Reiseangebot.

Das Fast-Casual-Konzept Ciao Bella eröffnet am 2. April eine neue Filiale im Iller Center im bayerischen Senden. Das Angebot konzentriert sich auf Pizza- und Pasta-Spezialitäten. Ergänzt wird die Karte durch italienische Gerichte sowie eine Auswahl an Getränken und Aperitifs.

Die 29. Ausgabe des Großen Restaurant & Hotel Guides 2026 benennt die führenden Köche und Betriebe im deutschsprachigen Raum. Neben Martin Stopp als Koch des Jahres werden zahlreiche Aufsteiger und Newcomer wie Jens Madsen oder Daniel Wallenstein ausgezeichnet.