McDonald's und Foodora liefern in Schweden per Drohne

| Gastronomie Gastronomie

Seit Juli testet Lieferdienst Foodora gemeinsam mit McDonald’s in Schweden die Essenslieferung per Drohne. Dazu bestückt die Filiale in Gustavsberg bei Stockholm das Fluggerät mit den Bestellungen, anschließend fliegt die Drohne selbstständig zum Kunden. Ziel ist das Strandbad Grisslinge Havsbad, wo extra ein spezielles Plateau für die Landung gebaut wurde.

Aktuell erreicht Foodora bereits einen Großteil der schwedischen Bevölkerung. Durch den Einsatz von Drohnen sollen künftig auch Menschen in ländlichen Regionen erreicht werden. Ziel des Unternehmens ist es, überall und zu jeder Tageszeit liefern zu können.

„Es ist bemerkenswert, dass McDonald's mit uns in der Logistik zusammenarbeiten möchte. Sowohl wir als auch McDonalds wollen den Wandel in Schweden vorantreiben und schnelle Lieferungen an alle Schweden möglich machen. Es sollte keinen Unterschied machen, ob sie in Göteborg oder einer kleineren Stadt in Nordschweden leben“, erklärte Hans Skruvfors, CEO von Foodora.

„Bequemlichkeit wird für unsere Gäste immer wichtiger. Schon heute können McDonald's-Kunden ihr Essen direkt in der McDonald's App oder über Foodora bestellen und bezahlen. Der Gast hat die Wahl, ob er das Essen in einem McDonald's-Restaurant am Tisch serviert bekommt, zum Auto bringen lässt oder sein Essen am Drive-Thru-Schalter abholen möchte. Jetzt sein Essen am Strand bestellen zu können und sich das Essen dann per Drohne liefern zu lassen, fühlt sich unglaublich aufregend an, so Joachim Knudsen, CEO von McDonald's in Schweden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Casualfood hat am Flughafen Stuttgart mit Goodman & Filippo das vierte Gastronomiekonzept in Betrieb genommen. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen erstmals den Zuschlag für insgesamt fünf Flächen am dortigen Flughafen erhalten.

Eine Umfrage unter Wiener Wirten zeigt, dass rund 40 Prozent der Gastronomen Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 live übertragen wollen. Zeitverschiebungen und Sperrstunden-Regelungen schränken die Übertragungen in den Lokalen jedoch ein.

Mit Bierglas in der Hand über kosmische Gammastrahlen und Malaria-Parasiten quatschen? Beim «Pint of Science»-Festival in Berlin ist das ganz normal. Was Gäste dabei sogar über Dating lernen können.

Eine Umfrage von Lightspeed zeigt: Viele Restaurantgäste wünschen sich nachhaltige Angebote, akzeptieren dafür aber nur begrenzte Preisaufschläge. Besonders gefragt sind regionale Produkte und Maßnahmen zur Müllvermeidung.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten in Thüringen hat an Verbraucher appelliert, beim Besuch im Restaurant oder Biergarten mit Trinkgeld nicht zu knausern. Mit Blick auf den «Welttrinkgeldtag» an diesem Donnerstag solle man nicht in den Sparmodus schalten.

Eine aktuelle Analyse zeigt deutliche regionale Preisunterschiede bei Aperol Spritz in der deutschen Gastronomie. Während der bundesweite Durchschnittspreis im Vergleich zu 2025 um knapp fünf Prozent stieg, zahlen Gäste im Norden und in Essen am meisten.

Die Jeunes Restaurateurs veranstalten eine Benefizveranstaltung auf der Terrasse über dem Kurhaus Baden-Baden. Der Erlös fließt in die JRE-Deutschland Foundation, um Projekte zur Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen in Baden-Württemberg zu finanzieren.

Ein US-Franchisenehmer von Pizza Hut fordert mehr als 100 Millionen US-Dollar Schadensersatz. Hintergrund sind Vorwürfe gegen das KI-System Dragontail, das laut Klage zu Problemen bei Lieferzeiten und Kundenzufriedenheit geführt haben soll.

Das geplante Restaurant von Spitzenkoch Thomas Bühner im Westfield Hamburg-Überseequartier wird nicht eröffnet. Nach Angaben des Kochs zog sich ein wichtiger Investor kurzfristig aus dem Projekt zurück.

Im Münchner Innenstadtgebäude Herzog Max hat das neue Gastronomiekonzept Super* eröffnet und vervollständigt damit die fünfjährige Transformation des ehemaligen Karstadt Sports. Das Konzept kombiniert Restaurant, Bar und Ladenflächen.