McDonald's schließt US-Büros: Droht jetzt der Stellenabbau?

| Gastronomie Gastronomie

US-Fastfood-Riese McDonald’s steht offenbar vor massiven Stellenstreichungen, um Kosten zu reduzieren. Medienberichten zufolge soll McDonald’s vorübergehend seinen Firmensitz und weitere US-Büros geschlossen haben. Die „Daily Mail“ berichtet sogar, dass alle Büros geschlossen worden sind.

Laut Bild-Zeitung sollen aktuell Umstrukturierungen und Entlassungen vorbereitet werden. Die Zeitung bezieht sich in ihrem Bericht auf das „Wall Street Journal“, dem eine interne E-Mail vorliegen soll. Demnach sollen Mitarbeiter in den USA sowie einige internationale Mitarbeiter bereits letzte Woche gebeten worden sein, von Montag bis Mittwoch von zu Hause aus zu arbeiten, damit Personalentscheidungen virtuell getroffen werden können. Mitarbeiter, die keinen Zugang zu einem Computer haben, sollten ihre persönlichen Kontaktdaten an ihre Vorgesetzten weiterleiten.

Noch ist unklar, wie viele Mitarbeiter von den Stellenstreichungen betroffen sein werden. McDonald's-Chef Chris Kempczinski kündigte bereits im Januar eine umfassende Umstrukturierung an (Tageskarte berichtete). Damals schrieb er in einem Brief an die Mitarbeiter, dass die Umstrukturierung helfen solle, „uns als Unternehmen schneller zu bewegen, während wir gleichzeitig unsere globalen Kosten senken und Ressourcen für Investitionen in unser Wachstum freisetzen“.

Jetzt geht offenbar alles ganz schnell, denn schon im Laufe dieser Woche sollen Benachrichtigungen an die Beschäftigten herausgegeben werden. McDonald's beschäftigt derzeit rund 200.000 Mitarbeiter im Unternehmen und in den eigenen Restaurants. 75 Prozent davon außerhalb der USA.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die kroatische Restaurantkette Koykan treibt ihre Expansion in Europa voran. Nach Angaben des Unternehmens sollen bis Ende 2026 insgesamt 15 neue Restaurants in Deutschland, Österreich, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien eröffnet werden. Bereits im Juni ist die Eröffnung eines Standorts in München vorgesehen.

Eine Analyse belegt signifikante Umsatzsprünge in Bars und Clubs während des ersten WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft. Klassische Restaurants und Cafés verzeichneten hingegen im gleichen Zeitraum rückläufige bargeldlose Umsätze.

Unter der kreativen Leitung von Culinary Director Peter Hagen-Wiest präsentiert das Eatrenalin ein neues Menü, das Kulinarik und multisensorische Unterhaltung verbindet. Mit dabei: Dieter Koschina und Hans Neuner.

Der Michelin Guide Deutschland hat zehn neue Bib-Gourmand-Restaurants für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Damit umfasst die Auswahl bundesweit 147 Betriebe mit besonderem Fokus auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Droht der Wiesn ein Zelt-Chaos? Ein Wirt klagt gegen die Vergabe zweier Bierburgen – und trifft damit auch ein Herzstück des Oktoberfests. Was das für Gäste und Tradition bedeutet.

Yum Brands trennt sich von Pizza Hut und verkauft die Kette für insgesamt 2,7 Milliarden Dollar. Während das China-Geschäft an Yum China geht, übernimmt der Finanzinvestor LongRange Capital die restlichen Marktanteile.

Das Hotel Schlossgut Gross Schwansee arbeitet künftig mit Hendrik Otto an der langfristigen gastronomischen Ausrichtung. Der ehemalige Küchenchef des Lorenz Adlon Esszimmer unterstützt beratend die kulinarische Strategie und die Konzepte des Fünf-Sterne-Hauses nahe Lübeck.

Der Leaders Club Deutschland hat bei den Gastro Sessions in München die aktuellen Herausforderungen der Gastronomiebranche debattiert. Rund 200 internationale Teilnehmer diskutierten über wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die Digitalisierung und die Ansprüche der neuen Generation.

Das Frauennetzwerk Foodservice hat seine Aktivitäten auf die Schweiz ausgeweitet. Erste Veranstaltungen in mehreren Städten verzeichneten nach Angaben der Organisation eine hohe Beteiligung.

Ciao Bella von der Gustoso Gruppe wird neuer Gastronomiebetreiber in den Drei Höfen in Amberg. Ab August 2026 soll zunächst ein Frühstücksangebot starten, bevor im September der vollständige Restaurantbetrieb folgt.