McDonald’s überholt Starbucks als wertvollste Restaurantmarke der Welt

| Gastronomie Gastronomie

McDonald’s ist laut einer neuen Analyse von Brand Finance nun die wertvollste Restaurantmarke der Welt. Der Fast-Food-Riese konnte seinen Markenwert um 7 Prozent auf 40,5 Milliarden US-Dollar steigern und überholte damit Starbucks, das mit einem Rückgang von 36 Prozent auf 38,8 Milliarden US-Dollar nun auf Platz zwei liegt.

Markenstärke als entscheidender Faktor

Der Erfolg von McDonald’s ist vor allem auf die gestiegene Markenstärke zurückzuführen. Das Unternehmen erzielte in der Bewertung von Brand Finance Bestnoten für Bekanntheit, Kundenpräferenz und Markenbindung. Die positiven Entwicklungen führten dazu, dass McDonald’s nicht nur im Restaurantsektor, sondern auch insgesamt unter den 500 wertvollsten Marken der Welt auf Platz 42 rangiert.

Starbucks hingegen musste Einbußen bei wichtigen Markenwerten wie Reputation und Weiterempfehlung hinnehmen. Besonders auf den wichtigen Märkten in den USA und China konnte das Unternehmen nicht mehr so stark punkten wie in den Vorjahren.

Chick-fil-A mit starkem Wachstum

Neben McDonald’s konnte insbesondere die US-amerikanische Kette Chick-fil-A stark zulegen. Mit einem Markenwert-Anstieg um 43 Prozent auf 5,7 Milliarden US-Dollar gehört sie zu den am schnellsten wachsenden Restaurantmarken und schaffte es in die Top 10 der wertvollsten Marken weltweit. Der Erfolg beruht auf der hohen Kundenakzeptanz trotz vergleichsweise hoher Preise, die durch den Fokus auf Qualität und Frische gestärkt wurde.
 

US-Marken dominieren weiterhin

Insgesamt werden 20 der 25 wertvollsten Restaurantmarken von US-Unternehmen gestellt. Außerhalb der USA sind vor allem chinesische Marken wie Haidilao (3,6 Milliarden US-Dollar) und Luckin Coffee (1,7 Milliarden US-Dollar) vertreten. Das britische Unternehmen Greggs konnte sich zudem als zweite stärkste Restaurantmarke weltweit positionieren und erreichte mit 1,3 Milliarden US-Dollar seine bisher höchste Platzierung.

Laut Brand Finance stehen viele Restaurantmarken aktuell vor der Herausforderung, gestiegene Preise aufgrund von Inflation und Lieferkettenproblemen zu rechtfertigen. Unternehmen, die sich an veränderte Kundenbedürfnisse anpassen, hätten laut Richard Haigh, Geschäftsführer von Brand Finance, die besten Chancen, langfristig erfolgreich zu bleiben.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Gastronomische Akademie Deutschlands hat Drei-Sterne-Koch Christian Bau auf der 78. Frankfurter Buchmesse mit der Goldenen Feder für sein Buch „Paris–Tokio“ ausgezeichnet. Im Rahmen des Wettbewerbs vergab die Jury insgesamt 61 Preise an Verlage und Autoren.

Daniel Craig hat sich einem Bericht der „Times“ zufolge am Londoner Pub „Horseshoe“ beteiligt. Mit zwei Geschäftspartnern wolle der frühere James-Bond-Darsteller das Lokal in Clerkenwell zunächst renovieren lassen.

Klaus Rader, Co-Gründer von L'Osteria, kommt auf Mallorca bei einem Autorennen ums Leben. Die Unfallursache ist unklar. Die Veranstalter sagen nach dem Unfall das Ereignis ab.

Starbucks hat laut Financial Times mit Beratern an einer möglichen Übernahme von Chipotle gearbeitet. Ob bereits ein formelles Angebot vorliegt, ist nicht bekannt; Starbucks verweist auf seinen laufenden Konzernumbau.

Burger King heißt in Australien Hungry Jack’s. Der ungewöhnliche Name geht auf ein Markenproblem aus dem Jahr 1971 zurück. Später eskalierte der Streit zwischen Burger King und seinem australischen Franchisenehmer sogar vor Gericht.

Die Stadt Mainz bleibt bei ihrem Verbot für das Oktoberfest. Daran änderte auch die Vorlage neuer Unterlagen nichts, die der Veranstalter gemeinsam mit dem Gaststättenverband Dehoga am Mittwoch eingereicht hatte.

Tim Raue und der Berliner Unternehmer Nils Hölterhoff starten das Pizza-Konzept "Spizza Pizza" für Flughäfen und Bahnhöfe. Die erste Filiale soll im Dezember am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eröffnen.

Subway führt ab 2027 ein neues Restaurant- und Markenkonzept in der EMEA-Region ein. „Blueprint“ umfasst neue Restaurantgestaltungen, Bestellwege sowie zusätzliche Angebote für Morgen, Tag und Abend.

Frédéric Prinz von Anhalt blieb mit einer Rechnung von 38.000 Euro allein am Tisch zurück. Was die Frage aufwirft: Muss man wirklich alles zahlen, wenn andere die Zeche prellen? Ein Anwalt klärt auf.

Die Nutzung des Festzeltes ist von der Stadt untersagt worden wegen fehlender Unterlagen. Nun präsentierten Veranstalter und Dehoga Papiere zu Standsicherheit und Brandschutz.